Die zum Tode verurteilte Christa Pike hat einen Hinrichtungsversuch überlebt. Nach der Verabreichung zweier Giftspritzen wurde sie ins Spital gebracht. Der Fall wirft Fragen auf: Wer entscheidet über Hinrichtungen in den USA? Und warum warten Verurteilte so lange im Todestrakt?
Der Fall sorgt für Entsetzen: Die zum Tode verurteilte Christa Pike hat am Abend im US-Bundesstaat Tennessee einen Hinrichtungsversuch überlebt, nach mehr als 30 Jahren im Todestrakt.
Die Todesstrafe wird längst nicht mehr in allen US-Bundesstaaten vollstreckt. Welche Hürden gibt es für eine Hinrichtung? Warum sitzen die Verurteilten meist Jahre im Todestrakt, im Wissen, dass sie irgendwann hingerichtet werden?
In dieser Folge erklärt die Juristin Katharina Stein die rechtlichen Voraussetzungen, die für eine Hinrichtung erfüllt sein müssen. Und Gabi Uhl schildert, wie es ist, bei einer Hinrichtung dabei zu sein. Sie hat mit mehreren Insassen in US-Todestrakten Brieffreundschaften geführt.
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In dieser Episode zu hören
- Dr. Katharina Stein, Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht
- Gabi Uhl, Vorsitzende des Vereins «Initiative gegen die Todesstrafe»
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Links
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Team
- Moderation: Dominik Rolli
- Produktion: Lea Saager
- Mitarbeit: Julius Schmid
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