Grab The Glass | Einfach nur ein Whisky-Podcast

Grab The Glass | Einfach nur ein Whisky-Podcast

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Grab The Glass | Einfach nur ein Whisky-Podcast episodes

  • Folge 230 – Kaufland ist kein Discounter!
    In Folge 230 wird eine Sache sehr früh klargestellt: Kaufland ist kein Discounter. Das hindert Hendrik allerdings nicht daran, dort zwei Whiskys für unter zehn Euro einzusammeln und sie anschließend mit erstaunlich viel Stolz aus dem Kofferraum zu präsentieren. Was soll da schon schiefgehen?
    Bevor wir uns diesen beiden Fängen widmen, landen wir allerdings noch kurz bei einer Nachricht aus der Spirituosenwelt: Berentzen soll von Sazerac übernommen werden – zumindest war der Deal zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht abgeschlossen. Für uns reicht das natürlich schon aus, um gedanklich Bourbon-, Rye- und Tennessee-Minis für Karneval zu erfinden.
    Dann kommen die eigentlichen Stars des Abends auf den Tisch. Kandidat Nummer eins heißt Mic Mac Finest Blended Whisky und kommt über einen Vertrieb, der wiederum zur Berentzen-Gruppe gehört. Viel mehr greifbare Geschichte liefert die Flasche nicht – dafür immerhin Grain, Malt und 40 Prozent.
    Danach reist die Folge überraschend nach Kanada. Der zweite Kandidat heißt Henri Marcoux Canadian Whisky, trägt Krone, fünf Sterne und das Versprechen kanadischer Whisky-Tradition. Woher der Name stammt? Keine Ahnung. Warum die Krone drauf ist? Ebenfalls keine Ahnung. Sicher ist nur, dass der Whisky mindestens fünf Jahre gereift sein soll und als günstige Eigenmarke im Einstiegssegment verkauft wird.
    Natürlich reicht das völlig aus, um über französische Namen, Québec, royale Zeitungsjungen, Bönte, Waldgeist und die Frage zu diskutieren, ob ein Whisky durch fünf Sterne auf dem Etikett automatisch Premium Quality wird.
    Zwei Supermarkt-Whiskys, zwei Länder, zwei sehr günstige Flaschen und ein Bildungsauftrag, den wir selbstverständlich ernst nehmen.
    Kaufland ist kein Discounter!
    Grab the Glass!
    Kaufland-Whisky macht’s möglich
    Mic Mac Finest Blended Whisky
    Henri Marcoux Canadian Whisky
    Mic Mac Finest Blended Whisky
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    Aroma
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    malziges Getreide
    dunkles Toffee
    leichter Rauch
    schwefelige Noten
    klebstoffartig
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    Geschmack
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    scharfer Auftakt
    malzige Süße
    helle Früchte
    wenig Körper
    leichte Schwefelnote
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    Abgang
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    eher kurz
    wärmend
    trockenes Getreide
    dezenter Rauch
    leicht schwefelig
    Henri Marcoux Canadian Whisky
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    Aroma
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    weiche Vanille
    helles Karamell
    dezente Eiche
    frisches Holz
    leichte Roggenwürze
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    Geschmack
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    milde Süße
    cremiges Butterscotch
    warmer Zimt
    trockenes Holz
    leichte Klebstoffnote
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    Abgang
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    kurz bis mittellang
    weiche Vanille
    trockene Eiche
    milde Würze
    rasch verblassend
    23 min
  • Folge 229 – Die Rache des Pharaos im Whisky-Glas
    Urlaub vorbei - und natürlich haben wir es auch diesmal nicht geschafft, einfach nur Souvenirs mitzubringen. In Folge 229 geht es nach Ägypten, genauer gesagt in die Makadi Bay südlich von Hurghada. Eigentlich standen dort Sonne, Schnorcheln und All-Inclusive auf dem Plan. Irgendwann landet man in so einem Resort aber zwangsläufig an der Bar. Und genau dort beginnt die Geschichte dieser Folge.
    Denn zwischen lokalen Spirituosen, Cocktails und erstaunlich konsequent eingesetzten PET-Flaschen tauchte plötzlich etwas auf, das auf den ersten Blick zumindest entfernt in unser Beuteschema passte: Pharaos-Whisky aus Ägypten. Wobei direkt unter „Whisky“ vorsichtshalber noch ein kleines Wort steht: Style. Das klingt schon nach einer gewissen juristischen Absicherung - oder nach einer Warnung, die wir natürlich ignoriert haben.
