Die heutige Folge beginne ich mit zwei Zitaten. Das erste stammt von Antoine de Saint-Exupéry und lautet: Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem endlosen Meer. Und Marc Aurel sagte einst: „Du kannst nur das in anderen entzünden, was in Dir selber brennt.“
Müssen wir demzufolge die Sehnsucht in uns selbst spüren, damit wir in anderen die Sehnsucht nach dem großen weiten Meer wecken können?
Wenn Du selbst für die Sache „brennst“, also innerlich davon überzeugt bist und in jeder Faser Deines Körpers den Wunsch verspürst, auf das große weite Meer zu fahren, dann befindest Du Dich auf einer höheren Schwingungsebene.
Von dieser Schwingungsebene aus kannst du andere Menschen sozusagen wie bei einer Welle der Begeisterung mitreißen. Wenn du ansteckend wirkst.
Dinge in Bewegung bringen zu können ist eine wertvolle Fähigkeit. Kannst du dich noch daran erinnern, wann du das letzte Mal morgens voller Vorfreude und positiver Aufregung aus dem Bett gestiegen bist, so energiegeladen, dass Du nicht mal Zeit hattest zu frühstücken, weil du sofort starten wolltest.
Das in die Welt zu bringen, von dem Du träumst, das, wofür Du wirkliche Leidenschaft in Dir fühlen kannst, ist eine erfüllende Aufgabe. Sehnsucht drückt ein irgendwohin-Wollen aus. Manchmal schmerzt die Sehnsucht und wartet doch auf Erfüllung. Manchmal hofft die Sehnsucht auf einen Wegweiser, der in eine bestimmte Richtung zeigt.
Sehnsucht allein hat keinen Schub, keine Dynamik. Es fehlt die Vorwärtsbewegung. Dafür braucht es die Begeisterung und das Feuer in Dir.
Ich wünsche Dir eine Woche, in der Deine Sehnsucht auf Wegweiser und zündende Momente trifft.