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Was ist schlimmer: der offene Bruch des Völkerrechts oder der Missbrauch des Völkerrechts zur Rechtfertigung schlimmster Grausamkeiten?
Im zweiten Teil der Folge 13 von „Recht wissenschaftlich“ geht es genau darum. Paulina Starski und Jan Henrik Klement setzen ihr Gespräch mit Prof. Dr. Dr. hc. mult. Anne Peters fort. Sie beschreibt, was es für das Völkerrecht bedeutet, wenn weltweit Demokratien zerfallen und Menschenrechte in Frage gestellt werden. Und auch, weshalb es gerade für die USA wichtig ist, ein starkes Völkerrecht zu haben. Peters hält die Abkehr vom Völkerrecht für kurzsichtig, weil „selbst ein sehr mächtigerPlayer Vorteile einer stabilen Ordnung hat“.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs geht es um das „Demokratieproblem“ des Völkerrechts und die Inflation derMenschenrechte. Der „Realsatire“ des von Donald Trump ins Leben gerufenen Friedensrats schenken die drei Professoren lautes Gelächter: Endlich habe man ein gutes Beispiel für die Kompetenz-Kompetenz einer einzelnen Person, wie man es sich für Klausursachverhalte nicht besser ausdenken könne. Am Ende steht trotz allem ein klares Bekenntnis zur Universalität des Völkerrechts.
Sie haben Fragen, Anregungen, Kritik? Schreiben Sieuns gerne unter [email protected]
By rechtwissenschaftlichWas ist schlimmer: der offene Bruch des Völkerrechts oder der Missbrauch des Völkerrechts zur Rechtfertigung schlimmster Grausamkeiten?
Im zweiten Teil der Folge 13 von „Recht wissenschaftlich“ geht es genau darum. Paulina Starski und Jan Henrik Klement setzen ihr Gespräch mit Prof. Dr. Dr. hc. mult. Anne Peters fort. Sie beschreibt, was es für das Völkerrecht bedeutet, wenn weltweit Demokratien zerfallen und Menschenrechte in Frage gestellt werden. Und auch, weshalb es gerade für die USA wichtig ist, ein starkes Völkerrecht zu haben. Peters hält die Abkehr vom Völkerrecht für kurzsichtig, weil „selbst ein sehr mächtigerPlayer Vorteile einer stabilen Ordnung hat“.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs geht es um das „Demokratieproblem“ des Völkerrechts und die Inflation derMenschenrechte. Der „Realsatire“ des von Donald Trump ins Leben gerufenen Friedensrats schenken die drei Professoren lautes Gelächter: Endlich habe man ein gutes Beispiel für die Kompetenz-Kompetenz einer einzelnen Person, wie man es sich für Klausursachverhalte nicht besser ausdenken könne. Am Ende steht trotz allem ein klares Bekenntnis zur Universalität des Völkerrechts.
Sie haben Fragen, Anregungen, Kritik? Schreiben Sieuns gerne unter [email protected]