Da habe ich mich doch neulich beim Bäcker selbst erwischt. Ich fragte die Verkäuferin, Wie teuer denn die Quarkbällchen seien?
Ist das klug, so zu fragen. Eigentlich nicht, denn die Frage enthält bereits eine Wertung. Besser wäre gewesen, wenn ich gefragt hätte, Wieviel die Quarkbällchen kosten?
Deshalb möchte ich Dir heute mit auf den Weg geben, das Wort teuer einmal bewusst aus deinem Sprachgebrauch herauszuhalten. Ich weiß, dass gelingt nicht von heute auf morgen, aber es wird dir dabei helfen, den Preis neutral – also ohne eigene vorherige Bewertung - zu erfahren.
Denn sind wir mal ehrlich. Zu teuer gibt es eigentlich gar nicht.
Alles hat seinen Preis. Es kann sein, dass dir diese Sache oder Dienstleitung den Preis, den die Gegenseite haben will, nicht wert ist. Es kann aber auch sein, dass du Dir diese Sache oder Dienstleistung noch nicht leisten kannst. In letzterem Fall wäre die Aussage „zu teuer“ nur eine Art Alibi.
Besser als der Gedanke „zu teuer“ wäre daher der Gedanke „wie kann ich mir das leisten?“
Überlege bitte einmal, welche Sache oder Dienstleistung du schon lange erwerben wolltest, bisher aber immer als zu teuer eingestuft hast.
Sage dir dann bewusst, dass diese Sache nicht zu teuer ist, sondern dass du sie dir nur noch nicht leisten kannst und sammle dann schriftlich alle Ideen, wie du dir das in der Zukunft leisten kannst.
Lass dir dafür ruhig ein paar Tage Zeit, es kann sein, dass dir die Ideen erst nach und nach in den Sinn kommen. Schreibe dir aber alle Ideen auf einem Blatt Papier auf.
Mit dieser Übung wünsche ich dir eine neue geldbewusste Erfahrung und wie immer eine erfolgreiche Woche.
Und falls du jemanden kennst, dem diese Folge hier weiterhelfen könnte, dann sei so nett und leite ihm die Folge doch einfach weiter.