    Der Abend an der Bar selbst entpuppte sich währenddessen zu einer Art unfreiwilligem Spirituosen-Tasting. Auf die Frage nach Whisky folgte Whisky, auf Tequila Sunrise irgendwann zusätzlicher Tequila und generell schien man der Meinung zu sein, dass zu einem Cocktail grundsätzlich noch ein kleiner Schluck der jeweiligen Spirituose gehört. All Inclusive muss schließlich auch ernst genommen werden.
    Der Pharaos-Whisky durfte anschließend sogar mit nach Deutschland. Nicht in seiner ursprünglichen Verpackung, sondern zunächst stilecht in einer Wasser-PET-Flasche, bevor er bei einer Freundin in eine standesgemäßere Glasflasche umziehen durfte. Damit haben wir vermutlich auch unsere bisher ungewöhnlichste Transportgeschichte für eine Podcast-Abfüllung.
    Bei der Recherche wird es nicht unbedingt übersichtlicher. Sicher ist zumindest: Es handelt sich um eine in Ägypten produzierte Spirituose mit Whisky-Ausrichtung, nicht um Whisky im klassischen Sinn. Solche lokalen Produkte spielen gerade in Hotels und All-Inclusive-Anlagen eine größere Rolle, weil importierte Spirituosen durch hohe Abgaben deutlich teurer sein können. Wer genau hinter unserer Abfüllung steckt, lässt sich dagegen nicht zweifelsfrei klären.
    Und dann müssen wir das Zeug natürlich noch probieren.
    Ob der Pharao uns dafür dankbar ist, dass wir seine Spirituose bis nach Deutschland geschleppt haben, darf bezweifelt werden.
    Die Rache des Pharaos im Whisky-Glas?
    Grab the Glass!
    Heute aus der Grabkammer
    Pharaohs Whisky Style
    Pharaohs Whisky Style
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    Aroma
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    Tannennadeln
    harzige Würze
    parfümierte Noten
    wenig Süße
    leicht alkoholisch
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    Geschmack
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    wässriger Auftakt
    kräftiger Nadelwald
    harzige Bitterkeit
    deutlich parfümiert
    kaum Fasssüße
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    Abgang
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    lang anhaltend
    tanninbetont
    trocken
    harzig
    parfümiert
    22 min
  • Folge 228 – Chicago brennt wieder – ganz legal
    Chicago brennt wieder. Diesmal allerdings ganz legal - und vor allem nicht die halbe Stadt, sondern Whisky.
    In Folge 228 landen wir in der Windy City, wo Feuer, Prohibition, Al Capone und Whisky ohnehin schon genug Stoff für eine etwas längere Geschichtsstunde liefern. Nach dem großen Brand von 1871, einem mächtigen Whisky-Trust und schließlich der Prohibition verschwand die legale Brennereikultur aus Chicago für Jahrzehnte fast vollständig. Erst 2008 änderte sich das wieder: Robert Birnecker und Sonat Birnecker Hart gründeten Koval und eröffneten damit die erste legale Brennerei innerhalb der Stadtgrenzen seit dem Ende der Prohibition.
    Auf dem Tisch stehen diesmal zwei Bourbons mit derselben Herkunft, aber ziemlich verschiedenen Reisewegen. Der Koval Single Barrel Bourbon Whiskey kommt regulär aus Chicago und bringt 47 Prozent mit. Daneben steht eine Chicago’s Finest Small Batch-Abfüllung mit 41 Prozent, die Christian eher zufällig bei vomFASS entdeckt hat – zwischen Essig, Öl, Nudeln und kleinen Fässern, aus denen direkt abgefüllt wird. Natürlich führt das sofort zu der Frage, wie lange so ein Whisky dort eigentlich noch weiter im Fass liegt.
    Bei Koval selbst landen wir anschließend beim sogenannten Hard Cut. Die Brennerei arbeitet mit einem vergleichsweise engen Mittellauf und erledigt Mahlen, Maischen, Brennen und Reifen selbst. Dazu kommen Bio-Getreide und kleinere Fässer aus amerikanischer Weißeiche.
    Und dann taucht plötzlich Hirse auf. Der Single Barrel besteht nämlich aus 51 Prozent Mais und 49 Prozent Hirse. Nach 228 Folgen schaffen wir es also immer noch, bei einem Bourbon kurz verwirrt auf die Zutaten zu schauen und anschließend wieder bei Prozenten, Getreidesorten und alten Rye-Diskussionen zu landen.
