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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von „Schisslaweng & Gedöns“ – dem einzigen Podcast, der Falten nicht filtert, sondern feiert, und bei dem das schlechte Gewissen noch handgemacht ist.
Heute wird’s sportlich. Nicht, weil wir joggen – um Himmels willen – sondern weil wir uns mit der olympischen Disziplin unserer Zeit beschäftigen: Selbstoptimierung. Höher, schneller, faltenfreier! Zwischen Achtsamkeits-App, Morgenroutine mit Selleriesaft und dem dezenten Hinweis des Fitnessarmbands, dass wir heute erst 312 Schritte gegangen sind – nämlich zum Kühlschrank und zurück – stellt sich die Frage: Wann genau ist aus „Ich kümmere mich um mich“ ein „Ich kreise ausschließlich um mich“ geworden?
Renate hat zu diesem Trend eine sehr klare Haltung – und sagen wir so: Sie besteht nicht aus Dankbarkeitstagebuch und Power-Posen. Für sie riecht das alles verdächtig nach Egozentrismus im Bio-Gewand. Wenn jeder nur noch an seinem besten Ich schnitzt, bleibt am Ende womöglich niemand mehr übrig, der dem Nachbarn die Tür aufhält. Selbstoptimierung als Einbahnstraße ins gepflegte Desinteresse – ein Gedanke, der mehr Puls macht als jede HIIT-Session.
Inga hingegen steht morgens vor dem Spiegel und denkt sich: Theoretisch ja. Praktisch allerdings… nun ja. Wenn die Zeit ihre Spuren zieht wie ein übereifriger Praktikant mit Textmarker, stellt sich schon die Frage: Wie viel „Schadensbegrenzung“ ist erlaubt, ohne gleich in den Optimierungswahn abzudriften? Ist die Feuchtigkeitscreme schon Verrat an der inneren Gelassenheit? Und ab wann wird aus Selbstfürsorge ein Vollzeitprojekt mit Burnout-Garantie?
Zwischen Stirnrunzeln und Lachfalten, zwischen Ego-Trip und Empathie-Defizit klären wir heute: Muss wirklich jeder die beste Version seiner selbst werden – oder reicht es vielleicht, eine halbwegs anständige Ausgabe mit Humor zu sein?
Also: Rücken gerade, Bauch rein, Podcast an – und herzlich willkommen zu „Schisslaweng & Gedöns“.
By Renate Eickenberg & Inga WulfhorstHerzlich willkommen zu einer neuen Folge von „Schisslaweng & Gedöns“ – dem einzigen Podcast, der Falten nicht filtert, sondern feiert, und bei dem das schlechte Gewissen noch handgemacht ist.
Heute wird’s sportlich. Nicht, weil wir joggen – um Himmels willen – sondern weil wir uns mit der olympischen Disziplin unserer Zeit beschäftigen: Selbstoptimierung. Höher, schneller, faltenfreier! Zwischen Achtsamkeits-App, Morgenroutine mit Selleriesaft und dem dezenten Hinweis des Fitnessarmbands, dass wir heute erst 312 Schritte gegangen sind – nämlich zum Kühlschrank und zurück – stellt sich die Frage: Wann genau ist aus „Ich kümmere mich um mich“ ein „Ich kreise ausschließlich um mich“ geworden?
Renate hat zu diesem Trend eine sehr klare Haltung – und sagen wir so: Sie besteht nicht aus Dankbarkeitstagebuch und Power-Posen. Für sie riecht das alles verdächtig nach Egozentrismus im Bio-Gewand. Wenn jeder nur noch an seinem besten Ich schnitzt, bleibt am Ende womöglich niemand mehr übrig, der dem Nachbarn die Tür aufhält. Selbstoptimierung als Einbahnstraße ins gepflegte Desinteresse – ein Gedanke, der mehr Puls macht als jede HIIT-Session.
Inga hingegen steht morgens vor dem Spiegel und denkt sich: Theoretisch ja. Praktisch allerdings… nun ja. Wenn die Zeit ihre Spuren zieht wie ein übereifriger Praktikant mit Textmarker, stellt sich schon die Frage: Wie viel „Schadensbegrenzung“ ist erlaubt, ohne gleich in den Optimierungswahn abzudriften? Ist die Feuchtigkeitscreme schon Verrat an der inneren Gelassenheit? Und ab wann wird aus Selbstfürsorge ein Vollzeitprojekt mit Burnout-Garantie?
Zwischen Stirnrunzeln und Lachfalten, zwischen Ego-Trip und Empathie-Defizit klären wir heute: Muss wirklich jeder die beste Version seiner selbst werden – oder reicht es vielleicht, eine halbwegs anständige Ausgabe mit Humor zu sein?
Also: Rücken gerade, Bauch rein, Podcast an – und herzlich willkommen zu „Schisslaweng & Gedöns“.