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Samstag ist Markttag. Beim Kaffe am Markt haben wir spontan den Aufnahmeknopf gedrückt. Diese Episode ist ein Special - nächste Woche geht's wieder wie gewohnt mit den Flurgesprächen weiter.
Wir philosophieren übers Looks-Maxxing der Dissertation, vom Promovieren als Ironie, als Spiel oder Experiment.
Snacks, Orientierungslosigkeit in fremden Uni-Räumen, ein Flow, der einen noch Wochen begleitet: Konferenzen sind das natürliche Habitat von Doktoranden. Was ist eigentlich der beste life-hack auf einer Tagung? Warum ein Gummiband unser Favorit ist, erfahrt ihr in dieser Episode.
On top: Wir haben auf den Tagungen fleißig O-Töne gesammelt. Und Sebastian teilt seinen schambehaftetsten Moment auf seiner Tagungsreise.
Die Veröffentlichung, die ich, Sebastian, in dieser Episode nur so halbgar zitieren konnte, findet ihr hier in ganzer Pracht zitiert: Bargetz, Brigitte. „Das Politische alltagstheoretisch denken“. Widersprüche : Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich 41, Nr. 162 (2021): 29–43.
Moderation und Hosting: Tristan Thietz und Sebastian Rosenbaum
Intro-Sound-Design: Jan Momme Penning
Intro-Sprecherin: Anne Möller
Für die Technische Unterstützung danke wir allen Beteiligten der FabricaDigitalis und Studio+ an der Europa-Universität Flensburg: https://www.uni-flensburg.de/fabricadigitalis
Unser erstes Interview im neuen Format! Als ersten Gast haben wir Felix Schulte interviewed. Der Politikwissenschaftler schaut mit uns zurück auf seine Promotionszeit und blickt mit uns darauf, worauf es im Promovieren ankommt, um sie erfolgreich abzuschließen. Er muss es wissen! Schließlich hat er es geschafft: Felix Schulte arbeitet unbefristet als leitender Forscher am Europäischen Zentrum für Minderheitenfragen in Flensburg.
Quasi als Beilage oben drauf, gibt es in dieser Episode auch Einblick in diese einzigartige Institution.
Hier gehts für Neugierige zur website des ECMI: https://www.ecmi.de/the-centre/our-mission?ref=irregularwarfare.org&cHash=4c5861892823c7c93bddee5503353aeb
Mehr zu Felix Schulte: https://www.ecmi.de/the-centre/about-us/people/dr-felix-schulte
Moderation und Hosting: Tristan Thietz und Sebastian Rosenbaum
Intro-Sound-Design: Jan Momme Penning
Intro-Sprecherin: Anne Möller
Für die Technische Unterstützung danke wir allen Beteiligten der FabricaDigitalis und Studio+ an der Europa-Universität Flensburg: https://www.uni-flensburg.de/fabricadigitalis
Na, habt ihr uns vermisst? Die Blätter fallen, der Herbstregen ist stark und heftig, aber es gibt auch gute Nachrichten: Die Flurgespräche sind aus der Sommerpause zurück. Perfekt für gemütliche Podcast-Abende mit Kakao und Ohrensessel. Wir kommen mit einem neuen Intro, neuem Logo und einem ganz neuen Konzept. Mehr dazu in der Folge...
Die altbewährten Zutaten bleiben dieselben: Sebastian und Tristan erzählen in der aktuellen Folge aus ihrem Leben als Promovenden und geben ein Update dazu, was sich über den Sommer getan hat, zwischen Publikationen, Tagungen, Renovierungen, Schreib-Workshops, Philosophie-Cafés und dem ganz normalen Promotions-Wahnsinn.
Und sie geben einen Ausblick auf die kommenden Folgen mit Interview-Gästen.
Ihr kennt selbst Menschen, die promovieren oder promoviert haben und findet, dass sie im Podcast gehört werden sollten? Dann meldet euch! Wir freuen uns immer auf neue Gäste.