    Chicago brennt also wieder.
    Ganz legal.
    Grab the Glass!
    Heute brennt’s ganz legal
    Koval Single Barrel Bourbon Whiskey
    Koval „Chicago’s Finest“ Small Batch Bourbon Whiskey
    30 min
  • Folge 227 – Lemonade Lucy wäre entsetzt
    Diesmal heißt es wieder Grab the Can. Die schönen neuen Gläser dürfen also direkt Pause machen, denn auf dem Tisch stehen zwei Dosen von Jack Daniel’s: Southern Lemonade und Southern Peach.
    Los geht es mit der Zitrone. Zehn Prozent Alkohol, ordentlich Kohlensäure und ein Getränk, das erstaunlich wenig nach dem schmeckt, was wir bei Whisky-Premixes sonst so erwarten. Damit wären wir eigentlich schnell durch – wenn da nicht diese Sache mit der Lemonade wäre.
    Denn Limonade war in den USA nicht immer einfach nur Sommergetränk. Irgendwann landen wir bei Lucy Hayes, der Frau von Präsident Rutherford B. Hayes, die später den Spitznamen Lemonade Lucy bekam. Alkohol bei Staatsempfängen? Lieber nicht. Stattdessen gab es Limonade. Was natürlich hervorragend zu einer Folge passt, in der wir 150 Jahre später Jack Daniel’s mit Lemonade aus der Dose trinken.
    Von dort geht es noch ein Stück weiter zurück zu Mary Randolph und ihrem Kochbuch The Virginia Housewife von 1824. Mehr als 500 Rezepte, Mac and Cheese, eine frühe amerikanische Lemonade-Variante – und plötzlich reden wir darüber, warum die europäische Haute Cuisine lange ziemlich herablassend auf die amerikanische Küche geschaut hat. Eigentlich wollten wir nur eine Dose aufmachen.
    Nach der Pause kommt Southern Peach dran. Und weil Pfirsich in den Südstaaten kaum wegzudenken ist, landen wir natürlich in Georgia, bei Pfirsichständen, merkwürdigen Souvenirs und der Frage, warum Georgia eigentlich noch immer als Peach State gilt, obwohl andere Bundesstaaten längst mehr Pfirsiche produzieren.
    Dazu gibt es Samuel Henry Rumph, die Elberta-Pfirsichsorte, gekühlte Eisenbahntransporte und noch ein bisschen amerikanische Lebensmittelgeschichte. Zwischendurch stellen wir außerdem fest, dass Pfirsich offenbar auch als Shampoo funktioniert und dass man manche Dinge vielleicht besser nicht aus Automaten kauft.
    Am Ende stehen zwei sommerliche Jack-Daniel’s-Dosen auf dem Tisch, wir diskutieren über Süße, Preise und Premix-Getränke – und eine Frau aus dem 19. Jahrhundert würde vermutlich schon beim Anblick der Dose nervös werden.
    Lemonade Lucy wäre entsetzt.
    Grab the Can!
    Heute gegen Lucys Willen
    Jack Daniel’s Southern Lemonade
    Jack Daniel’s Southern Peach
    29 min
  • Folge 226 – Eigentlich Folge 303?
    Eigentlich wollten wir Hendrik mit dem Thema Kastanienfass noch ungefähr 77 Folgen schmoren lassen. So wie damals beim Dinkelwhisky. Aber Silvi hatte offenbar Mitleid – und deshalb ist Folge 226 eben eigentlich schon Folge 303. Zeitreisen können wir jetzt also auch.
    Passend dazu stehen diesmal zwei deutsche Whiskys von der Destillerie Jobst aus Hammelburg auf dem Tisch. Der erste ist ein sechs Jahre gereifter Single Malt, dessen Bestandteile ihre Zeit in Rum-, Bourbon- und Sherryfässern verbracht haben. Schon ungewöhnlicher, aber noch halbwegs vertrautes Terrain. Kandidat Nummer zwei macht dann Schluss mit der Normalität: eine Einzelfassabfüllung mit neun Jahren Kastanienfassreifung und 52,3 Prozent.
