Medizin im Fokus

Medizin im Fokus

By Stiftung Hospital zum Heiligen Geist FrankfurtScience
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Medizin im Fokus episodes

  • Folge 36: Was passiert im OP?
    In dieser Folge von „Medizin im Fokus“ werfen wir einen Blick hinter die Türen des Operationssaals und klären die Frage: Was passiert eigentlich im OP? Von der Entscheidung für oder gegen eine Operation bis zum Aufwachen im Aufwachraum sprechen wir über Abläufe, Verantwortlichkeiten – und über die Sicherheitsmechanismen, die jede Operation begleiten.
    Moderatorin Heike Borufka spricht mit Susanne Hieronymi, OP-Managerin am Krankenhaus Nordwest, über den Unterschied zwischen geplanten Eingriffen und Notfällen, über OP-Planung, Priorisierung und darüber, warum Termine manchmal kurzfristig verschoben werden müssen. Wir erfahren, welche Vorbereitungen Patientinnen und Patienten selbst treffen sollten, was es bei Medikamenten zu beachten gibt – und warum nach einer Narkose 24 Stunden Betreuung vorgeschrieben sind.
    Schritt für Schritt wird der Ablauf einer Operation erklärt: Wer ist im Saal? Welche Aufgaben haben Operateur, Anästhesieteam und OP-Pflege? Warum werden Identität und OP-Seite mehrfach kontrolliert? Und was passiert beim sogenannten „Team-Timeout“ vor dem ersten Schnitt?
    Außerdem geht es um Narkoseformen, minimal-invasive und roboterassistierte Verfahren, um den Einfluss neuer Technologien und KI – aber auch um Hierarchien, Teamkommunikation, Empathie und den zunehmenden Dokumentationsaufwand im Klinikalltag.
    Eine Folge für alle, die schon immer wissen wollten, was hinter den Kulissen eines OPs geschieht – und warum dort jeder Handgriff sitzen muss.
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    54 min
  • Folge 35: Psychosomatischer Schwindel
    In dieser Folge von Medizin im Fokus sprechen wir über ein Symptom, das viele Menschen betrifft, aber oft missverstanden wird: psychosomatischer Schwindel. Wir klären, was genau dahintersteckt, warum Schwindel nicht immer eine organische Ursache haben muss – und weshalb Betroffene häufig eine jahrelange Ärzte-Odyssee hinter sich haben, bevor sie die passende Hilfe finden. Dabei wird deutlich: Psychosomatischer Schwindel ist real, hochbelastend und alles andere als „eingebildet“.
    Moderatorin Heike Borufka spricht mit Dr. Christiane Faust-Bettermann, Oberärztin der Klinik für Psychosomatik am Hospital zum Heiligen Geist, darüber, wie sich psychosomatischer Schwindel anfühlt, wie er sich von organischen Schwindelformen unterscheidet und welche Rolle Angst, Depressionen, Stress und die individuelle Lebensgeschichte dabei spielen können. Gemeinsam beleuchten sie, warum Schwindel manchmal als „Platzhalter“ für seelische Belastungen fungiert, weshalb negative Ohnmachtserfahrungen eine Rolle spielen können – und warum Zuhören und Ernstnehmen ein zentraler Teil der Behandlung sind.
    Außerdem geht es um moderne psychosomatische Therapieansätze: von Körper- und Kunsttherapie über psychoedukative Konzepte bis hin zur Frage, wann Medikamente sinnvoll sein können. Die Folge zeigt, welche Chancen es gibt, den Schwindel zu lindern, neue Sicherheit zu gewinnen und wieder aktiv am Leben teilzunehmen – auch wenn der Weg dorthin Zeit braucht.
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    53 min
  • Folge 34: Antibiotikaresistenzen
    In dieser Folge von Medizin im Fokus dreht sich alles um ein Thema, das die moderne Medizin weltweit beschäftigt: Antibiotikaresistenzen. Wir sprechen darüber, warum resistente Bakterien zwar schon immer Teil unserer Umwelt waren – heute aber durch unser Verhalten, die Globalisierung und industrielle Tierhaltung zu einer wachsenden Herausforderung geworden sind. Außerdem erfahren wir, wie es dazu kommen kann, dass Bakterien schneller neue Abwehrmechanismen entwickeln als die Medizin neue Wirkstoffe bereitstellen kann.
    Moderatorin Heike Borufka diskutiert all das mit Prof. Dr. Klaus-Peter Hunfeld, Chefarzt des Zentralinstituts für Labormedizin, Mikrobiologie und Krankenhaushygiene am Krankenhaus Nordwest und am Hospital zum Heiligen Geist. Er erklärt, wie Resistenzen entstehen, warum Abwarten manchmal wichtiger ist als ein Rezept, wie Krankenhäuser durch sorgfältiges Antibiotikamanagement (Antibiotic Stewardship) gegensteuern – und welche Verantwortung wir alle, nicht nur als Patientinnen und Patienten, selbst tragen. Zudem spricht er darüber, welche modernen Diagnose- und Therapieansätze Hoffnung machen und weshalb der Kampf gegen resistente Erreger langfristiges, weltweites Engagement erfordert.
