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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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1986 erschüttert die Brandkatastrophe von Schweizerhalle die Region Basel: Sirenen, möglicherweise giftiger Rauch, ein verseuchter Rhein und chaotische Informationen. Lokaljournalistin Cathy Flaviano berichtet als eine der Ersten live von der Katastrophe. Die Rekonstruktion der dramatischen Nacht. Als in der Nacht auf den 1. November 1986 in Schweizerhalle das Feuer ausbricht, weiss niemand, wie gross die Gefahr wirklich ist. Zwischen widersprüchlichen Behördeninformationen, hektischer Berichterstattung und wachsender Verunsicherung versucht die Region Basel zu verstehen, was geschieht. Die damals 19-jährige Cathy Flaviano ist Zeitzeugin und rekonstruiert für «Geschichte» ihre Erinnerungen einer Nacht, welche sich ins kollektive Gedächtnis von Basel eingebrannt hat. Fast 40 Jahre später führt die Recherche zurück an den Ort der Katastrophe. Gemeinsam mit Cathy Flaviano besucht Host Silvan Zemp das Industriegebiet von Schweizerhalle und rekonstruiert Minute für Minute, wie aus ersten Meldungen über einen angeblichen «Schwelbrand» eine der grössten Umweltkatastrophen der Schweiz wurde. Und wie das noch junge Lokalradio Basilisk plötzlich im Zentrum der Behördeninformation stand und Katastrophenberichterstattung machte, statt seinen Geburtstag zu feiern. ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Cathy Flaviano, damals 19-jährige Lokaljournalistin bei Radio Basilisk, Zeitzeugin · Daniel Fornaro, damaliger Moderator bei Radio Basilisk in der Katastrophennacht (Archivtöne Radio Basilisk) · Silvio Mettler, damaliger Fotograf bei der Basler Zeitung (Archivtöne SRF) · Urs Hobi, damaliger Chefredaktor von Radio Basilisk. Koordinierte in der Nacht die Berichterstattung aus der Redaktion und unterstützte die journalistische Einordnung der Ereignisse (Archivtöne Radio Basilisk) · Roger Thiriet, Moderator der Morgensendung von Radio Basilisk. Begleitete die Bevölkerung mit aktuellen Informationen nach Aufhebung des Alarms. ____________________ Produktion und Moderation: Silvan Zemp Archivrecherchen: Seraina Scherer, Stefanie Strahm, Susan Eberhard (Recherchen & Archive Radio SRF) ____________________ Links: «Falscher Alarm»: Hörcollage von Lukas Holliger zu den Ereignissen in Schweizerhalle: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/falscher-alarm-hoer-collage-von-lukas-holliger?id=AUDI20251010_NR_0006 ____________________ Welche Aspekte der Brandkatastrophe von Schweizerhalle interessieren euch besonders? Eure Fragen greifen wir in einer späteren Q&A-Folge mit Fachleuten auf. Schreibt uns an [email protected].

Die Börsenkurse sind in den letzten 100 Jahren im wieder abgestürzt - von der Dotcom- über die Subprime- und die Finanz- bis zur Corona-Krise. Kein Crash aber hatte so gravierende Folgen wie derjenige von 1929, der zur grossen Weltwirtschaftskrise führte. Der Dow Jones braucht lange, bis er sich von seinem grossen Sturz im Jahr 1929 erholt - erst 25 Jahre später ist er wieder auf dem gleichen Niveau liegt wie damals. Danach aber kennt er nur eine Richtung - nach oben. Zwar stürzt er zwischendurch prozentual stärker ab als 1929 - zum Beispiel am "Schwarzen Montag" von 1987. Die Kurse an den Börsen erholen sich aber jeweils deutlich schneller wieder, die Weltwirtschaft wird weniger lang in Mitleidenschaft gezogen als in den 1930er Jahren und relativ bald knackt der Dow Jones weitere Rekordmarken. Auch aktuell scheint sich eine Blase rund um KI-Unternehmen aufzubauen. Doch niemand rechnet damit, dass die Folgen nach einem möglichen Platzen dieser Blase ähnlich gravierend sein würden, wie 1929. Welche Rolle spielt die Erinnerung an die Weltwirtschaftskrise heute noch? Warum haben die grossen Kursstürze der letzten Jahrzehnte nie so gravierende Folgen gehabt, wie jener am Black Tuesday von 1929? Was haben Wissenschaft und Politik aus den Ereignissen von damals gelernt - und was nicht? Und ist die Schweiz besser gewappnet als andere? Antworten auf diese Fragen suchen wir in dieser Episode des SRF-Podcasts Geschichte zur Weltwirtschaftskrise von 1929 zusammen mit dem deutschen Ökonomen und früheren Politiker, Karl-Heinz Paqué und dem SRF-Börsenkorrespondenten in den USA, Jens Korte. ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Karl-Heinz Paqué, Ökonom, ehem. Finanzminister von Sachsen-Anhalt für die FDP, bis 2026 Vorstandsvorsitzender der Friedrich Naumann-Stiftung - Jens Korte, Wall Street-Korrespondent, u.a. für Schweizer Radio und Fernsehen SRF ____________________ Literatur: - Pressler, Florian. Die erste Weltwirtschaftskrise : eine kleine Geschichte der großen Depression. 2. Auflage, Unveränderter Nachdruck, C.H. Beck, 2019.