    Und wenn irgendwo ein ungewöhnliches Holzfass auftaucht, dauert es bei uns bekanntlich nicht lange, bis daraus eine kleine Geschichtsstunde wird. Warum begegnet einem Kastanie bei Scotch praktisch nicht? Was macht das porösere Holz bei der Reifung? Und warum hat man früher überhaupt Spirituosen in Holzfässer gesteckt, wenn Amphoren doch auch irgendwie funktioniert haben? Plötzlich sind wir bei Kelten, Galliern, Römern, Schwarzbrennern und Schiffsreisen angekommen. Whisky-Podcast halt.Nebenbei entwickelt sich Hendriks Ausbildung vom Bauern langsam Richtung Försterbauer weiter. Amerikanische Weißeiche, Mizunara, Kastanie – irgendwann stellen wir ihn einfach in eine Baumschule und schauen, was passiert. Zur Sicherheit darf er die Bäume vorher auch ablecken.
    Natürlich beschäftigen uns außerdem wieder die entscheidenden Details des Whiskyalltags: ein Kunstkorken ohne Plopp, eine Flasche, die sich anschließend kaum wieder schließen lässt, die offizielle Grab-the-Glass-Farbe „Orange mit Dreck“ und die Frage, ob nur der Würdige überhaupt in der Lage ist, den Kastanienwhisky ein zweites Mal zu öffnen.Zwei Whiskys aus Unterfranken, drei klassische Fasstypen, neun Jahre Kastanie und deutlich mehr Fassgeschichte, als wir zu Beginn geplant hatten.
    Und Hendrik musste dafür nicht einmal bis Folge 303 warten.
    Grab the Glass!
    Heute in "Folge 303", die eigentlich Folge 226 ist
    Jobst Single Malt Whisky RED – 6 Jahre
    Jobst Single Malt – Kastanienfass, 52,3 %
    Jobst Single Malt Whisky RED – 6 Jahre
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    Aroma
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    Gummibärchen
    helle Früchte
    Traube
    Vanille
    Honig
    Karamell
    leichte Sherrynoten
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    Geschmack
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    fruchtige Süße
    Karamell
    Honig
    reife Kirschen
    tropische Früchte
    Malz
    zunehmend Eiche
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    Abgang
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    mittellang
    würzig
    trockenes Holz
    Vanille
    leichte Nussigkeit
    dezente Fruchtsüße
    Jobst Single Malt – Kastanienfass, 52,3 %
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    Aroma
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    Vanille
    Zimt
    Trockenfrüchte
    Honig
    dunkle Holztöne
    leichte Kräuternoten
    dezente Ledernote
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    Geschmack
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    Trockenfrüchte
    Honigsüße
    kräftiges Kastanienholz
    nussige Würze
    dunkle Früchte
    deutliche Tannine
    leicht herbe Kräuternoten
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    Abgang
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    lang
    trocken
    herb
    tanninreich
    würziges Holz
    Trockenfrüchte
    nussige Noten
    33 min
  • Folge 225 – Willett oder willet nicht?
    In Folge 225 kramen wir mal wieder in unserem ganz persönlichen Fundregal. Dort standen nämlich noch zwei kleine Mitbringsel aus Louisville, die bislang erstaunlich erfolgreich darauf gewartet haben, endlich geöffnet zu werden. Beide kommen von Willett – und trotzdem haben wir es zunächst geschafft, Bourbon und Rye durcheinanderzuwerfen. Läuft.
    Los geht es mit dem Willett Pot Still Reserve Bourbon. Schon die Flasche bietet genug Stoff für die erste Hälfte der Folge, denn sie sieht aus wie eine kleine Brennblase. Hendrik versucht uns zu erklären, wie exakt dieses Design die echte Willett Pot Still nachbildet, Christian zweifelt daran, dass man in einer Glasflasche besonders erfolgreich Whisky brennen kann, und wenige Minuten später suchen wir gedanklich bereits nach einer Fallobstwiese mit Brennrecht. Ganz normale Whiskyrecherche also.
    Natürlich klären wir dabei auch die wirklich wichtigen Fragen: Warum gluckert die große Willett-Flasche beim Einschenken? Wie viele Koffer hätte Silvi eigentlich aus Amerika mitbringen sollen? Und warum scheint „ein Koffer pro Person“ mittlerweile eindeutig als mangelnde Reisevorbereitung zu gelten?
    Nach der Pause wird es dann deutlich roggenlastiger. Im Glas landet der Willett Family Estate Small Batch 4 Year Rye mit 54 Prozent. Und weil „Rye“ allein offenbar noch nicht genügend Stoff bietet, steigen wir direkt in die historischen Unterschiede zwischen Maryland Rye und Pennsylvania beziehungsweise Monongahela Rye ein. Irgendwann steht Hendrik gedanklich mit großer Brille vor einer Tafel, rechnet Roggen-, Mais- und Gerstenanteile zusammen und versucht uns zu erklären, welcher Rye nun zu welcher Schule gehört.