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    55 min
  • Folge 33: Herz-Lungen-Erkrankung
    In dieser Folge von Medizin im Fokus geht es um Herz-Lungen-Erkrankungen – also Krankheiten, bei denen Herz und Lunge gleichzeitig betroffen sind oder sich gegenseitig beeinflussen. Wir sprechen darüber, warum eine Störung des einen Organs fast immer auch das andere betrifft, welche Symptome auf eine kombinierte Erkrankung hindeuten können und warum diese komplexen Zusammenhänge in der medizinischen Versorgung oft zu spät erkannt werden. Außerdem erfahren wir, warum es am Krankenhaus Nordwest seit März ein eigenes Herz-Lungen-Zentrum gibt, welche Vorteile die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit dort bietet und warum klassische Klinikstrukturen bei solchen Krankheitsbildern an ihre Grenzen stoßen.
    Darüber spricht Heike Borufka mit Prof. Dr. Khodr Tello, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Beatmungs- und Intensivmedizin, Gastroenterologie, Kardiologie und Nephrologie am Krankenhaus Nordwest, und Prof. Dr. Roland Klingenberg, seinem stellvertretenden Chefarzt. Die beiden Experten berichten, wie Patienten konkret von der neuen, fachübergreifenden Struktur profitieren – und welche Herausforderungen noch bestehen, damit Herz und Lunge in der Medizin wirklich gemeinsam gedacht werden.
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    51 min
  • Folge 32: Knieschmerzen
    In dieser Folge sprechen Heike Borufka und Dr. Philipp Eger, Oberarzt an der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie am Krankenhaus Nordwest, über das Thema Knieschmerzen – ein häufiges Problem, das sowohl junge Sportler als auch ältere Menschen betrifft.
    Im Gespräch geht es um die unterschiedlichen Ursachen für Kniebeschwerden – von Arthrose über Meniskusschäden bis hin zu Kreuzbandrissen und Knorpelverletzungen. Dr. Eger erläutert, welche Symptome typisch sind, wann man ärztliche Hilfe suchen sollte und wie die Diagnose gestellt wird. Dabei wird deutlich, warum Bildgebung wie das MRT zwar hilfreich, aber nicht immer entscheidend ist.
    Die Folge beleuchtet konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten: von Physiotherapie und Schmerztherapie über Injektionen bis hin zum Gelenkersatz. Dr. Eger erklärt außerdem, warum bei Arthrose die Operation meist erst das letzte Mittel ist, während beim Meniskus oder Kreuzband – je nach Alter und Aktivitätslevel – schneller gehandelt wird.
    Darüber hinaus gibt es praktische Tipps zur Vorbeugung und zur ersten Hilfe bei akuten Schmerzen, etwa die PECH-Regel. Ein Blick in die Zukunft zeigt, welche neuen Entwicklungen in der Knorpel- und Kreuzbandtherapie sowie in der digitalen Nachsorge zu erwarten sind.
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    59 min
  • Folge 31: OP ohne Fremdblut
    In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Oliver Habler, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Krankenhaus Nordwest, und Heike Borufka über das sogenannte Patient Blood Management – ein innovatives Konzept, das den Einsatz von Fremdblut bei Operationen reduzieren und gleichzeitig die Patientensicherheit erhöhen soll.
    Im Gespräch wird erläutert, was hinter dem Begriff „Patient Blood Management“ steckt, wie das Konzept entstanden ist und welche Rolle dabei auch Patientengruppen wie die Zeugen Jehovas gespielt haben. Es geht um die Risiken von Bluttransfusionen sowie auch die medizinischen und ethischen Aspekte des Verzichts auf Fremdblut.
    Prof. Dr. Habler erklärt, auf welchen drei Säulen das Patient Blood Management aufbaut, wie diese in der Praxis ineinandergreifen und welche modernen Techniken helfen, Blutverluste zu minimieren. Dabei geht es auch um die Herausforderungen, die sich im Gespräch mit Patienten im Hinblick auf Bluttransfusionen und PBM ergeben.
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    50 min
  • Folge 30: Schaufensterkrankheit
    In dieser Folge von Medizin im Fokus spricht Heike Borufka mit Dr. Milan Lisy, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin am Krankenhaus Nordwest, und Prof. Dr. Viola Hach-Wunderle, Sektionsleiterin Angiologie am Krankenhaus Nordwest, über die sogenannte Schaufensterkrankheit – medizinisch auch periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) genannt. Dabei handelt es sich um eine Durchblutungsstörung der Beine, die häufig schleichend beginnt und Betroffene im Alltag massiv einschränken kann.