Im Oktober 1929 kommt's an der Wall Street in New York zum grossen Crash. Bald folgt eine wirtschaftliche Krise, die grosse Depression, die weltweit spürbar ist – auch in der Schweiz, verspätet zwar aber härter als andere Länder. Anfangs kann die durch die starke Nachfrage nach Wohnungen gut ausgelastete Bauwirtschaft die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf die Schweiz abdämpfen. Zwei Jahre nach dem Crash in New York, stehen dann aber auch in Bern, die Zeichen auf Krise. Vor allem die Schweizer Exportindustrie aber auch der Finanzplatz leiden, die Arbeitslosigkeit steigt und Armut macht sich breit. Zwar ist in der Schweiz nie ein so grosser Teil der Bevölkerung ohne Stelle, wie in anderen Ländern, aber die Arbeitslosigkeit hält sich hartnäckig. Während Länder wie die USA die Nachfrage ankurbeln und die Krise vergleichsweise schnell überwinden, reagiert die politische Schweiz zuerst mit rigiden Sparmassnahmen und sie wertet den Franken lange nicht ab. Erst allmählich setzt auch hierzulande der Staat auf Arbeitsbeschaffungsmassnahmen. 1936 gibt die Nationalbank mit der Abwertung des Frankens der Exportindustrie Schub. In dieser Episode von SRF Geschichte treffen wir den Historiker Bernard Degen im Amt für Wirtschaft und Arbeit an der Utengasse in Basel, einem Gebäude, dass 1932 eröffnet wurde, um der wachsenden Zahl von Stellensuchenden Unterstützung zu bieten. Dort fragen wir, warum es die Schweiz später aber härter trifft als andere Länder, was die Weltwirtschaftskrise in der Schweiz auslöst und was bis heute davon sicht- und spürbar ist. ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Bernard Degen, Historiker, Universität Basel. - Nicole Hostettler, Leiterin Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt ____________________ Literatur: - Halbeisen, Patrick, u. a., Herausgeber. Wirtschaftsgeschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert. Schwabe Verlag Basel, 2017. - Pressler, Florian. Die erste Weltwirtschaftskrise : eine kleine Geschichte der großen Depression. 2. Auflage, Unveränderter Nachdruck, C.H. Beck, 2019. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Klaus Ammann ____________________ Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei [email protected].

Der Börsencrash von 1929 an der Wall Street löst die Weltwirtschaftskrise aus. Warum Millionen Menschen in Armut und Elend schlitterten und wie Banker von Stars zu Buhmännern wurden. In den 1920 Jahren werden Banker und Investoren gefeiert wie Popstars. Immer mehr Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft kaufen Aktien - auf Kredit. Dann bricht der Aktienmarkt zusammen. Die wilden Zwanziger Jahre kommen zu einem jähen Ende. Der Ausverkauf an den US-Börsen stürzt Millionen Menschen in Armut und Verzweiflung. Banker wie der National City-Chef, Charlie Mitchell werden von Stars zu Buhmännern. Und, schnell zieht die Krise Länder rund um den Globus in Mitleidenschaft. In dieser Episode von SRF Geschichte kommt Andrew Ross Sorkin zu Wort. Der Finanzkolumnist der New York Times erzählt in seinem neuen Buch den Crash von 1929 und was danach geschehen ist anhand der wichtigsten Figuren an der Wall Street und im Weissen Haus zu der Zeit. Wer waren die Entscheidungsträger wirklich? In welchem Umfeld handelten sie und mit welchen Motiven? Hätte die Politik die Krise, die grosse Depression, nach dem Crash verhindern können? ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Andrew Ross Sorkin, Finanzkolumnist der New York Times, Autor. ____________________ Literatur: - Pecora, Ferdinand. Wall Street under Oath : The Story of Our Modern Money Changers. Simon and Schuster, 1939. - Pressler, Florian. Die erste Weltwirtschaftskrise : eine kleine Geschichte der großen Depression. 2. Auflage, Unveränderter Nachdruck, C.H. Beck, 2019. - Sorkin, Andrew Ross. 1929 : Inside the Greatest Crash in Wall Street History - and How It Shattered a Nation. Viking, 2025. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Klaus Ammann ____________________ Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei [email protected].

Im letzten Kriegswinter 1944/45 reist der Berner Offizier Fritz Dasen mitten ins zerbombte Nazi-Deutschland. In Schweizer Diensten kontrolliert er als Kriegsgefangenen-Inspektor Lager und Gefängnisse. Auf seinen Inspektions-Reisen spricht Fritz Dasen mit britischen und amerikanischen Kriegsgefangenen – und versucht bei den deutschen Lagerkommandanten kleine Verbesserungen zu erreichen: ein warmes Essen, ein Gespräch, ein Moment Menschlichkeit im Grauen des Krieges. Der SRF-Podcast «Geschichte – Schweizer im Dritten Reich» erzählt Dasens fast vergessene Mission: die Arbeit der Schweizer Kriegsgefangenen-Inspektoren, die mitten im Untergang des «Dritten Reichs» unter Lebensgefahr für die Einhaltung des Völkerrechts kämpften. In der Episode zu hören: -Simone Hofstetter, Historikerin -Sascha Zala, Historiker und Direktor der Forschungsstelle Diplomatische Dokumente der Schweiz (Dodis) Quellen: -Masterarbeit Simone Hofstetter , Historisches Seminar der Universität Zürich (2011) "Schweizer Schutzmachttätigkeit im Rahmen der Genfer Konventionen während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland" -Erlebnisbericht Fritz Dasen vom August 1945
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