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In der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin» rekonstruieren die Journalistinnen Anielle Peterhans, Catherine Boss und der Journalist Roland Gamp ein aussergewöhnliches Tötungsdelikt im Kanton Luzern. Es geht um ein Millionenerbe, um eine Kindheit im goldenen Käfig, um Verzweiflung – und Gewalt. Um die Frage, wie eine Frau dazu kommt, ihre eigene Mutter zu töten. Und ob man den Tod von Dagmar W.* hätte verhindern können.
Die Serie erscheint am 25. August beim Schweizer True-Crime-Podcast «Unter Verdacht». Die erste Folge hört ihr kostenlos. Neue Folgen erscheinen immer am Dienstag. Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers», der «Berner Zeitung», der «Basler Zeitung», des «Bund» und eines anderen Tamedia-Titels könnt ihr bereits ab dem 25. August alle fünf Folgen der Podcast-Serie am Stück hören.
Diese Podcast-Serie ist eine Produktion des Recherchedesks und des Podcast-Teams von Tamedia.
*Namen sind geändert.
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Kaum jemand hat die Schweizer Politik der letzten Jahrzehnte so geprägt wie Christoph Blocher. Er hat die SVP zur grössten Partei der Schweiz gemacht. Er hat ihre Themen salonfähig gemacht und in der bürgerlichen Gesellschaft etabliert. Er (und nur er, wie er gern betont) hat 1992 den EWR zu Fall gebracht. Und an niemandem sonst hat sich die Schweizer Politik (und haben sich die Schweizer Medien) so abgearbeitet.
Jetzt will es Christoph Blocher mit 86 Jahren nochmals wissen. Er hat die Neutralitätsinitiative, über die wir Ende September abstimmen, miterfunden, vorangetrieben und finanziert. Noch einmal steht Christoph Blocher im Mittelpunkt eines Abstimmungskampfs.
Ist es wirklich seine letzte grosse Schlacht? Was kommt danach für ihn? Was für die SVP? Und was bleibt von ihm, wenn er die Abstimmung verliert?
Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi haben Christoph Blocher zu einem langen Interview getroffen. Wie diese Initiative in seinem politischen Lebenswerk zu verorten ist, diskutieren sie mit Inlandchef Mario Stäuble und Host Philipp Loser in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro».
Produzent: Noah Fend
Mehr zur Neutralitätsinitiative:
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Die Schweiz erlebt gerade die vierte Hitzewelle diesen Sommer. In mehreren Städten kratzten die Temperaturen an 40 Grad.
Seen und Flüsse sind zu warm, die Pegel zu tief. Den Kühen auf der Alp geht das Wasser aus, jene im Tal leiden unter Fieber und Durchfall. Und die Menschen schwitzen, lüften – und kaufen so viele Ventilatoren und Klimaanlagen wie noch nie.
Diesen Sommer wird (wieder) klar: Die Hitzewellen haben auch eine politische Seite. Die Bauern verlangen Unterstützung vom Bundesrat, die Grünen wollen Albert Rösti das Umweltdepartement entziehen.
Nimmt man den Klimawandel in der Schweizer Politik ernst genug? Wie verändert dieser Hitzesommer die Debatte darüber? Und wer könnte davon politisch profitieren?
Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble diskutieren in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» darüber, was der Hitzesommer 2026 politisch bedeutet. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Produzent: Noah Fend
Mehr zur politischen Debatte über die Hitze:
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Ihr hört eine Folge des täglichen Podcasts «Apropos» als Bonus im Politbüro-Feed. Am Freitag sind wir mit einer regulären «Politbüro»-Folge zurück. Viel Spass beim Hören!
***
Die Öffentlichkeit kennt die Entscheide aus dem Bundeshaus. Doch wie Politik dort Tag für Tag entsteht, sehen nur die wenigsten. Im National- und Ständeratssaal wird debattiert und abgestimmt. Doch mindestens so viel passiert ausserhalb der Ratssäle: In der Wandelhalle treffen Parlamentarier auf Lobbyistinnen und Journalisten – nicht selten entstehen dort die Geschichten, die später Schlagzeilen machen.
