Diese Woche tauchen wir tief ab – dorthin, wo es manchmal ein bisschen zieht: in unsere Freundschaften.
Früher war alles einfacher. Man war befreundet, weil man nebeneinander sass, zusammen feiern ging oder im gleichen Chaos steckte. Heute?
Die eine gründet eine Familie.
Der andere trainiert für den nächsten Marathon.
Und wieder jemand lebt das ewige Single-Dasein mit Aperol und Freiheitsgefühl.
Und irgendwo dazwischen stehen wir – mit Kalender, Terminanfrage und der leisen Frage:
„Sind wir eigentlich noch im selben Film?“
Wir sprechen darüber, wie sich Freundschaften verändern, wenn das Leben Fahrt aufnimmt. Warum es plötzlich schwieriger wird, neue Menschen kennenzulernen. Wieso soziale Interaktionen im Kopf manchmal zu einem Strategiespiel werden – so komplex, dass man sich fast wieder Lockdown-Verhältnisse wünscht („Sorry, darf niemand sehen, Pandemie.“).
Wie immer lustig, ironisch und mit einer Prise Selbstentblössung fragen wir uns:
Bleiben Freundschaften bestehen – oder nur Versionen davon?
Und was passiert, wenn Lebenswege sich nicht trennen, sondern einfach auseinander wachsen?
Eine Folge über Nähe, Distanz, Erwartungen – und darüber, dass man manchmal einfach schreiben sollte:
„Hey. Lebst du noch? Kaffee?“
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