    Dazu gibt es Diskussionen über Proof und Prozent, eine spontane Bob-Ross-Farbschule, den Farbkreis von Itten und die Erkenntnis, dass wir nach 225 Folgen offenbar immer noch neue Gebiete finden, auf denen wir gefährliches Halbwissen verbreiten können. Immerhin konsequent.Am Ende stehen zwei Willetts auf dem Tisch, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Bourbon gegen Rye, Pot-Still-Flasche gegen Family Estate und 47 gegen 54 Prozent. Ob Willett uns damit bekommt oder eben nicht, klären wir natürlich erst im Glas.
    Willett oder willet nicht?
    Grab the Glass!
    Heute will Willett
    Willett Pot Still Reserve Bourbon
    Willett Family Estate Small Batch 4 Year Rye
    Willett Pot Still Reserve Bourbon
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    Aroma
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    reife Banane
    Vanille
    Karamell
    Honig
    Zitrus
    dunkle Früchte
    Backgewürze
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    Geschmack
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    Vanille
    Banane
    Toffee
    karamellisierte Früchte
    Orangenschale
    geröstetes Getreide
    schwarzer Pfeffer
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    Abgang
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    mittellang
    würzig
    Karamell
    Zitrus
    Vanille
    trockene Eiche
    deutliche Pfefferwürze
    Willett Family Estate Small Batch 4 Year Rye
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    Aroma
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    Pfefferminze
    Menthol
    Karamell
    Honig
    Roggengewürz
    florale Noten
    dunkle Früchte
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    Geschmack
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    Pfefferminze
    Eukalyptus
    Karamell
    brauner Zucker
    dunkle Schokolade
    Zitrus
    kräftige Gewürze
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    Abgang
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    lang
    mentholig
    würzig
    schwarzer Pfeffer
    Zimt
    dunkle Schokolade
    anhaltende Kräuternoten
    30 min
  • Folge 224 – Amahanyan – Nyan, Nyan, Kampai!
    Christian war in Japan unterwegs und hat es tatsächlich noch in die Nagahama Distillery geschafft. Dort blieb es natürlich nicht beim Anschauen: Im angeschlossenen Tasting- und Verkaufsbereich standen einige Abfüllungen, die man nicht einfach im nächsten Whiskyshop findet. Und weil im Koffer ohnehin schon Platzmangel herrschte, fiel die Wahl auf zwei kleine Special Editions, die optisch kaum zu übersehen waren.
    Auf den Verpackungen sitzt nämlich Hiko-nyan, das Maskottchen der Stadt Hikone: eine Katze mit Samurai-Helm. Aus Amahagan wird für diese Editionen kurzerhand Amahanyan – „nyan“ ist im Japanischen ungefähr das, was bei uns „miau“ wäre. Ganz nebenbei lernen wir deshalb mehr über japanische Katzenlaute, Samurai-Rüstungen und die Legende hinter Hiko-nyan, als wir zu Beginn der Folge vermutlich selbst erwartet hätten.
    Und natürlich besitzt so ein Maskottchen nicht einfach nur einen Helm. Hiko-nyan hat einen offiziellen Geburtstag, einen Gegenspieler und inzwischen sogar ein eigenes Nintendo-Switch-Spiel. Die beiden Whisky-Abfüllungen entstanden passend zum 20. Geburtstag der Figur – was auch erklärt, warum Christian Anfang Mai offenbar genau zum richtigen Zeitpunkt in der Destillerie aufgetaucht ist.
    Im Glas landen zwei Amahanyan World Blends mit jeweils 47 Prozent: eine Variante mit Sherry- und Sakura-Cask sowie eine mit Sakura-Cask. Und spätestens da bekommt Hendrik seinen Auftritt. Denn Sakura ist nicht nur hübsche Kirschblüte fürs Japan-Foto, sondern in diesem Fall tatsächlich Teil der Fassgeschichte. Kirschholz wird bei Whisky deutlich seltener eingesetzt als Eiche und ist für uns damit Neuland. Also geht es kurz in die Botanik, dann ins Fass und schließlich zu der Frage, warum solche Hölzer in Japan überhaupt genutzt werden können, während die Regeln in Schottland wesentlich enger gesteckt sind.