Wie arbeiten Bundeshausjournalistinnen und -journalisten? Wie laufen Sessionen im National- und Ständerat ab? Welche Rolle spielen Lobbyisten wirklich? Und was passiert eigentlich nach Sitzungsende in den Berner Beizen?
Larissa Rhyn berichtet seit 2019 aus dem Bundeshaus und leitet seit drei Jahren unsere Bundeshausredaktion. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt sie Einblick in einen Parlamentsalltag, den die meisten Besucherinnen und Besucher sonst kaum zu sehen bekommen.
Host: Philipp Loser
Mehr Einblicke ins Bundeshaus
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Geht man in der Schweiz zwei Generationen zurück, waren die meisten unserer Vorfahren Bauern auf der Alp. Oder Metzger im Dorf. Beizer, Spengler, Förster. Die Lebensrealitäten vieler Schweizerinnen und Schweizer waren ähnlich: Man hatte vergleichbare Referenzpunkte, gleiche Vereine, auf den Restauranttischen stand die Menage. Der Unterschied zwischen dem Leben in der Stadt und auf dem Land war nicht so gross.
Das ist heute anders. Der Stadt-Land-Graben ist so tief wie selten zuvor. Und er wird zuletzt auch gerne bewirtschaftet.
Wie konnte das passieren? Gab es einen Kippmoment in der Geschichte des schweizerischen Zusammenhalts? Und was bedeutet der heutige politische Graben für unsere Gesellschaft?
Das bespricht Host Philipp Loser mit dem (leider) ehemaligen Meinungschef Fabian Renz, der auf dem Land im Kanton Graubünden aufgewachsen und dann in die grosse Stadt Zürich gezogen ist. Es ist (leider!) auch die letzte «Politbüro»-Folge mit Fabian Renz, der sich entschieden hat, Tamedia zu verlassen.
Produzent: Noah Fend
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Das Regieren per Verordnung war bisher eine Spezialdisziplin von SVP-Bundesrat Albert Rösti. Via Verordnungsweg kann ein Bundesrat im Rahmen eines bestehenden Gesetzes selbst bestimmen, ohne direkte Mitsprache von Parlament und Stimmbevölkerung.
Nun hat sich auch Bundespräsident Guy Parmelin damit angefreundet. Bei seinem Besuch in Washington macht der Bundesrat Zugeständnisse, dass künftig amerikanische Normen bei Personenwagen und Medizinalprodukten von der Schweiz anerkannt werden. Umsetzen will er das auf dem Verordnungsweg. Zusage für eine verbindliche Gegenleistung der USA im Zollstreit erhielt die Schweiz jedoch keine.
Was heisst das nun konkret? Wie kam das bei im Parlament an? Und ist es eigentlich unbedenklich, dass der Schweizer Bundesrat zunehmend mittels Verordnungen regiert?
Das diskutieren Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser und ordnen Guy Parmelins Vorgehen bei den Zollverhandlungen ein.
Host: Philipp Loser
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So geht Kulturkampf. Rechts beklagt man sich nach dem Vorfall im Frauenabteil des Schwimmbads Marzili in Bern, bei dem eine trans Person von Polizisten abgeführt wurde, darüber, dass es viel zu einfach sei, im Pass sein Geschlecht zu wechseln. Und überhaupt: Es gibt nur zwei Geschlechter, fertig!
Links nervt man sich über die Unsensibilität der Behörden. Dabei hat sich die zuständige Gemeinderätin später für den Einsatz entschuldigt (was jetzt auch nicht eben oft geschieht).
Die Frage nach den verschiedenen Geschlechteridentitäten und dem richtigen Umgang damit polarisiert. Es polarisiert auch innerhalb von Gruppen, die sonst sehr homogen sind. Ältere Feministinnen beurteilen das Thema beispielsweise anders als jüngere Feministinnen.
Woher kommt all die Energie in diesem Thema? Und gibt es einen richtigen Umgang damit? Darüber redet diese Woche das Politbüro. Zu Gast bei Philipp Loser sind Raphaela Birrer, Jacqueline Büchi und Mario Stäuble.
