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Spekulationen um einen baldigen Rücktritt von SVP-Bundesrat Guy Parmelin sind in Bern fast schon zu einem eigenen Genre geworden, so lange gibt es sie schon. Jetzt, gegen Ende der Herbstsession im Parlament, sind die Gerüchte wieder aktuell und laut. Viele rechnen damit, dass Parmelin nächste Woche tatsächlich seinen Rücktritt verkünden könnte. Also wirklich.
So absehbar Parmelins Abgang ist, so spannend ist die Frage, wer ihn im Bundesrat beerben könnte. Zum ersten Mal überhaupt könnte eine Frau für die SVP in den Bundesrat einziehen. Die grösste Partei der Schweiz ist die einzige, die noch nie eine Bundesrätin hatte – auch weil sie in der Vergangenheit noch nie wirklich viel darangesetzt hat.
Warum ist das so? Sagt das etwas Grundsätzliches über die Stellung der Frauen in der SVP aus? Was braucht es, damit sich das ändert? Wer käme jetzt konkret infrage – und mit welchen Chancen?
Schon bevor Parmelins Rücktritt Tatsache ist, schauen Chefredaktorin Raphaela Birrer, Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble voraus. In einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» analysieren sie, wie es um die Frauen in der SVP steht. Sie sind zu Gast bei Host Philipp Loser. Produzent dieser Folge ist Noah Fend.
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In ziemlich genau einem Jahr wählt die Schweiz ein neues Parlament. Das nahende Wahljahr ist im Bundeshaus bereits heute spürbar. Die Stimmung ist angespannter als sonst, die Politikerinnen und Politiker sind nervös. Für Politjournalistinnen und -journalisten beginnt damit eine besonders spannende (und manchmal unterhaltsame) Zeit.
Können die Grünen vom heissen Sommer profitieren? Warum sind die neuen Parteichefs von FDP und Mitte-Partei so leise? Verliert die FDP ihren zweiten Sitz im Bundesrat? Und wer wird ihn dann erben?
Ein Jahr vor den Eidgenössischen Wahlen unterzieht das «Politbüro» die Schweizer Parteien einem grossen Formcheck. Wer performt gut? Wer ist eher enttäuschend unterwegs? Und was heisst das alles für die grossen politischen Fragen, die die Schweiz in naher Zukunft beantworten muss?
Darüber hat Host Philipp Loser am Dienstag mit Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Reportage- und Storytelling-Leiterin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble diskutiert. Sie waren zu Gast im Casino Theater Burgdorf. Die Aufzeichnung des Live-Podcasts hört ihr jetzt im «Politbüro».
Produzent: Noah Fend
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Die AfD hat bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt ein historisches Ergebnis erreicht. Die Partei, die in diesem Bundesland als gesichert rechtsextrem gilt, h0lte knapp 44 Prozent der Stimmen. Damit ist die AfD in Sachsen-Anhalt der Macht so nah wie noch nie.
Das Resultat sorgte international für Reaktionen. Rechtspopulisten aus Europa und der Welt gratulierten AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zum Wahlerfolg.
Was geschieht gerade im Osten von Deutschland? Welche Auswirkungen hat das auf Europa und die Schweiz? Warum löst der Vergleich zwischen der AfD und der SVP – der stärksten rechten Partei der Schweiz – bei vielen Entrüstung aus? Und inwiefern ist ein solcher Vergleich überhaupt zulässig?
Das diskutieren Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
Mehr Informationen zum Wahlsieg der AfD und den Folgen davon:
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Ihr hört eine Folge des täglichen Podcasts «Apropos» als Bonus im Politbüro-Feed. Viel Spass beim Hören!
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Während der Verhandlungen über die neuen Kampfjets betonte die damalige Verteidigungsministerin Viola Amherd immer wieder: Die Schweiz kauft ihre F-35-Kampfjets in den USA zu einem Fixpreis. Schon damals gab es Zweifel daran. Denn Fixpreise sind in der Rüstungsindustrie sehr ungewöhnlich.
Nach Amherds Rücktritt bezeichnete ihr Nachfolger Martin Pfister die Angelegenheit als «Missverständnis». Nun liegt der Untersuchungsbericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats (GPK) vor. Sie hat die Beschaffung des F-35 während eines Jahres unter die Lupe genommen.