    Nebenbei klären wir, warum Sakura-Fässer bislang eher bei Sonderabfüllungen auftauchen, weshalb wir irgendwann schon einmal über Kastanienholz hätten sprechen können und wie es passieren konnte, dass ausgerechnet eine Diskussion über japanisches Whiskyholz wieder bei Dinkel-Whisky und uralten Grab-the-Glass-Folgen landet. Normaler Verlauf also.
    Zwei kleine Flaschen aus Japan, eine Samurai-Katze, Sakura-Holz, Sherryfässer, QR-Codes mit unterschiedlichen Hiko-nyan-Posen und die Erkenntnis, dass Whiskyverpackungen offenbar noch deutlich niedlicher werden können, als wir dachten.
    Amahanyan – Nyan, Nyan, Kampai!
    Grab the glass!
    Heute miaut der Whisky
    Amahanyan Sherry & Sakura Cask Blend
    Amahanyan Sakura Cask Blend
    Amahanyan Sherry & Sakura Cask Blend
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    Aroma
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    intensive Süße
    rote Früchte
    Sherry
    Zuckerwatte
    Pflaume
    dunkle Früchte
    leichte Würze
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    Geschmack
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    karamellisierte Früchte
    Schokolade
    süße Gewürze
    Pflaume
    Datteln
    getrocknete Feigen
    weiches Holz
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    Abgang
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    lang
    süß
    warm
    Schokolade
    dunkle Früchte
    sanfte Holzwürze
    Amahanyan Sakura Cask Blend
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    Aroma
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    frische Früchte
    florale Noten
    helle Süße
    Kirschblüte
    dezente Holzwürze
    leichte Zitrusnoten
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    Geschmack
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    Bonbon
    helle Früchte
    cremige Süße
    Sakura-Holz
    leichte Würze
    mildes Holz
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    Abgang
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    mittellang
    süß
    leicht herb
    florale Noten
    dezente Holzwürze
    helle Früchte
    29 min
  • Folge 223 – Farewell Tipperary, hello Pineapple
    In Folge 223 wird es irisch. Und zwar auf zwei ziemlich unterschiedlichen Wegen: einmal über eine alte Volksballade und einmal über ein Fass, in dem zuvor Rum mit Ananas lag.
    Den Anfang macht The Galtee Mountain Boy, ein Irish Whiskey im auffälligen Tonkrug. Hinter dem Namen steckt nicht einfach irgendeine erfundene Marketingfigur, sondern eine bekannte irische Ballade über einen jungen Mann aus den Galtee Mountains. Das Lied führt mitten hinein in den irischen Unabhängigkeitskampf und den anschließenden Bürgerkrieg – also genau in das historische Gelände, in dem Christian erwartungsgemäß kaum zu bremsen ist.
    Zwischen Sinn Féin, IRA, Nordirland und diversen Aufständen versuchen wir trotzdem noch herauszufinden, wer diesen Whiskey eigentlich hergestellt hat. Ganz eindeutig wird das nicht. Sicher ist nur: Hinter der Abfüllung steht ein unabhängiger Anbieter, der seine eigene Geschichte gern größer inszeniert, als sie auf den ersten Blick tatsächlich ist. Der Tonkrug hilft dabei natürlich enorm.
    Beim zweiten Kandidaten wird es weniger politisch, dafür deutlich exotischer. Teeling Pineapple Rum Cask klingt bereits nach einer Idee, die entweder sehr gut oder sehr seltsam enden kann. Für den Rum wurden Ananasstücke samt Schale ins Fass gegeben, anschließend kam Melasse-Rum dazu. Erst danach durfte der Whiskey in diesen Fässern nachreifen.
    Natürlich bleibt es nicht bei der Fassreifung. Wir landen bei der Geschichte der Familie Teeling, beim Jahr 1782, bei der Rückkehr der Whiskeyproduktion nach Dublin und bei der Frage, wie eng Tradition und moderner Markenaufbau hier eigentlich zusammenhängen. Dass Teeling inzwischen zu Bacardi gehört, macht die Sache mit den Rumfässern zumindest nicht weniger interessant.
    Und weil eine Folge mit irischer Geschichte und Ananas noch nicht genug Baustellen bietet, klären wir nebenbei auch die wirklich dringenden Fragen: Wie lautet eigentlich die Mehrzahl von Ananas? Darf man Ananasse sagen? Oder Ananässer? Und warum klingt plötzlich alles nach einer Diskussion aus dem Paulaner Garten?
