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Die Birne überwiegt. Deshalb der Titel. Diese Folge führt uns in eine gute alte bekannte Brennerei in der Schweiz. Aufmerksame Hörer denken sich jetzt vielleicht: Ah, die hatten wir doch schon einmal. Das ist absolut korrekt. Gut aufgepasst. Deshalb stürzen wir uns auch fast ohne große Umschweife ins Whisky-Vergnügen. Ja gut, und aus gegebenem Anlass lernen wir, wie die Birne in eine Flasche Williams Christ Obstler kommt. Wer hat sich das noch nicht gefragt? Na ja, man lernt eben nie aus. Das und noch viel mehr erfahrt ihr in Folge 152 – Die Schweizer Whisky-Birne.
Familie Locher
1999 (Whisky-Produktion)
Nicht öffentlich bekannt
Die Geschichte des Säntis Malts ist untrennbar mit der Brauerei Locher AG in Appenzell, Schweiz, verbunden. Die Brauerei selbst wurde bereits 1886 gegründet und wird heute in der fünften Generation von der Familie Locher geführt. Die Idee, Whisky zu produzieren, entstand Ende der 1990er Jahre, nachdem in der Schweiz das Gesetz fiel, das die Herstellung von Spirituosen aus Getreide verbot. Im Jahr 1999 wagte die Brauerei Locher den Schritt und begann mit der Destillation ihres ersten Whiskys. Der erste Säntis Malt Single Malt kam 2002 auf den Markt und markierte den Beginn einer neuen Ära für das traditionsreiche Unternehmen und einen Meilenstein für die Schweizer Spirituosenlandschaft.
Die Produktionsmethoden von Säntis Malt sind tief in der alpinen Region verwurzelt und zeichnen sich durch einige einzigartige Besonderheiten aus. Das verwendete Getreide, eine spezielle, robuste Gerste, wird in den Schweizer Bergregionen angebaut. Das Wasser für die Produktion stammt direkt aus dem Alpsteinmassiv, was dem Destillat eine besondere Reinheit und Mineralität verleiht. Die wohl größte Besonderheit ist jedoch die Reifung: Ein signifikanter Teil des Whiskys lagert in über 100 Jahre alten Bierfässern aus Eiche. Diese Fässer werden vor der Befüllung innen abgeschliffen und neu getoastet, was dem Whisky ein einzigartiges, fruchtig-würziges Aromaprofil verleiht, das stark von den früheren Bierinhalten geprägt ist. Ergänzt wird die Reifung durch eine Vielzahl anderer Fasstypen, wie die angefragten Sherry- und Williamsbirnen-Fässer (Williams Cask), sowie Wein- und Portweinfässer.
Säntis Malt hat sich schnell einen Namen als Pionier und qualitativ hochwertiger Produzent in der noch jungen Schweizer Whisky-Szene gemacht. Die Destillerie genießt auch international hohes Ansehen und beweist, dass exzellenter Single Malt nicht nur aus Schottland kommen muss. Die Whiskys von Säntis Malt haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Ein besonderer Erfolg war die Ernennung der “Edition Dreifaltigkeit” zum “European Whisky of the Year 2010” durch den renommierten Kritiker Jim Murray in seiner “Whisky Bible”. Diese Anerkennung katapultierte die Appenzeller Destillerie auf die Weltbühne und festigte ihren Ruf als ernstzunehmender Akteur in der globalen Whisky-Welt.
Der Beitrag Folge 152 – Die Schweizer Whisky Birne erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Die Birne überwiegt. Deshalb der Titel. Diese Folge führt uns in eine gute alte bekannte Brennerei in der Schweiz. Aufmerksame Hörer denken sich jetzt vielleicht: Ah, die hatten wir doch schon einmal. Das ist absolut korrekt. Gut aufgepasst. Deshalb stürzen wir uns auch fast ohne große Umschweife ins Whisky-Vergnügen. Ja gut, und aus gegebenem Anlass lernen wir, wie die Birne in eine Flasche Williams Christ Obstler kommt. Wer hat sich das noch nicht gefragt? Na ja, man lernt eben nie aus. Das und noch viel mehr erfahrt ihr in Folge 152 – Die Schweizer Whisky-Birne.
Familie Locher
1999 (Whisky-Produktion)
Nicht öffentlich bekannt
Die Geschichte des Säntis Malts ist untrennbar mit der Brauerei Locher AG in Appenzell, Schweiz, verbunden. Die Brauerei selbst wurde bereits 1886 gegründet und wird heute in der fünften Generation von der Familie Locher geführt. Die Idee, Whisky zu produzieren, entstand Ende der 1990er Jahre, nachdem in der Schweiz das Gesetz fiel, das die Herstellung von Spirituosen aus Getreide verbot. Im Jahr 1999 wagte die Brauerei Locher den Schritt und begann mit der Destillation ihres ersten Whiskys. Der erste Säntis Malt Single Malt kam 2002 auf den Markt und markierte den Beginn einer neuen Ära für das traditionsreiche Unternehmen und einen Meilenstein für die Schweizer Spirituosenlandschaft.
Die Produktionsmethoden von Säntis Malt sind tief in der alpinen Region verwurzelt und zeichnen sich durch einige einzigartige Besonderheiten aus. Das verwendete Getreide, eine spezielle, robuste Gerste, wird in den Schweizer Bergregionen angebaut. Das Wasser für die Produktion stammt direkt aus dem Alpsteinmassiv, was dem Destillat eine besondere Reinheit und Mineralität verleiht. Die wohl größte Besonderheit ist jedoch die Reifung: Ein signifikanter Teil des Whiskys lagert in über 100 Jahre alten Bierfässern aus Eiche. Diese Fässer werden vor der Befüllung innen abgeschliffen und neu getoastet, was dem Whisky ein einzigartiges, fruchtig-würziges Aromaprofil verleiht, das stark von den früheren Bierinhalten geprägt ist. Ergänzt wird die Reifung durch eine Vielzahl anderer Fasstypen, wie die angefragten Sherry- und Williamsbirnen-Fässer (Williams Cask), sowie Wein- und Portweinfässer.
Säntis Malt hat sich schnell einen Namen als Pionier und qualitativ hochwertiger Produzent in der noch jungen Schweizer Whisky-Szene gemacht. Die Destillerie genießt auch international hohes Ansehen und beweist, dass exzellenter Single Malt nicht nur aus Schottland kommen muss. Die Whiskys von Säntis Malt haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Ein besonderer Erfolg war die Ernennung der “Edition Dreifaltigkeit” zum “European Whisky of the Year 2010” durch den renommierten Kritiker Jim Murray in seiner “Whisky Bible”. Diese Anerkennung katapultierte die Appenzeller Destillerie auf die Weltbühne und festigte ihren Ruf als ernstzunehmender Akteur in der globalen Whisky-Welt.
Der Beitrag Folge 152 – Die Schweizer Whisky Birne erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
15 Listeners
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