Das Ergebnis zeigt: Einen Fixpreis hat es nie gegeben. Zudem habe lediglich eine beteiligte Person den Vertrag mit den USA vollständig gelesen und Viola Amherd habe den Bundesrat zu spät über Mehrkosten informiert.
Was lief bei der Beschaffung der Kampfjets schief? Welche Konsequenzen hat der Bericht für die Verantwortlichen im VBS – welche für Viola Amherd? Und vor allem: Wie teuer werden die Kampfjets für die Schweiz nun tatsächlich?
Bundeshauschefin Larissa Rhyn schreibt seit Jahren über die Beschaffung der Kampfjets und hat die Untersuchung verfolgt. In einer neuen Folge von «Apropos» erklärt sie, wie es zum Debakel um den Fixpreis kommen konnte.
*Korrektur aus der Podcast-Folge: Die frühere Mitte-Bundesrätin und VBS-Chefin Viola Amherd hat den Vertrag zwar in Teilen gelesen, jedoch nicht in vollständig.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
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Es sind die zwei grössten politischen Themen im Moment: Wie reagiert die Politik auf diesen Hitzesommer? Und wie reguliert sie die Grossbank UBS so, dass sie nie mehr gerettet werden muss?
Beide Themen sind fest mit einer Person aus der Landesregierung verknüpft. Der Unterschied ist der Grad der Freiwilligkeit: Finanzministerin Karin Keller-Sutter hat den Fight mit der UBS und Sergio Ermotti sehr offensiv mit ihrer eigenen Person verbunden. Umweltminister Albert Rösti hätte wohl gern auf die grosse Personalisierung der Hitzetage mit seiner Person verzichtet.
Im Politbüro geht es heute um ein altes Phänomen. Eines, das immer grösser und extremer wird. Welche Rolle spielen die Medien bei der zunehmenden Personalisierung der Politik? Welche die Bundesräte selber? Und kann es auch helfen, wenn einzelne Themen so stark mit einer Person verbunden werden?
Darüber diskutieren Raphaela Birrer, Jacqueline Büchi und Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Gastgeber ist Philipp Loser.
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Eigentlich wollen Gerichte leise sein, unaufgeregt, sachlich. Ausgerechnet am Bundesgericht passiert seit einigen Monaten das Gegenteil. Das oberste Gericht steht selbst im Fokus. Es gibt Unruhe, Misstrauen, Instabilität – und ganz viel Öffentlichkeit.
Auslöser dafür war, dass die «Weltwoche» Ende April eine frühere Liebesbeziehung zwischen Bundesrichter Yves Donzallaz und Bundesrichterin Beatrice van de Graaf öffentlich gemacht hat. Ihre Beziehung dauerte rund ein Jahr und war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder beendet. Das Gesetz verbietet es amtierenden Richterinnen und Richtern, untereinander eine «dauernde Lebensgemeinschaft» einzugehen.
Seither beschäftigt diese möglicherweise verbotene Liebe das Bundesgericht – auch weil trotz ausserordentlicher Plenarsitzungen noch immer nicht klar ist, ob die Liebe tatsächlich verboten war.
Jetzt befasst sich auch das Parlament mit dem Fall. Sowohl van de Graaf als auch Donzallaz wollen sich als Bundesrichterin und als Bundesrichter wiederwählen lassen. Ob sie das dürfen, entscheidet die Politik.
Erneut wird also die (ziemlich persönliche) Frage diskutiert: Ist diese Beziehung ein Skandal? Oder ist es die Aufdeckung der Beziehung?
Das diskutieren Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Dabei analysieren sie auch, was diese Episode über die Politisierung des Bundesgerichts aussagt. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Mehr zur Liebesaffäre am Bundesgericht:
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Franziska Herren ist auf einer Mission. Alleine gegen alle. Schon wieder.
Die gelernte Fitnesstrainerin vom Jurasüdfuss steckt hinter der Ernährungsinitiative, über die am 27. September abgestimmt wird. Es ist nicht das erste Mal, dass Franziska Herren den Schweizer Politbetrieb aufmischt. Sie hat bereits die Trinkwasserinitiative lanciert, die 2021 abgelehnt wurde. Der Abstimmung ging damals eine ziemlich heftige Kampagne voraus, in der Herren auch persönlich angefeindet und bedroht wurde.