    Zwei irische Whiskeys, ein Tonkrug, viel Geschichte und ein Fass mit ungewöhnlicher Vorgeschichte – Farewell Tipperary, hello Pineapple.
    Grab The Glass!
    Heute aus Tonkrug und Ananasfass
    The Galtee Mountain Boy Irish Whiskey
    Teeling Pineapple Rum Cask
    The Galtee Mountain Boy Irish Whiskey
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    Aroma
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    blumig
    frisch
    Vanille
    helles Getreide
    leicht alkoholisch
    mild und freundlich
    kein Muff
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    Geschmack
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    leichter Körper
    Honig
    Milchschokolade
    Marshmallow
    Zuckerwatte
    dezente Getreidenote
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    Abgang
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    kurz wenig Nachhall etwas Getreide leichte Honigsüße
    Teeling Pineapple Rum Cask
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    Aroma
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    intensive Ananas
    deutlicher Rum
    reife bis leicht überreife Tropenfrucht
    süß
    etwas Karamell
    leichter Alkohol
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    Geschmack
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    sehr süß
    Ananas aus der Dose
    Melasse-Rum
    kräftige Fruchtnoten
    deutlich spürbarer Alkohol
    voll und intensiv
    der Whiskey tritt hinter Rum und Ananas etwas zurück
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    Abgang
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    mittellang
    wärmend
    Ananas
    Rum
    etwas Würze
    die Süße bleibt deutlich stehen
    32 min
  • Folge 222 – Blindtasting? Ahoj!
    Folge 222 – und damit darf Silvi ans Steuer. Das Ergebnis ist ein Blindtasting mit drei Kandidaten, bei denen Christian und Hendrik Herkunft und Preis möglichst treffsicher erraten sollen. Spoiler: Es läuft ungefähr so präzise, wie man es von uns erwartet.
    Im Glas landen ein irischer Blend, ein Kentucky Straight Bourbon und ein französischer Whisky. Erkannt wird davon eher wenig. Stattdessen gibt es Moorwasser, faulige Äpfel, gammeliges Marzipan, Dörrobst auf Spanplatte, Reinigungsalkohol, Leim und verdächtig viel Getreide. Der Bourbon schmeckt angeblich nicht nach Bourbon, der Ire wird zwischenzeitlich nach Belgien verfrachtet und Frankreich hatte sowieso niemand auf dem Zettel.
    Nach der Auflösung könnte man die Sache beenden. Silvi hat aber Ahoj-Brause vorbereitet. Waldmeister trifft auf Dundalgan, Orange auf Clarke’s und Zitrone auf Golden Arms. Mit Zahnstocher gerührt entstehen drei neue Drinks. Einer davon ist überraschend trinkbar, einer schmeckt hauptsächlich nach Brause und einer riecht nach Tapetenleim und endet genauso schlecht, wie das klingt.
    Welche Mischung gewinnt, warum Zitrone endgültig zum Endgegner wird und ob unsere Mägen Folge 333 noch erleben, hört ihr in Folge 222.
    Grab the Glass!
    Die drei Verdächtigen aus dem Discounterregal
    Dundalgan Blended Irish Whiskey (Aldi Süd)
    Clarke’s 1866 Kentucky Straight Bourbon Whiskey (Lidl)
    Golden Arms 3 Years Blended Whisky (Norma)
    Dundalgan Blended Irish Whiskey (Aldi Süd)
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    Aroma
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    Getreide
    Leim
    Reinigungsalkohol
    Pressholz
    trockenes Heu
    leicht dumpfe, gärige Noten
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    Geschmack
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    ausgeprägte Getreidenoten
    leichter Körper
    wenig Süße
    insgesamt zurückhaltend
    im Vergleich der drei am ehesten whiskytypisch
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    Abgang
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    kurz
    trocken
    getreidig
    wenig komplex
    Clarke’s 1866 Kentucky Straight Bourbon Whiskey (Lidl)
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    Aroma
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    Trockenfrüchte
    Pflaume
    etwas Zitrus
    deutliche Holznoten
    Anklänge von Span- und Sperrholz
    leicht alkoholisch
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    Geschmack
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    leichter Körper
    wenig Süße
    dunkle Früchte
    eine dezente Beerennote
    leichte alkoholische Schärfe
    kaum typische Vanille- oder Toffeenoten
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    Abgang
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    kurz
    leicht scharf
    trocken
    eher zurückhaltend
    Golden Arms 3 Years Blended Whisky (Norma)
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    Aroma
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    deutliche alkoholische Schärfe
    überreife grüne Äpfel
    zurückhaltende Vanille
    Marzipan
    schweflige Anklänge
    trockenes Heu
    eine leicht chemische Note
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    Geschmack
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    deutlich milder als in der Nase
    leichter, eher wässriger Körper
    dezente Holznoten
    insgesamt wenig ausgeprägt
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    Abgang
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    kurz
    mild
    leicht holzig
    wenig nachhaltig
    39 min
  • Folge 221 – Geröstet, nicht getorft
    Frankreich, Frankreich! Für Folge 221 bringt Christian zwei ziemlich unterschiedliche Souvenirs aus Paris mit. Gefunden hat er die Flaschen bei La Maison du Whisky – nach einem heißen Wochenende zwischen Livemusik, Cidre aus dem Tonkrug und einer eher locker ausgelegten Alkoholempfehlung für den öffentlichen Raum.
