In dieser Folge von „Medizin im Fokus“ werfen wir einen Blick hinter die Türen des Operationssaals und klären die Frage: Was passiert eigentlich im OP? Von der Entscheidung für oder gegen eine Operation bis zum Aufwachen im Aufwachraum sprechen wir über Abläufe, Verantwortlichkeiten – und über die Sicherheitsmechanismen, die jede Operation begleiten.
Moderatorin Heike Borufka spricht mit Susanne Hieronymi, OP-Managerin am Krankenhaus Nordwest, über den Unterschied zwischen geplanten Eingriffen und Notfällen, über OP-Planung, Priorisierung und darüber, warum Termine manchmal kurzfristig verschoben werden müssen. Wir erfahren, welche Vorbereitungen Patientinnen und Patienten selbst treffen sollten, was es bei Medikamenten zu beachten gibt – und warum nach einer Narkose 24 Stunden Betreuung vorgeschrieben sind.
Schritt für Schritt wird der Ablauf einer Operation erklärt: Wer ist im Saal? Welche Aufgaben haben Operateur, Anästhesieteam und OP-Pflege? Warum werden Identität und OP-Seite mehrfach kontrolliert? Und was passiert beim sogenannten „Team-Timeout“ vor dem ersten Schnitt?
Außerdem geht es um Narkoseformen, minimal-invasive und roboterassistierte Verfahren, um den Einfluss neuer Technologien und KI – aber auch um Hierarchien, Teamkommunikation, Empathie und den zunehmenden Dokumentationsaufwand im Klinikalltag.
Eine Folge für alle, die schon immer wissen wollten, was hinter den Kulissen eines OPs geschieht – und warum dort jeder Handgriff sitzen muss.
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