Trotzdem tut sie sich einen Abstimmungskampf jetzt nochmals an. Damit ist sie auch ein Beispiel dafür, dass im Schweizer Politsystem auch eine einzelne Person ziemlich viel ins Rollen bringen kann.
Wie macht Franziska Herren das? Warum tun es ihr nicht mehr Leute gleich? Wie stehen die Chancen für ihre Ernährungsinitiative? Und warum steht sie damit eigentlich plötzlich so alleine da?
Das besprechen Chefredaktorin Raphaela Birrer und Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Mehr zur Ernährungsinitiative:
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In der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin» rekonstruieren die Journalistinnen Anielle Peterhans, Catherine Boss und der Journalist Roland Gamp ein aussergewöhnliches Tötungsdelikt im Kanton Luzern. Es geht um ein Millionenerbe, um eine Kindheit im goldenen Käfig, um Verzweiflung – und Gewalt. Um die Frage, wie eine Frau dazu kommt, ihre eigene Mutter zu töten. Und ob man den Tod von Dagmar W.* hätte verhindern können.
Die Serie erscheint am 25. August beim Schweizer True-Crime-Podcast «Unter Verdacht». Die erste Folge hört ihr kostenlos. Neue Folgen erscheinen immer am Dienstag. Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers», der «Berner Zeitung», der «Basler Zeitung», des «Bund» und eines anderen Tamedia-Titels könnt ihr bereits ab dem 25. August alle fünf Folgen der Podcast-Serie am Stück hören.
Diese Podcast-Serie ist eine Produktion des Recherchedesks und des Podcast-Teams von Tamedia.
*Namen sind geändert.
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Kaum jemand hat die Schweizer Politik der letzten Jahrzehnte so geprägt wie Christoph Blocher. Er hat die SVP zur grössten Partei der Schweiz gemacht. Er hat ihre Themen salonfähig gemacht und in der bürgerlichen Gesellschaft etabliert. Er (und nur er, wie er gern betont) hat 1992 den EWR zu Fall gebracht. Und an niemandem sonst hat sich die Schweizer Politik (und haben sich die Schweizer Medien) so abgearbeitet.
Jetzt will es Christoph Blocher mit 86 Jahren nochmals wissen. Er hat die Neutralitätsinitiative, über die wir Ende September abstimmen, miterfunden, vorangetrieben und finanziert. Noch einmal steht Christoph Blocher im Mittelpunkt eines Abstimmungskampfs.
Ist es wirklich seine letzte grosse Schlacht? Was kommt danach für ihn? Was für die SVP? Und was bleibt von ihm, wenn er die Abstimmung verliert?
Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi haben Christoph Blocher zu einem langen Interview getroffen. Wie diese Initiative in seinem politischen Lebenswerk zu verorten ist, diskutieren sie mit Inlandchef Mario Stäuble und Host Philipp Loser in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro».
Produzent: Noah Fend
Mehr zur Neutralitätsinitiative:
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Die Schweiz erlebt gerade die vierte Hitzewelle diesen Sommer. In mehreren Städten kratzten die Temperaturen an 40 Grad.
Seen und Flüsse sind zu warm, die Pegel zu tief. Den Kühen auf der Alp geht das Wasser aus, jene im Tal leiden unter Fieber und Durchfall. Und die Menschen schwitzen, lüften – und kaufen so viele Ventilatoren und Klimaanlagen wie noch nie.
Diesen Sommer wird (wieder) klar: Die Hitzewellen haben auch eine politische Seite. Die Bauern verlangen Unterstützung vom Bundesrat, die Grünen wollen Albert Rösti das Umweltdepartement entziehen.
Nimmt man den Klimawandel in der Schweizer Politik ernst genug? Wie verändert dieser Hitzesommer die Debatte darüber? Und wer könnte davon politisch profitieren?
Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble diskutieren in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» darüber, was der Hitzesommer 2026 politisch bedeutet. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Produzent: Noah Fend
Mehr zur politischen Debatte über die Hitze:
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