    Den Anfang macht der La Piautre Île de Baure mit 44,5 Prozent. Der Single Malt von der Loire wird aus regionaler Bio-Gerste hergestellt, auf der eigenen Tennenmälzerei verarbeitet und in Fässern aus Chenin, Cognac sowie neuer französischer Eiche gereift. Im Glas zeigt er sich mild, getreidebetont und fruchtig, mit Rosinen, Quitte, getrockneter Aprikose, Vanille und einer feinen Säure. Ein angenehmer Einstieg – unkompliziert, ausgewogen und ohne störende Holztöne.
    Danach öffnen wir das dritte Auge. Der Third Eye 82 EBC arbeitet mit besonders stark geröstetem Malz und will damit neben rauchigem und nicht rauchigem Whisky einen dritten Weg einschlagen. In der Nase machen sich die 51,5 Prozent zunächst deutlich bemerkbar. Am Gaumen ändert sich das Bild jedoch komplett: Bittermandel, dunkler Kakao, Kaffee, Mokka und kräftige Röstaromen treffen auf eine überraschende Süße und eine fast herzhafte Würze.
    Natürlich reden wir außerdem über wilde Etiketten, französische Mikro-Destillen und den praktischen Nutzen eines Whiskys in der Bratensauce.
    Kann geröstetes Malz den Whisky ähnlich prägen wie Torf? Warum erinnert ein Dram plötzlich an dunkle Bratensauce mit Kaffee? Und welcher der beiden Franzosen gewinnt die Runde?
    Grab the glass!
    Frankreich zwischen Frucht und Röstmalz
    La Piautre Île de Baure
    Third Eye Whisky 82 EBC
    La Piautre Île de Baure – 44,5 % vol.
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    Aroma
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    Malziges Getreide und frische Cerealien
    Quitte, Rosinen und getrocknete Aprikose
    Dezente Vanille und feines Eichenholz
    Fruchtige Süße mit einem Hauch Cognac
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    Geschmack
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    Weicher, angenehm leichter Auftakt
    Feige, Walnuss und helle Trockenfrüchte
    Sanfte Vanille und etwas Kardamom
    Feine Fruchtsäure und zurückhaltende Fasswürze
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    Abgang
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    Mittellang und ausgewogen
    Getreide, Trockenfrüchte und milde Würze
    Leicht trocken mit warmer Cognacnote
    Third Eye 82 EBC – 51,5 % vol.
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    Aroma
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    Intensiv geröstetes Malz
    Dunkler Kakao, Mokka und frisch gerösteter Kaffee
    Leicht mineralischer bis schwefeliger Anflug
    Kräftiger, deutlich wahrnehmbarer Alkohol
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    Geschmack
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    Überraschend süßer und voller Auftakt
    Espresso, Kakaopulver und Bittermandel
    Dunkle Röstaromen und geröstetes Getreide
    Herzhafte Umamiwürze mit kräftigem Malzcharakter
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    Abgang
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    Lang, intensiv und wärmend
    Mokka, Kaffee und dunkler Kakao
    Feine Bitterkeit und trockene Röstaromen
    Außergewöhnlich lange malzige Würze
    31 min

About Grab The Glass | Einfach nur ein Whisky-Podcast

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Am Anfang war der Whisky… Falls ihr denkt, dass jede gute Geschichte mit dieser Phrase beginnt, dann seid ihr bei uns garantiert richtig. Alles begann damit, dass wir wie jeden Freitagabend in trauter…

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