Produzentin: Jacky Wechsler
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Finanzministerin zu sein – so hat man das Gefühl – bedeutet vor allem eines: sparen. Karin Keller-Sutter hat gewarnt, Entlastungspakete geschnürt, Ausgaben gebremst, konservativ budgetiert, die Schuldenbremse eingehalten.
Doch jetzt ist plötzlich alles anders. Am Mittwoch präsentierte Karin Keller-Sutter ein so ausgeglichenes Budget, dass sie sogar auf bereits geplante Sparmassnahmen verzichten kann. Hohe Gewinne von Pharmafirmen spülen zusätzliche 1,8 Milliarden Franken in die Bundeskasse. Es ist nicht das erste Mal, dass die Bilanz plötzlich viel besser ausfällt als das konservativ gerechnete Budget.
Warum passiert das immer wieder? Wer profitiert jetzt davon? Warum braucht die Armee trotz des unerwarteten Geldsegens noch mehr Geld? Und warum gab der Bundesrat am gleichen Mittwoch massive Kürzungen in der Entwicklungshilfe bekannt?
Das erklärt Bundeshauschefin Larissa Rhyn in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie ordnet den unerwarteten Geldsegen ein und sagt, welche Auswirkungen er auf anstehende Projekte wie die Erhöhung der Mehrwertsteuer hat.
Produzent: Noah Fend
Mehr zu den Bundesfinanzen:
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Sollen in der Schweiz wieder neue AKW gebaut werden dürfen? Das Parlament hat diese Woche über die Blackout-Initiative bzw. über den Gegenvorschlag dazu diskutiert. Dabei ging es genau darum: Um einen Ausstieg aus dem Atomausstieg, quasi. Ein wichtiges Geschäft.
Wie wichtig, zeigte sich auch bei Bundesrat Albert Rösti, der trotz kürzlicher Rückenoperation stoisch (und mit Extra-Kissen) an der neunstündigen (!) Debatte teilnahm.
Dabei kam es zu einer überraschenden Wende: Zuerst lehnte der Nationalrat den Gegenvorschlag des Bundesrats knapp ab. Es sah nach einer Niederlage aus für Albert Rösti. Das Geschäft ging zurück in den Ständerat – und weil dieser die Rückweisung nicht unterstützte, kam es zu einer zweiten Abstimmung im Nationalrat. Und plötzlich fand Röstis Gegenvorschlag eine Mehrheit – mit 100 zu 98 Stimmen.
Das Neubauverbot für AKWs soll also aufgehoben werden. Und das knapp zehn Jahre, nachdem die Bevölkerung den Atomausstieg beschlossen hat. Wie kam es zu dieser Wende im Nationalrat? Was ist der Grund für den Meinungsumschwung? Und werden jetzt in der Schweiz wieder neue Atomkraftwerke gebaut?
Über das Zustandekommen und die Folgen dieser AKW-Abstimmung im Nationalrat diskutieren Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline-Büchi und Bundeshauschefin Larissa Rhyn in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Produzent: Noah Fend
Mehr zur AKW-Debatte im Parlament:
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Kurz vor der Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative der SVP ging es diese Woche im Ständerat um die Bilateralen III. Beziehungsweise: um eine Formalität dazu. Soll es bei der Abstimmung über die Bilateralen III ein doppeltes Mehr brauchen – von Volk und Ständen?
Was nach einer technischen Verfahrensfrage klingt, ist inzwischen politisch aufgeladen, das hat auch die Debatte im Ständerat gezeigt. Und sie lässt sich von der Frage nach dem eigentlichen Inhalt der Verträge kaum mehr trennen. Mit der Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative erhält diese Debatte nochmals eine neue Dynamik.
Warum ist die Frage nach dem Ständemehr in der Europafrage so wichtig? Worüber streitet das Parlament im Kern? Und wie hängt das alles mit der 10-Millionen-Initiative zusammen?
Das diskutieren Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Reportage- & Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser und ordnen ein, was die Debatte ums Ständemehr für die Europafrage bedeutet.
Produzent: Noah Fend
Mehr zur emotionalen Debatte ums Ständemehr:
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