    Im Gespräch geht es darum, wie die Erkrankung entsteht, warum sie häufig unerkannt bleibt und wer besonders gefährdet ist. Dabei erfahren wir unter anderem, warum Betroffene beim Gehen immer wieder Pausen einlegen müssen – als würden sie in ein Schaufenster schauen – und wie sich die pAVK im Frühstadium bemerkbar macht. Auch die Diagnoseverfahren und die Frage, wann ärztliche Hilfe dringend geboten ist, werden beleuchtet.
    Außerdem geht es um die verschiedenen Behandlungsansätze: von Lebensstiländerungen und medikamentöser Therapie bis hin zu operativen Eingriffen.
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    56 min
  • Folge 29: Skoliose
    In dieser Folge sprechen Heike Borufka und Bastian Himpe, Sektionsleiter des Wirbelsäulenzentrums am Hospital zum Heiligen Geist, über das Thema Skoliose – eine strukturelle Fehlstellung der Wirbelsäule, die besonders bei Jugendlichen auftreten kann und oft lange unentdeckt bleibt.
    Im Gespräch wird erläutert, was man unter einer Skoliose versteht, welche Formen es gibt und warum vor allem junge Mädchen häufig betroffen sind. Es geht um mögliche Ursachen – von genetischen Faktoren bis hin zu hormonellen Einflüssen – sowie um die typischen Symptome, die Betroffene oder Angehörige wahrnehmen können.
    Bastian Himpe erklärt, wie Skoliosen diagnostiziert werden, ab wann sie behandlungsbedürftig sind und welche therapeutischen Möglichkeiten bestehen – von der Physiotherapie über individuell angepasste Korsetts bis hin zur Operation.
    Darüber hinaus beleuchtet die Folge, welche psychischen Belastungen Skoliose mit sich bringen kann – insbesondere für Jugendliche – und warum es so wichtig ist, frühzeitig zu handeln.
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    49 min
  • Folge 28: Fußschmerzen
    In dieser Folge spricht Heike Borufka mit Dr. med. Sven Rogmans, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie am Krankenhaus Nordwest, über das Thema Fußschmerzen – ein häufig unterschätztes Problem, das die Lebensqualität massiv beeinträchtigen kann.
    Die Episode beleuchtet, warum unsere Füße so wichtig für unser Wohlbefinden sind, welche Ursachen Fußschmerzen haben können und welche Bevölkerungsgruppen besonders betroffen sind. Dr. Rogmans erklärt, wie Fehlstellungen wie Hallux valgus oder Überlastungssyndrome wie der Fersensporn entstehen und warum Beschwerden oft nicht frühzeitig erkannt werden.
    Erfahren Sie, welche diagnostischen Möglichkeiten es gibt, von der Laufanalyse bis hin zu modernen Bildgebungsverfahren, und warum die körperliche Untersuchung dabei so zentral ist. Darüber hinaus geht es um konservative und operative Behandlungsansätze, die Bedeutung präventiver Maßnahmen und wie Technologien wie 3D-gedruckte Einlagen oder KI die Behandlung von Fußproblemen künftig verändern könnten.
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    54 min
  • Folge 27: Palliativmedizin
    In dieser Folge sprechen Dr. med. Elke Thesenvitz, Oberärztin stationäre Palliativmedizin an der Klinik für Onkologie und Hämatologie, und Dr. med. Mohammad-Reza Rafiyan, Oberarzt und Ärztlicher Leiter der Onkologischen Tagesklinik sowie der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung am Krankenhaus Nordwest, über das Thema Palliativmedizin – ein Bereich, der oft missverstanden wird, aber eine essenzielle Rolle in der medizinischen Betreuung spielt.
    Die beiden Experten erklären, was Palliativmedizin ausmacht, welche Vorbehalte in der Gesellschaft existieren und wie Patient:innen von einer umfassenden Betreuung profitieren können. Es wird besprochen, welche Krankheitsbilder in der Palliativmedizin häufig auftreten, wie sich die Versorgung zwischen stationären und ambulanten Settings unterscheidet und welche Herausforderungen damit einhergehen.
    Darüber hinaus erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, belastende Symptome wie Schmerzen, Atemnot oder Angst zu lindern, welche Rolle nicht-medikamentöse Therapien spielen und wie eine frühzeitige Planung die Versorgung verbessern kann. Die beiden Mediziner geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen, die Rolle von KI und neue Ansätze in der Palliativmedizin.
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    54 min

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Medizin? Da denken die meisten Menschen an dicke Wälzer mit schwer verständlichem Fachvokabular. Doch das muss nicht sein. Denn mit unserem Podcast "Medizin im Fokus" der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist in Frankfurt, übersetzen wir medizinische Themen in leicht verständliche Sprache.