FM4 Musikmaschinen

FM4 Musikmaschinen

By ORF Radio FM4Music
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FM4 Musikmaschinen episodes

  • Trailer: FM4 Musikmaschinen
    Die FM4 Musikmaschinen sind auf Pause. Die schon ausgestrahlten Episoden können auf fm4.orf.at/musikmaschinen nachgeschaut werden! Aus rechtlichen Gründen dürfen wir unsere Podcasts nur für begrenzte Zeit anbieten.
    2 min
  • Die Hammond Orgel & das Rhodes E-Piano elektrisierten den Pop-Sound
    Als Synthesizer wie der Minimoog in den 60er Jahren auf den Mark kamen, gab es schon zwei Tasteninstrumente, die ob ihrer vergleichsweise kompakten Bauweisen und den neuen klanglichen Möglichkeiten weit verbreitet waren. Die Hammond Orgel sollte ursprünglich nur die großen Pfeifenorgeln in Kirchen ersetzen, hat aber mit der Zeit auch im Jazz, im Rock’n’Roll und im Easy Listening stark Fuß gefasst. Das Fender Rhodes E-Piano war wiederum ursprünglich als Verbesserung des Klavieres gedacht, sollte aber mit dem ganz charakteristischen Sound seiner metallischen Klangstäbe erst die Soul- und Pop-Musik der 70er und später auch den Acid Jazz oder den sogenannten "Wiener Sound" prägen. Wie die beiden Maschinen funktionieren und wie sie klingen, führen wir diesmal vor.
    Mit Patrick Pulsinger und Stefan Trischler
    Video und mehr Informationen: https://fm4.orf.at/stories/3015268
    38 min
  • Ohne Effektpedale hätte es keinen Rock'n'Roll gegeben
    Die FM4 Musikmaschinen betreten diesmal unbekanntes Terrain: Statt um Synthesizer, Sampler oder Drumcomputer geht es um die Effektpedale, die man oft in Kombination mit Gitarren antrifft und die im Rock und Funk für viele klangliche Innovationen gesorgt haben. Verzerrung, Flanger, Chorus oder WahWah können aber selbstverständlich auch in Kombination mit Tasteninstrumenten oder Rhythmusmaschinen für interessante Sounds sorgen.
    Mit Patrick Pulsinger & Stefan Trischler
    Video und mehr Informationen: https://fm4.orf.at/stories/3014929
    45 min
  • Der Yamaha DX7 hat mit digitaler FM-Synthese die 80er Jahre geprägt
    Ab 1983 hat sich der Klang des Pop wieder einmal radikal verändert. Möglich machte das der DX7, der mit digitalen Algorithmen Klänge mit ganz neuer Brillianz erzeugen konnte. Nicht zuletzt deshalb klangen die 80er Jahre so, wie sie geklungen haben. Auch die Bedienweise hat sich von den analogen Synthesizern davor entscheidend unterschieden: Statt vielen Drehreglern gab es jetzt ein paar Knöpfe und ein LCD-Display. Die Musiker_innen bekamen so gut designte Voreinstellungs-Sounds serviert, für das eigenständige Weiterbearbeiten brauchte man aber ordentlich Geduld. Trotzdem oder gerade deshalb tauchen die unverwechselbaren Klänge des Keyboards in Songs von Popstars wie Whitney Houston, Phil Collins, Tina Turner oder Depeche Mode auf.
    Mit Patrick Pulsinger & Stefan Trischler.
    Video und mehr Informationen: https://fm4.orf.at/stories/3014715
    Vide
    38 min
  • Tape Loops haben den Hypnose-Faktor in die Musik gebracht
    Die Wiederholung ein- bis mehrtaktiger musikalischer Phrasen, der Loops, gehört zum Stamm-Vokabular fast aller Spielarten des Pop oder der elektronischen Musik. Was heute jedes Gerät und jede Software beherrscht, hat mit Basteleien an Bandmaschinen angefangen: Pioniere wie Pierre Schaeffer, Karlheinz Stockhausen oder Terry Riley haben mit sehr unterschiedlichen Klängen auf zusammengeklebten Tonband-Schleifen den Grundstein für etwa Ambient, HipHop oder das Sampling im Allgemeinen gelegt. Wir sprechen diesmal ausführlich über diese "Keimzellen der musikalischen Hypnose" und basteln auch selbst ein paar Loops – sowohl aus Bändern als auch digital.
    Mit Patrick Pulsinger & Stefan Trischler
