Der Tod eines Bürokraten: In seiner neuen Novelle "Die Lebensentscheidung" beschäftigt sich Essayist und Romancier Robert Menasse wieder mit seinem Herzensthema, der Europäischen Union. Nach fast drei Jahrzehnten des Engagements für Umweltthemen ist Kommissions-Mitarbeiter Franz Fiala ausgebrannt und schwer erkrankt. Plötzlich bleibt ihm für all die großen Fragen weniger Zeit, als er sich erhofft hatte. Er nimmt sich vor, zumindest nicht vor seiner Mutter zu sterben.
Fynn und Lucas sind skeptisch. In welcher Beziehung stehen die Institution und ihre Vertreter in diesem Text? Worauf will Menasse mit seinen Verweisen auf Franz Werfels "Der Tod des Kleinbürgers" hinaus? Kann man über das Ende wie über einen Verwaltungsakt schreiben?
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