Roberto Donetta war ein ungewöhnlicher Fotograf.
Eigentlich war er Samenhändler im armen, abgelegenen Blenio-Tal im Tessin. Anfangs 20. Jahrhundert hat er mit fotografieren begonnen. Durch die Fotografie wurde er zum Inbild des getriebenen Künstlers. Obwohl er nie von seiner Kunst leben konnte, hat er die Kamera Zeit seines Lebens nie weggelegt.
Seiner einzigartigen Kunst widmet die Fotostiftung Schweiz jetzt eine Ausstellung. Yael Textor hat mit dem Ausstellungskurator Peter Pfrunder gesprochen – über die Kunst Roberto Donettas und über die eigensinnige Person, die er war.
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