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Wir denken in Geld, wir denken über Geld und wir denken mit Geld. Alles begann mit dem Prinzip des Tauschens und Bewertens von Dingen. Geld ist unser Werkzeug, um den Wert von etwas auszudrücken.
Heute möchte ich einen Blick auf die Trendstudie „Geld-Gehirn“ des Zukunftsinstituts werfen.
Wir Menschen haften dem Denken an, mit Geld die Welt besser ordnen zu können. Diese Denkform ist Gehirnfreundlich, denn unser Gehirn mag es, Dinge nach Rang zu ordnen, Dinge zu vergleichen, zu messen und zu vereinfachen.
Geld an sich ist uninteressant, es geht darum, was wir mit Geld kaufen können. Geld ermöglicht uns den Zugang zu Dienstleistungen und Gütern einer glücklichen Zukunft. In den Freiraum, den das vorhandene Geld bietet, legen wir unsere Wünsche und Hoffnungen.
Und somit ist Bezahlen eine Form von Kommunikation. Geld ist eine Sprache, die alle Menschen verstehen. Es vereinfacht unser Leben, indem es Unvergleichbares vergleichbar macht.
Am Ende zählt immer nur die Frage, was Menschen bereit sind zu bezahlen. Doch Geldwerte sind keineswegs objektiv. Es gibt keine naturgegebene Relation zwischen Dingen in der Welt und den ihnen zugeordneten Geldwerten.
Das, womit wir heute bezahlen, hat keinen substanziellen Eigenwert mehr. Mit Banknoten als Bezahlmittel wurde die Verknüpfung mit einem Materialwert aufgegeben. In Zeiten von Gold- und Kupfermünzen hatte das Medium Geld noch einen Materialwert. Heute gibt es nur noch den bezeichneten Wert.
Mit der Digitalisierung und Währungen wie Bitcoin verliert Geld sogar seinen Status als physisches Medium .
Was ist Geld und warum streben Menschen nach Geld? Geld ist eine Art Versprechen. Es verspricht den Zugang zu unendlichen Möglichkeiten, zu Macht. Und mehr Geld verspricht damit auch einen größeren Spielraum.
In der Logik des Geldes ist kein „Genug“ vorgesehen. Geld fordert mehr Geld.
Ein hohes Einkommen und berufliche Karriere sind nicht mehr auf Platz 1 der wichtigsten Dinge im Leben. Den Menschen sind heutzutage ihre Freunde, Familie, private und berufliche Erfüllung und Gesundheit wichtiger. Damit ändert sich auch die Haltung gegenüber Geld:
Mehr Informationen zur Studie unter https:
By Norman DabkowskiWir denken in Geld, wir denken über Geld und wir denken mit Geld. Alles begann mit dem Prinzip des Tauschens und Bewertens von Dingen. Geld ist unser Werkzeug, um den Wert von etwas auszudrücken.
Heute möchte ich einen Blick auf die Trendstudie „Geld-Gehirn“ des Zukunftsinstituts werfen.
Wir Menschen haften dem Denken an, mit Geld die Welt besser ordnen zu können. Diese Denkform ist Gehirnfreundlich, denn unser Gehirn mag es, Dinge nach Rang zu ordnen, Dinge zu vergleichen, zu messen und zu vereinfachen.
Geld an sich ist uninteressant, es geht darum, was wir mit Geld kaufen können. Geld ermöglicht uns den Zugang zu Dienstleistungen und Gütern einer glücklichen Zukunft. In den Freiraum, den das vorhandene Geld bietet, legen wir unsere Wünsche und Hoffnungen.
Und somit ist Bezahlen eine Form von Kommunikation. Geld ist eine Sprache, die alle Menschen verstehen. Es vereinfacht unser Leben, indem es Unvergleichbares vergleichbar macht.
Am Ende zählt immer nur die Frage, was Menschen bereit sind zu bezahlen. Doch Geldwerte sind keineswegs objektiv. Es gibt keine naturgegebene Relation zwischen Dingen in der Welt und den ihnen zugeordneten Geldwerten.
Das, womit wir heute bezahlen, hat keinen substanziellen Eigenwert mehr. Mit Banknoten als Bezahlmittel wurde die Verknüpfung mit einem Materialwert aufgegeben. In Zeiten von Gold- und Kupfermünzen hatte das Medium Geld noch einen Materialwert. Heute gibt es nur noch den bezeichneten Wert.
Mit der Digitalisierung und Währungen wie Bitcoin verliert Geld sogar seinen Status als physisches Medium .
Was ist Geld und warum streben Menschen nach Geld? Geld ist eine Art Versprechen. Es verspricht den Zugang zu unendlichen Möglichkeiten, zu Macht. Und mehr Geld verspricht damit auch einen größeren Spielraum.
In der Logik des Geldes ist kein „Genug“ vorgesehen. Geld fordert mehr Geld.
Ein hohes Einkommen und berufliche Karriere sind nicht mehr auf Platz 1 der wichtigsten Dinge im Leben. Den Menschen sind heutzutage ihre Freunde, Familie, private und berufliche Erfüllung und Gesundheit wichtiger. Damit ändert sich auch die Haltung gegenüber Geld:
Mehr Informationen zur Studie unter https:

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