Ein Sparfuchs, das ist umgangssprachlich ein sparsamer Mensch. Manch einer würde so einen Menschen auch Pfennigfuchser oder Geizhals nennen.
Warum heißt es denn eigentlich Sparfuchs? Der Fuchs gilt ja bekanntlich als schlau. Und wer schlau ist, der spart. Deshalb sind Leute, die sparen, schlaue Füchse.
Was ist an sparen so kontrovers. Sparen ist eine Art Volkssport. Sparen bedeutet, weniger Geld auszugeben bzw. mehr Geld bei sich zu behalten. Gespart wird oft für ein bestimmtes Ziel: Für den Urlaub, ein neues Auto, die Altersvorsorge.
Der Name Sparfuchs wird sogar von Schnäppchenmärkten verwendet. Und auch eine Bekannte Bausparkasse nutzt den Fuchs als Werbebotschafter im Fernsehen.
Wie sieht es bei Dir aus. Sparst du Geld? Vielleicht für einen bestimmten Zweck? Hat dich jemand schon einmal als Pfennigfuchser oder Sparfuchs bezeichnet? Welche Gefühle hat das in Dir ausgelöst? Hast du dadurch dein Spar-Verhalten geändert?
Oft lassen wir uns durch die Bewertung anderer Menschen beeinflussen. Dabei wissen wir selbst am besten, aus welchem Grund wir ein bestimmtes Vorgehen anwenden.
Erich Fromm sagte einst: „Der moderne Kapitalismus braucht Menschen, die reibungslos und in großer Zahl zusammenarbeiten, die mehr und mehr konsumieren wollen, deren Geschmack jedoch standardisiert, leicht zu beeinflussen und vorauszusagen ist.“
Über dieses Zitat nachzudenken und den eigenen Konsum kritisch zu hinterfragen lohnt sich. Sparen, oder ganz einfach Geld behalten, ist eine Seite des Gelddreiecks und für die Stärkung der eigenen Finanzen unabdingbar.
In diesem Sinne wünsche ich Dir eine sparsame Woche.