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Uta Rindfleisch führt heute eine Interview mit Dr. Thomas Weyrauch über sein neues Buch "Wang Chonghuis bleibendes Erbe: Recht - Diplomatie - Politik".
Wang Chonghui (1881-1958 王寵惠 ) war Jurist, Diplomat. Politiker und ehemaliger Präsident des Justizhofes. Sein Grab kann man heute noch auf dem Gelände der Soochow Universität im Taipeier Bezirk Shilin (etwa ein Kilometer vom Nationalen Palastmuseum entfernt) besuchen.
Heute geht es um ein Theaterstück, das auf der wahren Geschichte einer japanisch-taiwanischen Familie beruht. Der Vater dieser Familie war zwar Taiwaner und der älteste Sohn einer der fünf reichsten Familien in Taiwan während der japanischen Kolonialzeit, aber er ist in Japan aufgewachsen und fühlte sich als Japaner. Er zerbrach an der Frage seiner Identität. Seine Tochter jedoch, der lange Zeit nicht klar war, dass sie auch taiwanische Wurzeln hatte, da ihre Mutter Japanerin war und ihr Vater in seinem Verhalten eigentlich japanischer als die meisten Japaner war, erlebt diese doppelte Identität inzwischen aber als sehr bereichernd. Sie ist eigentlich Zahnärztin, nebenher aber auch als Schrifstellerin und als Schauspielerin tätig und ihr ist auch die Entstehung dieses Theaterstücks zu verdanken.
In dem erfolgreichen Theaterstück "Die versteckten Bilder“ steht die Frau des berühmten Malers Chen Cheng-po im Mittelpunkt. Uta Rindfleisch stellt heute den Maler Chen Cheng-po (陳澄波 1895-1947) und seine Frau Chang Chieh (張捷 1899 -1993) vor.
Uta Rindfleisch stellt heute das neu eröffnete Fubon Kunstmuseum vor. Die Eröffnungsfeier des privaten Kunstmuseums der Fubon Versicherungsgesellschaft fand am 5. Mai statt. Es befindet sich im Ostteil der Stadt Taipei unweit der Metrostation "Taipei City Government". Mit dem Entwurf und Bau des Museumsgebäudes war "Studio Renzo Piano Building Workshop" mit dem Architekturbüro Kris Yao Artech beauftragt. Seit kurzem, genauer gesagt seit dem 4. Mai, gibt es nach zehn Jahren der Vorbereitung ein neues privates Kunstmuseum in Taipei, das Fubon-Museum, wobei Fubon eine Versicherungsgesellschaft ist. Das Museum befindet sich im Ostteil der Stadt, nicht allzuweit von der MRT-Station "Taipei City Government" entfernt. Mit dem Entwurf und der Überwachung des Baus des Museums war der Studio Renzo Piano Building Workshop gemeinsam mit der einheimischen Yao Renxi Dayuan Architekturfabrik beauftragt worden. Mehr über das neue Kunstmuseum und die Architektur berichtet erfahren Sie heute in "Formosaik".
Einen Tag nach ihrem 98. Geburtstag ist die amerikanische Missionarin und Englischlehrerin Doris Brougham gestorben. Doris Brougham wurde in Taiwan vor allem durch ihr Englischlern-Programm "Studio Classroom" sehr bekannt. Mehrere Generationen fanden durch "Studio Classroom" von Doris Brougham einen besseren Zugang zur englischen Sprache. Erst im vergangenen Jahr nahm Doris Brougham ihren taiwanischen Personalausweis von der damaligen Präsidentin Tsai Ing-wen entgegen. Sie erhielt schon vorher zum Dank für ihre Arbeit in Taiwan mehrere Auszeichnungen, darunter einen Brillantstern-Orden. In ihrem Testament hat sie festgelegt, dass ihr gesamter Besitz nach ihrem Tod gespendet werden soll und dass sie in Taiwan auf dem christlichen Friedhof in Tamsui bestattet werden wolle.
Heute, am 8. August, wird in Taiwan der Vatertag gefeiert. In Taiwan feiern die Väter mit ihren Familien, bzw. werden von ihren Kindern und Familien gefeiert. Da darf ein gutes Essen natürlich nicht fehlen und ähnlich wie am Muttertag gibt es dann von Restaurants und Hotels entsprechende Angebote. Im Falle, dass der Vater ein Teeliebhaber ist, könnte man den Vater aber auch in ein schönes Teehaus oder ein Tee-Museum einladen. Wir besuchen heute einige Orte in Nordtaiwan an denen man mehr über Tee erfahren kann.
Vergangene Woche hat Uta Rindfleisch bereits den taiwanischen Komponisten Chiang Wen-yeh (江文也, Jiang Wenye, 1910 - 1983) vorgestellt, der bei einem im Rahmen der Olympischen Spiele 1936 in Berlin abgehaltenen Musikwettbewerb mit seinem Werk "Formosa-Tanz" einen Preis gewonnen hatte. Die Nachricht von diesem Erfolg wurde in Japan, wo er den größten Teil seiner Schullaufbahn verbracht und wo er auch die Grundlagen der Komposition erlernt hatte, nur nebenbei erwähnt, während die Zeitungen in Taiwan sie groß herausbrachten. Da er als Taiwaner, also als jemand, der aus der Kolonie kam, in Japan als Bürger zweiter Klasse behandelt wurde, ging er 1938 auf Anraten eines taiwanischen Kollegen nach Beijing, um an der Musikabteilung der dortigen pädagogischen Hochschule zu unterrichten. Die Erlebnisse in China inspirierten ihn zu vielen neuen Werken und der Kontakt mit der klassischen chinesischen Musik hatte ebenfalls einen Einfluss auf seine Kompositionen.
Uta Rindfleisch bereichtet heute über den Aufenthalt des Komponisten Chiang Wen-yeh in China.
Uta Rindfleisch stellt heute im Formosaik den in Taiwan geborenen Komponisten Chiang Wen-yeh (江文也, Jiang Wenye, 1910 - 1983) vor.
Uta Rindfleisch berichtet heute weiter über das Leben und Wirken von Dr. Tu Tsung-ming, dem ersten Taiwaner mit Doktortitel.
Uta Rindfleisch berichtet heute über Tu Tsung-ming (Du Congming, 杜聰明, 1893-1986). Er war der erste Taiwaner mit Doktortitel.
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In Formosaik stellt Uta Rindfleisch jeden Mittwoch besondere kulturelle, historische und gesellschaftliche Aspekte Taiwans vor. Begleiten Sie Uta bei historischen Spaziergängen auf den Spuren des…