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Heute gibt’s wieder einen Quickie zur Betriebsratswahl mit Stefan – diesmal mit einem Themen-Mix, der in vielen Betrieben gerade richtig relevant ist: Wirtschaftsausschuss, Diversität/Sprachbarrieren, Arbeits- und Umweltschutz, Bonus & Nachhaltigkeit.
Wir starten mit der Basisfrage: Was ist ein Wirtschaftsausschuss – und wofür braucht man ihn? Stefan erklärt, warum wirtschaftliche Kennzahlen, Planung und Umstrukturierungen einen eigenen „Ort“ brauchen, welche Rolle die Betriebsgröße spielt und warum der Arbeitgeber im Wirtschaftsausschuss regelmäßig informieren muss – inklusive der Frage, was passiert, wenn Informationen ausbleiben.
Danach geht’s um ein Thema, das immer mehr Alltag wird: Beschäftigte mit Migrationshintergrund und Sprachbarrieren – bis hin zu internationalen Standortleitungen, die den Betriebsrat nur auf Englisch „bespielen“. Wir sprechen darüber, warum der Betriebsrat alle Beschäftigten vertreten muss, wie man Barrieren praktisch abbaut (Unterweisungen, einfache Sprache, Piktogramme, Übersetzungen) – und warum für Betriebsratsarbeit trotzdem gilt: Amtssprache ist Deutsch. Punkt.
Im zweiten Teil schauen wir auf Arbeitsschutz und Umweltschutz: Wer trägt die Verantwortung (Spoiler: der Arbeitgeber) – und welche Rolle hat der Betriebsrat beim Einhalt der Gesetze und bei der Gestaltung? Stefan greift dabei ein zentrales Instrument heraus: die Gefährdungsbeurteilung – was sie ist und warum sie so wichtig ist. Beim Umweltschutz schlagen wir die Brücke zur Praxis: Wie kann der Betriebsrat Innovationspotenzial im Betrieb heben – zum Beispiel über ein betriebliches Vorschlagswesen.
Zum Schluss wird’s konkret beim Geld: Bonus-Systeme – was ist mitbestimmungspflichtig, was nicht, und warum geht’s vor allem um faire Verteilkriterien statt „Nasenprämie“. Und wir ordnen ein, warum Nachhaltigkeit und Umweltfragen in der Mitbestimmung wichtiger geworden sind – ohne dabei den Anspruch so groß zu machen, dass Betriebsräte im Tagesgeschäft daran „kaputtgehen“.
In dieser Episode:
Wirtschaftsausschuss: Zweck, Schwelle, Informationspflichten, Praxis
Beteiligung organisieren: sachkundige Beschäftigte einbinden
Diversität & Sprache: Beschäftigte erreichen, Barrieren abbauen
Amtssprache im Betriebsrat: Deutsch – auch bei internationalen Leitungen
Arbeitsschutz: Rolle des BR, Gefährdungsbeurteilung verständlich erklärt
Umweltschutz & Nachhaltigkeit: Mitbestimmung, Wettbewerb, Umsetzung im Betrieb
Vorschlagswesen: warum gute Ideen Strukturen brauchen
Bonus: Mitbestimmung bei Kriterien, nicht zwingend bei der Höhe
Ein kompakter Rundumschlag für alle, die im Wahljahr nicht nur „mitmachen“, sondern im Betrieb wirklich handlungsfähig sein wollen.
By Anton MelamentHeute gibt’s wieder einen Quickie zur Betriebsratswahl mit Stefan – diesmal mit einem Themen-Mix, der in vielen Betrieben gerade richtig relevant ist: Wirtschaftsausschuss, Diversität/Sprachbarrieren, Arbeits- und Umweltschutz, Bonus & Nachhaltigkeit.
Wir starten mit der Basisfrage: Was ist ein Wirtschaftsausschuss – und wofür braucht man ihn? Stefan erklärt, warum wirtschaftliche Kennzahlen, Planung und Umstrukturierungen einen eigenen „Ort“ brauchen, welche Rolle die Betriebsgröße spielt und warum der Arbeitgeber im Wirtschaftsausschuss regelmäßig informieren muss – inklusive der Frage, was passiert, wenn Informationen ausbleiben.
Danach geht’s um ein Thema, das immer mehr Alltag wird: Beschäftigte mit Migrationshintergrund und Sprachbarrieren – bis hin zu internationalen Standortleitungen, die den Betriebsrat nur auf Englisch „bespielen“. Wir sprechen darüber, warum der Betriebsrat alle Beschäftigten vertreten muss, wie man Barrieren praktisch abbaut (Unterweisungen, einfache Sprache, Piktogramme, Übersetzungen) – und warum für Betriebsratsarbeit trotzdem gilt: Amtssprache ist Deutsch. Punkt.
Im zweiten Teil schauen wir auf Arbeitsschutz und Umweltschutz: Wer trägt die Verantwortung (Spoiler: der Arbeitgeber) – und welche Rolle hat der Betriebsrat beim Einhalt der Gesetze und bei der Gestaltung? Stefan greift dabei ein zentrales Instrument heraus: die Gefährdungsbeurteilung – was sie ist und warum sie so wichtig ist. Beim Umweltschutz schlagen wir die Brücke zur Praxis: Wie kann der Betriebsrat Innovationspotenzial im Betrieb heben – zum Beispiel über ein betriebliches Vorschlagswesen.
Zum Schluss wird’s konkret beim Geld: Bonus-Systeme – was ist mitbestimmungspflichtig, was nicht, und warum geht’s vor allem um faire Verteilkriterien statt „Nasenprämie“. Und wir ordnen ein, warum Nachhaltigkeit und Umweltfragen in der Mitbestimmung wichtiger geworden sind – ohne dabei den Anspruch so groß zu machen, dass Betriebsräte im Tagesgeschäft daran „kaputtgehen“.
In dieser Episode:
Wirtschaftsausschuss: Zweck, Schwelle, Informationspflichten, Praxis
Beteiligung organisieren: sachkundige Beschäftigte einbinden
Diversität & Sprache: Beschäftigte erreichen, Barrieren abbauen
Amtssprache im Betriebsrat: Deutsch – auch bei internationalen Leitungen
Arbeitsschutz: Rolle des BR, Gefährdungsbeurteilung verständlich erklärt
Umweltschutz & Nachhaltigkeit: Mitbestimmung, Wettbewerb, Umsetzung im Betrieb
Vorschlagswesen: warum gute Ideen Strukturen brauchen
Bonus: Mitbestimmung bei Kriterien, nicht zwingend bei der Höhe
Ein kompakter Rundumschlag für alle, die im Wahljahr nicht nur „mitmachen“, sondern im Betrieb wirklich handlungsfähig sein wollen.