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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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Zu Hause wollen wir Platz, Komfort und Privatsphäre. In den Ferien stellen wir unser Zelt zwei Meter neben das nächste. Wir hören die Nachbarn schnarchen und mit etwas Pech auch beim Versöhnungssex. Und nennen das Ferien. Warum eigentlich? «Input»-Host Beatrice Gmünder campt selbst seit über 20 Jahren und will wissen, wer sich das freiwillig antut und was diese Menschen daran lieben. An der Maggia trifft sie Familien, Teenager und Camper, die von Freiheit, Einfachheit und Verzicht erzählen. Bis Campingplatz Veteran Peter Gisler diese schöne Erklärung ins Wanken bringt: Kühlschrank, Kaffeemaschine und Fritteuse reisen heute längst mit. Was also macht Camping zu Ferien?____________________ In dieser Episode zu hören - Tina - Raphi - Nicole - Allissa - Joel - Peter Gisler, ehemaliger Betriebsleiter des TCS-Campingplatzes Flaach ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autorin: Beatrice Gmünder; @beatricegmunder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.

Sex sollte schön sein. Für viele Frauen ist er mit Schmerzen verbunden. Ein Tabu: «Manchmal hatte ich das Gefühl, das geht nur mir so.» Zwei Betroffene erzählen, wie sie jahrelang litten, sich selbst hinterfragten und lernten, mit den Schmerzen umzugehen. «Ich war von mir und meinem Körper enttäuscht», erzählt Anna. Jahrelang hatte sie Schmerzen beim Sex. Tanja sagt: «Es fühlte sich an, als würde man in eine Wunde stechen.» Beide Frauen beschreiben Scham, Selbstzweifel und die Angst, Erwartungen nicht zu erfüllen. Damit sind sie nicht allein: Etwa jede fünfte Frau erlebt Schmerzen beim Sex. Die Sexualtherapeutin Karoline Bischof beobachtet in ihrer Praxis immer wieder, dass Betroffene die Schuld bei sich suchen. «Es ist in den Köpfen der Frauen drin, dass Schmerzen zum Sex dazugehören». «Input»-Autorin Anna Kreidler fragt nach, wie Betroffene mit diesem Druck umgehen. __________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. __________________ In dieser Folge zu hören: - Anna, 27 - Tanja, 35 - Karoline Bischof, Gynäkologin und Sexualtherapeutin __________________ - Autorin: Anna Kreidler - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.

Wie vermisst man einen Menschen, den man nie richtig kennenlernen durfte? Joya und Esther erzählen von einer Lücke, die sie bis heute begleitet. Joya, 24, verliert ihren Vater, als sie noch ein Kind ist: «Bilder im Kopf habe ich keine. Bilder vielleicht von Fotos, aber Bilder im Kopf habe ich keine». Regelmässig besucht sie sein Grab und versucht, sich jemanden auszumalen, den sie nie richtig kennenlernen hat. Esther war erst vier Monate alt, als ihre Mutter an einem Hirntumor starb. Erst Jahrzehnte später beginnt sie zu verstehen, wie sehr sie der frühe Verlust ihrer Mutter geprägt hat: «Ich habe plötzlich gemerkt, wie traurig ich bin, dass ich meine Mutter nicht kennengelernt habe. Da bin ich 45 gewesen.» In dieser Input-Folge erzählen Joya und Esther von offenen Fragen, fehlenden Erinnerungen und der Suche nach ihrer eigenen Herkunft. ____________________ In dieser Episode zu hören - Joya - Esther - Rachel Ziegler, Psychiarerin und Psychotherapeutin, Ambulatorium Römerhof ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 01:41) Intro: Kann man jemanden vermissen, den man nie gekannt hat? (01:41 - 03:43) Joya: Aufgewachsen ohne ihre leiblichen Eltern (03:43 - 04:54) Esther: Die Suche nach ihrer verstorbenen Mutter (04:54 - 05:48) Vorgeburtliche Bindung und erster Verlust (05:48 - 07:49) Esther: Aufgewachsen mit Stiefmutter und Geschwistern (07:49 - 08:41) Herkunft prägt die eigene Identität (08:41 - 10:28) Joya: Die wenigen Erinnerungen an ihren Vater (10:28 - 12:53) Esther: Dokumente statt persönlicher Erinnerungen (12:53 - 14:09) Joya: Den Vater an wichtigen Lebensmomenten vermissen (14:09 - 14:44) Wie kleine Kinder mit Verlust umgehen (14:44 - 16:27) Autobiografisches Gedächtnis: Ab wann erinnern wir uns? (16:27 - 17:24) Joya: «Ich vermisse, wer er gewesen wäre» (17:24 - 20:07) Esther: Erst mit 45 trauert sie bewusst um ihre Mutter (20:07 - 20:46) Esther: Ein Foto ihrer Mutter (20:46 - 21:35) Kann Trauer Jahrzehnte später wieder auftauchen? (21:35 - 24:06) Esther: Die Mutter als idealisierte Vorstellung (24:06 - 25:53) Esther versteht heute die Entscheidung ihres Vaters (25:53 - 28:25) Esther sucht Menschen, die ihre Mutter gekannt haben (28:25 - 29:24) Joya: Soll sie ihre leibliche Mutter suchen? (29:24 - 30:58) Was fehlende Elternteile mit Identität machen (30:58 - 31:27) Fazit: Man vermisst auch, was hätte sein können (31:27 - 32:48) Aufruf

