Die Utopie führt in den Megapark - am "Goldstrand" wird heute wild gefeiert, doch in Katerina Poladjans neuem Roman trägt die Südküste Bulgariens eine andere Bedeutung. Denn 1922 ist eine junge Frau bei der Überfahrt verlorengegangen, und ihr Verschwinden wirkt noch ein Jahrhundert später nach.
Erzählt wird von dem in Rom lebenden Filmemacher Eli Fontana, der in zahllosen Gesprächen mit seiner Psychoanalytikerin die eigene Vergangenheit und Familiengeschichte aufarbeitet. Dabei verschmelzen Film, Geschichte und Fantasie miteinander. Man kann weder den Worten noch den Bildern trauen.
Fynn und Lucas sind angetan, haben aber Fragen an den Gewinner des Preis der Leipziger Buchmesse 2026: Wann wird aus einem Referenzrahmen Konsumismus mit Größenwahn? Reichen schon Leitmotive, um durch einen Roman zu tragen? Taugen surrealistische Passagen wirklich als Fluchtpunkt einer Geschichte?
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