Ein Rentier ist ein Mensch, der von regelmäßigen Zahlungen lebt, die aus seinem Besitz, Vermietung oder Verpachtung herrühren. Die heute nur noch selten gebrauchte Bezeichnung „Rentier“ ähnelt sprachlich dem Begriff Rentner. Dabei bezieht ein Rentner überwiegend Zahlungen aus einer staatlichen Rentenversicherung.
Ein anderer geläufiger Begriff ist der des Pensionärs, also eines Beamten im Ruhestand. Dieser erhält keine Rente, sondern eine Pension. Eine ähnliche Bedeutung wie Rentier hat der Begriff Privatier.
Das Rentier-Bürgertum gehörte im mittelalterlichen Frankreich bis zur Revolution der kleinen Oberschicht an. Diese war vor allem Nutznießer der Arbeit der bäuerlichen Bevölkerung. Die Rentiers umfassten z. B. Bankiers, Grundherren und Miethausbesitzer.
Aktuell wird viel von finanzieller Freiheit oder Rente mit 40 gesprochen. Im Prinzip ist das etwas sehr ähnliches. Es geht darum, mit passivem Einkommen die eigenen Ausgaben zu decken und dadurch finanziell unabhängig zu werden. Das gilt unabhängig von Stand oder Schicht und kann je nach Höhe der Ausgaben und passiven Einkommen unterschiedlich schnell erreicht werden.
Kennst du jemanden, der finanziell ausgesorgt und früher in Rente gegangen ist? Hast du dich mit dem Gedanken eines vorgezogenen Ruhestandes bereits beschäftigt? Wie lange würdest du von heute an brauchen, um in Rente gehen zu können?
Diese drei Fragen zu beantworten kann ein weiterer Baustein auf dem Weg in eine stabile finanzielle Zukunft ebnen.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.