Die Burnout- und Suizidrate in der Landwirtschaft ist deutlich höher als im Rest der Gesellschaft. Das hat viele Ursachen, traditionelle Wertvorstellungen verhindern, dass darüber gesprochen wird. Jetzt brechen zwei junge Bauern dieses Tabu. Pirmin Bötsch, 36, Gemüsebauer am Bodensee, erlebte seinen Zusammenbruch vor sechs Jahren. «Ich fühlte mich für alles verantwortlich, konnte mich nicht abgrenzen», erinnert er sich. Nach Wochen der Erholung kam er wieder auf die Beine, heute nimmt er sich kleine Auszeiten. «Auf dem Feld lege ich mich auf den Boden und schaue einen Kopfsalat an. Das gibt mir Ruhe», lacht er. Auch Ralf Kleger, 33, erlebte ebenfalls vor einigen Jahren auf seinem Bauernhof ein Burnout. «Ich versuchte lange, das alles allein zu meistern.Irgendwann war alles zuviel.» Auch ihm geht es wieder gut, aber den Hof hat er verpachtet. Stefan Paulus forscht an der Fachhochschule Ost in St. Gallen zum Thema «Burnoutprävention in der Landwirtschaft». In seinen Umfragen zeigt sich, warum viele Betroffene nicht über psychische Belastung reden oder Hilfe holen wollen. Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. __________________ In dieser Folge zu hören: - Ralf Kleger, 33, Zuzwil, SG, Landschaftsgärnter und Heilpraktiker - Pirmin Bötsch, 36, Salmsach, SG, Gemüsebauer - Stefan Paulus, 48, Arbeitsforscher an der Fachhochschule OST, St. Gallen - Besuchende am Wochenmarkt auf dem Bundesplatz in Bern ____________________ - Autor: Michael Bolliger - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.

«Einmal habe ich kurzerhand meine Matratze gepackt und in der Waschküche geschlafen.», erzählt Martin aus Bern. Nathalie beobachtet auf der Strasse eine hochschwangere Frau im Bikini. «Wir müssen uns anpassen», sagt die Kulturwissenschaftlerin. «Und zwar schnell.» «Eigentlich ist das die Jahreszeit der Leichtigkeit», sagt Bettina aus Winterthur. «Diesmal fühlte sich die Sonne aber bedrohlich an.» Die Hitze hielt das ganze Land in Atem. Bäuerinnen und Pfleger gerieten in Not, Bauarbeiter ebenso. «Essen, Schlafen, Arbeiten: Der Klimawandel muss auch ein Kulturwandel sein», sagt Christine Lötscher, Kulturwissenschaftlerin an der Uni Zürich. Ein «Input» über das alltägliche Leben in extremer Hitze – mit Improvisation, Melancholie –und sogar Freude am Rekordsommer. __________________ Schick uns dein Feedback, deine Fragen oder Wünsche an [email protected] – und teil diese Folge mit deinen Freundinnen und Kollegen! __________________ In dieser Folge zu hören: - Nathalie, 40, Zürich - Ismael, 42, Luzern - Maria und Martin, 36, Bern - Bettina, 47, Winterthur - Christine Lötscher, Professorin für Populäre Kulturen, Universität Zürich ____________________ - Autorin: Julia Lüscher - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________
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