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Paula Timofte ist Steuerberaterin und Partnerin mit einem besonderen Fokus auf Content Creator, KMU und Gründerinnen. In dieser Folge räumen wir auf mit Halbwissen, Hoffnungen und hartnäckigen Mythen rund ums Thema Steuern im Creator Business. Was muss versteuert werden, was nicht? Was kann ich absetzen und was definitiv nicht? Wann brauche ich eine GmbH? Was passiert bei einer Betriebsprüfung? Und was ist diese RTR-Meldepflicht, über die alle reden? Eine Folge, die wehtun kann - aber die man gehört haben sollte.
→ Mehr über Paula Timofte
Themen dieser Folge
→ Produkte zugeschickt bekommen: Muss ich das versteuern?
→ Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]
📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet.
📖 Glossar - Folge 11
Affiliate-Marketing – Vermarktungsmodell, bei dem CreatorInnen für jeden Kauf, der über ihren persönlichen Link oder Code zustande kommt, eine Provision erhalten.
Arbeitsplatzpauschale – Pauschalabzug für CreatorInnen und Selbstständige, die kein eigenes Büro haben, aber von zuhause arbeiten. Ersetzt in vielen Fällen das klassische Arbeitszimmer steuerlich.
Barter-Deal – Kooperation zwischen Marke und Creatorin, bei der kein Geld fließt, sondern Produkte oder Leistungen als Gegenleistung vereinbart werden.
Betriebsprüfung – Prüfung durch das Finanzamt, bei der Buchhaltung, Belege und Steuererklärungen eines Unternehmens überprüft werden. Kann zufällig oder branchenbezogen ausgelöst werden.
KommAustria – Österreichische Kommunikationsbehörde, zuständig für die Aufsicht über audiovisuelle Mediendienste. Zuständig für die Meldepflicht von CreatorInnen, die Videocontent kommerziell veröffentlichen.
Kleinunternehmerregelung – Steuerliche Regelung, die Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 55.000 Euro netto von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Kann freiwillig aufgegeben werden.
Körperschaftssteuer – Steuer auf den Gewinn einer GmbH oder AG. In Österreich aktuell 23% Flatrate – im Gegensatz zur progressiven Einkommensteuer beim Einzelunternehmen.
UID-Nummer – Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, die für grenzüberschreitende Geschäfte innerhalb der EU benötigt wird – z. B. bei Kooperationen mit deutschen Agenturen.
Progressiver Steuertarif – Steuersystem, bei dem der Steuersatz mit steigendem Einkommen zunimmt. In Österreich zwischen 0% und 55%.
Reverse-Charge – Verfahren im EU-weiten Geschäftsverkehr, bei dem die Umsatzsteuerpflicht auf den Leistungsempfänger übergeht. Relevant bei Rechnungen an ausländische Agenturen oder Unternehmen.
RTR (Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH) – Administrativer Hilfsapparat der KommAustria. Bei der RTR müssen sich CreatorInnen melden, die Videocontent kommerziell veröffentlichen – innerhalb von zwei Monaten ab Aufnahme der Tätigkeit.
SVS (Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen) – Sozialversicherungsträger für Selbstständige und Gewerbetreibende in Österreich. Ab einem bestimmten Gewinn werden SVS-Beiträge fällig.
Veranlagungsfreibetrag – Freibetrag von 730 Euro netto pro Jahr in Österreich. Einnahmen unterhalb dieser Grenze müssen nicht versteuert werden – aber nur, wenn tatsächlich eine Einnahme vorliegt.
Vorsteuer – Der Umsatzsteueranteil, den ein Unternehmen bei Einkäufen zahlt und sich vom Finanzamt zurückholen kann. Nur möglich, wenn man umsatzsteuerpflichtig ist – nicht bei der Kleinunternehmerregelung.
By Alina HeinerPaula Timofte ist Steuerberaterin und Partnerin mit einem besonderen Fokus auf Content Creator, KMU und Gründerinnen. In dieser Folge räumen wir auf mit Halbwissen, Hoffnungen und hartnäckigen Mythen rund ums Thema Steuern im Creator Business. Was muss versteuert werden, was nicht? Was kann ich absetzen und was definitiv nicht? Wann brauche ich eine GmbH? Was passiert bei einer Betriebsprüfung? Und was ist diese RTR-Meldepflicht, über die alle reden? Eine Folge, die wehtun kann - aber die man gehört haben sollte.
→ Mehr über Paula Timofte
Themen dieser Folge
→ Produkte zugeschickt bekommen: Muss ich das versteuern?
→ Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]
📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet.
📖 Glossar - Folge 11
Affiliate-Marketing – Vermarktungsmodell, bei dem CreatorInnen für jeden Kauf, der über ihren persönlichen Link oder Code zustande kommt, eine Provision erhalten.
Arbeitsplatzpauschale – Pauschalabzug für CreatorInnen und Selbstständige, die kein eigenes Büro haben, aber von zuhause arbeiten. Ersetzt in vielen Fällen das klassische Arbeitszimmer steuerlich.
Barter-Deal – Kooperation zwischen Marke und Creatorin, bei der kein Geld fließt, sondern Produkte oder Leistungen als Gegenleistung vereinbart werden.
Betriebsprüfung – Prüfung durch das Finanzamt, bei der Buchhaltung, Belege und Steuererklärungen eines Unternehmens überprüft werden. Kann zufällig oder branchenbezogen ausgelöst werden.
KommAustria – Österreichische Kommunikationsbehörde, zuständig für die Aufsicht über audiovisuelle Mediendienste. Zuständig für die Meldepflicht von CreatorInnen, die Videocontent kommerziell veröffentlichen.
Kleinunternehmerregelung – Steuerliche Regelung, die Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 55.000 Euro netto von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Kann freiwillig aufgegeben werden.
Körperschaftssteuer – Steuer auf den Gewinn einer GmbH oder AG. In Österreich aktuell 23% Flatrate – im Gegensatz zur progressiven Einkommensteuer beim Einzelunternehmen.
UID-Nummer – Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, die für grenzüberschreitende Geschäfte innerhalb der EU benötigt wird – z. B. bei Kooperationen mit deutschen Agenturen.
Progressiver Steuertarif – Steuersystem, bei dem der Steuersatz mit steigendem Einkommen zunimmt. In Österreich zwischen 0% und 55%.
Reverse-Charge – Verfahren im EU-weiten Geschäftsverkehr, bei dem die Umsatzsteuerpflicht auf den Leistungsempfänger übergeht. Relevant bei Rechnungen an ausländische Agenturen oder Unternehmen.
RTR (Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH) – Administrativer Hilfsapparat der KommAustria. Bei der RTR müssen sich CreatorInnen melden, die Videocontent kommerziell veröffentlichen – innerhalb von zwei Monaten ab Aufnahme der Tätigkeit.
SVS (Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen) – Sozialversicherungsträger für Selbstständige und Gewerbetreibende in Österreich. Ab einem bestimmten Gewinn werden SVS-Beiträge fällig.
Veranlagungsfreibetrag – Freibetrag von 730 Euro netto pro Jahr in Österreich. Einnahmen unterhalb dieser Grenze müssen nicht versteuert werden – aber nur, wenn tatsächlich eine Einnahme vorliegt.
Vorsteuer – Der Umsatzsteueranteil, den ein Unternehmen bei Einkäufen zahlt und sich vom Finanzamt zurückholen kann. Nur möglich, wenn man umsatzsteuerpflichtig ist – nicht bei der Kleinunternehmerregelung.