Moderation und Hosting: Tristan Thietz und Sebastian Rosenbaum
Intro-Sound-Design: Jan Momme Penning
Intro-Sprecherin: Anne Möller
Für die technische Unterstützung danken wir allen Beteiligten der FabricaDigitalis und Studio+ an der Europa-Universität Flensburg: https://www.uni-flensburg.de/fabricadigitalis
Wir verabschieden uns in die Sommerpause! (sry für die schlechte Quali - wir nehmen mal wieder remote auf). Wir hören uns wieder am 19.9.2026.
Wir schaun zurück und voran und wischen einmal durch: Gibt es was, was ihr an den Flurgesprächen auf jeden Fall behalten wollt? Habt ihr Ideen für Neues in den Flurgesprächen?
Nach der Sommerpause starten wir neu durch! Bleibt gespannt und habt einen schönen Sommer!
Wir machen die ganz großen Themen auf: Politik, Kirche, Digitalisierung und Urlaub.
Hält man sich im Schreiben an den Plan oder ändert das Schreiben den Plan? Kann man profitieren, indem man seinen Entwürfe laut liest? Und wie sieht ein guter Ort zu Schreiben aus?
Wir geben nochmal alles vor dem Urlaub.
Was ist denn hier los? Erst sprechen Sebastian und Tristan über tolle Neuigkeiten und Glücksgefühle. Und dann kommen die beiden auf ein gegensätzliches Thema zu sprechen: Wut bzw. das Verärgert-sein.
Kann Wut konstruktiv sein? Und wenn ja, wie? Wir sprechen darüber, wann wir Ärger spüren, auch im Promotionsprozess, und wie wir damit umgehen. Aber auch, welches Potenzial in der Wut steckt - in politischem Aktivismus und in Meme-Kulturen.
Dafür tauchen wir sogar ein bisschen tiefer in unsere Promotionsthemen ein als sonst üblich...
Zitat der Woche: Arendt, Hannah (2023 [1986]): Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Antisemitismus, Imperialismus, Totalitarismus. 3. Auflage. München: Piper.
Wir haschen um Effekte und zerdenken die B-Noten im Promovieren. Was hat Stil im Promovieren und was heißt es eigentlich fleißig zu sein?
Ist Fleiß überhaupt wichtig im Promovieren oder doch nur Scheintugend?
Hier Sebasitans aktuellste Publikation über Falsches Fühlen in der Öl- und Klimakrise:
https://praefaktisch.de/002e/tankrabatt-falsch-fuehlen-in-der-oel-und-klimakrise/
Endlich wieder im Tonstudio! Die Soundqualität ist wieder top, und die Stimmung auch: Sebastian hat wertvollen Input aus seinem letzten Betreuungsgespräch mitgenommen und verbindet moralische Gefühle mit Klima-Aktivismus. Und Tristan erklärt den "Great Meme Reset" und warum Publikationen zu Memes nicht hinterher kommen.
Außerdem: Nach langer Pause gibt es wieder ein Nietzsche-Zitat. Wir stoßen in Freud'sche Gefilde vor, wenn wir über den Anteil des Unbewussten an der Diss nachdenken. Sebastian erklärt mit Hume, warum Gefühle moralisch sind. Und was wir erst im Nachhinein bemerkt haben: Ein kleines bisschen Camus steckt auch in der Folge; man muss nicht nur sein Schicksal bewusst annehmen, sondern auch den Promotionsprozess mit allen Herausforderungen. Glücklicher Sisyphus und so. Dann klappt's auch mit dem Tanzen auf glattem Eis.
Quelle des Nietzsche-Zitats: Friedrich Nietzsche: Werke in drei Bänden. München 1954, Band 2, S. 20.
Die Klangqualität lässt nach (dank remote Aufnahme). Aber inhaltlich liefern wir:
Wir widmen uns der Geschwindigkeit im Promovieren: Eine schlechte Promotion ist außen verbrannt und innen nochweich. Wir wagen einen Versuch in der Phänomenlogie des Schreibens für die Dissertation.
Außerdem sprechen wir das Enddatum der Doktorarbeit laut aus und haben die Backzeit fest im Blick. Fester als uns lieb ist?
Grüße gehen raus an die Nachfahren (Insider - den man nach Hören der Episode versteht).
Podcaster: Tristan Thietz und Sebastian Rosenbaum
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