    Video und mehr Infos: https://fm4.orf.at/stories/3014442
    39 min
  • Der modulare ARP 2600 schuf fast endlose Klang-Möglichkeiten
    Der ARP 2600 sieht aus wie direkt aus dem Labor, und mithilfe von diversen Patchkabeln kann man aus dem großen Kasten auch unglaubliche Sounds herausholen: Sowohl den lustigen Roboter __R2D2 in "Krieg der Sterne" als auch bedrohliche Helikopter in Apocalypse Now hat er schon vertont. Aber der frühe tragbare Synthesizer war auch bei so unterschiedlichen Musikern wie Joe Zawinul, The Who, Stevie Wonder, Bobbi Humphrey oder Brian Eno im Einsatz.
    Mit Patrick Pulsinger und Stefan Trischler.
    Video und weiterführende Informationen: https://fm4.orf.at/stories/3014255
    43 min
  • Audio-Software hat die Musik-Produktion demokratisiert
    War das Aufnehmen von Musik und Klang in den Anfängen mit viel Arbeitsaufwand und hohen Kosten verbunden, kann heute jede/r auf Laptops oder auch tragbaren elektronischen Geräten Mehrspur-Aufnahmen machen und Beats programmieren. Wir zeichnen diese Entwicklung nach, die die Musikproduktion demokratisierte: Von Mehrspur-Kassettenrekordern zu ersten Sequencerprogrammen wie Cubase oder Trackern zu heute verbreiteten DAWs (Digital Audio Workstations) wie FL Studio, Ableton Live oder Reason.
    Mit Patrick Pulsinger und Stefan Trischler.
    Video und mehr Informationen: https://fm4.orf.at/stories/3013994
    41 min
  • Der Jupiter-6 schlug die Brücke von Analog zu Digital
    Der Jupiter-6 von Roland war einer der letzten großen Synthesizer der analogen Ära. 1983 präsentiert, hatte er aber mit MIDI-Anschüssen und Speicher auch schon einige Vorzüge der aufkommenden Digitaltechnik an Bord. Wir sprechen über das überdimensionale Keyboard, dass trotz vieler klanglicher Möglichkeiten irgendwie zwischen den Stühlen zu sitzen kam – und dafür im Techno und Big Beat der 90er Jahre wieder neue Fans fand.
    Mit Patrick Pulsinger und Stefan Trischler
    Video, Infos und weiterführende Links: https://fm4.orf.at/stories/3013763
    45 min
  • Mit dem Theremin fing alles an
    Das Theremin ist das erste elektronische Musikinstrument, das eine weitere Verbreitung erreicht hat und sein Erfinder damit der Urvater der elektronischen Musik. In den FM4 Musikmaschinen erzählen wir die außergewöhnliche Geschichte des Theremin und von Lew Termen. Dessen Leben hat mit den Roaring Twenties in New York, einem kurzen Gulag-Aufenthalt sowie der Spionagetätigkeit während des kalten Krieges auch viele zeitgeschichtliche Facetten. Seine Erfindung hat nicht zuletzt auch Bob Moog dazu gebracht, sich mit schwingenden Oszillatoren zu beschäftigen und hatte somit extrem großen Einfluss auf die elektronische Klangerzeugung wie auch die Pop- und Filmgeschichte.
    Mit Patrick Pulsinger und Stefan Trischler
    Video, Infos & weiterführende Links: https://fm4.orf.at/stories/3013628/
    39 min
  • Ohne die TR-808 gäbe es weder Electro noch "Sexual Healing"
    In der ersten Folge widmen sich Patrick Pulsinger & Stefan Trischler der einflussreichsten Rhythmusmaschine aller Zeiten: TR-808. Der so genannte "Rhythm Composer", der von der japanischen Firma Roland ab 1980 gebaut wurde, war ursprünglich ein großer Flop. Die unnatürlich tiefe Bassdrum und die ebenfalls nicht aus dieser Welt stammenden Hihats und Percussionklänge wurden aber zu den wichtigsten Zutaten im Klanggemisch von neuen Genres wie Electro, Miami Bass oder Chicago House. Auch spätere Musikgattungen wie Drum'n'Bass, Baile Funk oder Juke wären ohne die 808 nicht denkbar. Und über die Umwege New Orleans Bounce und Südstaaten Rap ist der tiefe Booom auch heute wieder ein extrem wichtiger Teil des weltweiten HipHop- (und Pop-)Vokabulars.
    50 min

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