Wie vor 40 Jahren eine Idee ins Land kam, die seither das Wir-Gefühl stärkt
September 1986. Das Land Nordrhein-Westfalen feiert seinen 40. Geburtstag und schenkt sich selbst eine Stiftung, die alle Bürgerinnen und Bürger einlädt, das Land mitzugestalten und sich für Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege zu engagieren. Ein echtes Teilhabeprojekt soll es werden. 40 Jahre später ist die NRW-Stiftung zu einem wahren Erfolgsmodell gereift und aus dem Land nicht mehr wegzudenken.
Wie ging es damals genau los?
Wer hatte die Idee?
Wie sah die Stiftungsarbeit in den ersten Jahren aus und wie läuft es heute?
Im Förderbande-Studio gehen die Journalistinnen Marija Bakker und Cornelia Wegerhoff zusammen mit Stefan Ast, Geschäftsführer der NRW-Stiftung, einmal auf Anfang. Sie besuchen Projekte der ersten Stunde und lassen die zu Wort kommen, die damals kaum fassen konnten, dass ihr Denkmal, ihr Gemeinschaftsprojekt so viel Vertrauen und Unterstützung von dieser neuen Stiftung erfährt. Da werden Erinnerungen lebendig…
…ob in der Schäferkämper Wassermühle in Bad Westernkotten, die anfangs vor allem klapprig war, heute aber als technisches Kulturdenkmal munter weiterklappert wie in alten Zeiten,
…oder in der historischen Küsterschule Kleinenberg in Ostwestfalen, wo beinahe der Bagger alles weggerissen hätte, aber dann waren einige wacher als andere und konnten retten, was heute zum Heimathaus Kleinenberg geworden ist – der Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft
…oder in den Narzissenwiesen der Eifel, wo in den 1980ern gar keine Narzissenwiesen waren, sondern Fichtenwälder, die fast dieses Naturerbe zerstört hätten.
40 Jahre NRW-Stiftung, das sind Geschichten von ungewöhnlichen Rettungsaktionen, von Menschen mit Mut und Leidenschaft, von neuen Wegen, um Altes zu bewahren und immer wieder davon, wie Engagement das Land verändern kann.
Dass es genauso weitergeht, zeigt ein ganz junges Projekt der NRW-Stiftung: der Günnemann-Kotten in Witten. Da weckt ein Verein ein altes Fachwerkhaus aus dem Dornröschenschlaf, schlägt Brombeerbüsche und andere Hindernisse weg, um einen Ort der Begegnung zu schaffen.
„Das ist Demokratiearbeit“, sagt Stefan Ast. Und die hat viele, viele Gesichter hier in Nordrhein-Westfalen. Was die NRW-Stiftung dabei immer wieder schafft: für ein Lächeln in den Gesichtern zu sorgen. Das kann man sogar hören – in dieser Förderbandefolge 😉
Marija Bakker und Cornelia Wegerhoff, Hosts Förderbande,
Stefan Ast, Geschäftsführer NRW-Stiftung
Stimmen der ersten Stunde:
Christina Rau, Ehrenmitglied des Fördervereins der NRW-Stiftung,
Inge Michels, Mitarbeiterin NRW-Stiftung 1988 - 2020
Schäferkämper Wassermühle:
Stefan Wiesner, Vorsitzender der Heimatfreunde Bad Westerkotten e. V.,
Friedrich Waldeyer, Mühlenführer
Klaus Weise, Vorsitzender des Fördervereins Heimathaus Kleinenberg e. V.,
Johannes Hibbeln und Ferdinand Bunte, Ehrenvorsitzende,
Projektchor der Mysterienspiele Kleinenberg
Daniel Lück, Biologische Station StädteRegion Aachen e. V.,
Natalie, Ay-Ying und Elias – Bundesfreiwilligendienst an der Biostation
Henriette Brink-Kloke, Margit Salzmann, sowie weitere Ehrenamtliche vom Günnemann-Kotten e. V.
Erik Gierig und Tizian Satlek, sounds fresh Tonstudio
Infos zur Schäferkämper Wassermühle,
Infos zur alten Küsterschule bzw. dem Heimathaus Kleinenberg,
Infos zum Günnemann-Kotten in Witten-Rüdinghausen
Anstehende Termine Günnemann-Kotten:
13. September 2026, 14 – 17 Uhr Tag des offenen Denkmals21. November 2026, 16.30 – 19.30 Uhr KottenleuchtenAnstehende Termine NRW-Stiftung:
13. September 2026, 12 – 17 Uhr, „Open House“ zum Tag des offenen Denkmals 19. September 2026, Museums- und Geburtstagsfest im Junkerhaus in Lemgo 20. September 2026, 11-18 Uhr, Familienfest am Astropeiler in Bad Münstereifel 9. Oktober 2026, 17 – 23 Uhr, Parlamentsnacht im Landtagsgebäude in Düsseldorf 11. Oktober 2026, Geburtstagsfest im B. C. Koekkoek-Haus in Kleve