Beziehungskosmos

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Beziehungskosmos episodes

  • 144* Familiengeheimnisse - Oder wenn es mehr als eine Wahrheit gibt
    In dieser Folge sprechen wir über das Buch «Geschwister» von Moa Herngren (Kein&Aber Verlag, 2026).  

    Nach dem Tod ihrer Eltern befinden sich die drei Geschwister Ulrika, Andrea und Rasmus in einem bitteren Streit. So viel wissen wir schon, wenn wir die ersten Seiten des Romans gelesen haben. Doch was hat dazu geführt?

    Das Buch ist aus den Perspektiven der drei Geschwister geschrieben. Sie erzählen uns jeweils in einem eigenen Kapitel ihre Wahrheit über ihr Aufwachsen in der gleichen Familie. Drei komplett verschiedene Versionen der gemeinsamen Kindheit. Andrea ist taff. Sie hat gelernt, Probleme alleine zu lösen und ist ihrem Vater und seinen Aufträgen bis über den Tod hinaus treu. Ohne Rücksicht auf Verluste. Ulrika schlägt sich durchs Leben, lebt prekär von der Hand in den Mund. Rasmus, der Kleine, ging schon früh verloren und fand vor allem Trost in seinen Computerspielen.
    Sie reden zwar miteinander, aber sie verstehen sich nicht. Das hat auch damit zu tun, dass es Familiengeheimnisse gibt, die tiefe Gräben zwischen die Geschwister ziehen.  

    Es geht um Verstrickungen in der Familie, unlösbare Auftrage von Elternteilen an ihre Kinder, parentifizierte Töchter und einen narzisstischen Vater. Und irgendwo ist da auch noch die Mutter, die emotional schon lange nicht mehr spürbar ist.  

    Wie geht man mit Familiengeheimnissen um? Was hätte es gebraucht, damit sich die Geschwister hätten finden können? Und was ist nötig, damit die transgenerationalen Schemata durchbrochen werden können?  

    In dieser Folge des Beziehungspodcasts «Beziehungskosmos» besprechen Journalistin Sabine Meyer und Psychotherapeutin Felizitas Ambauen, wie man verstrickte Familienmuster auflösen kann, welch unerbittliche Loyalität elterliche Aufträge den Kindern aufbürden können und auch was diese Geschichte mit narzisstischen Mustern und Parentizierung zu tun hat.

    Dieses Buch hört auf, wo die Familientherapie anfangen könnte. 

    Verwandte Folgen:  
    76 Verstrickung
    58 Geschwister
    56 Transgenerationale Schemata
    30 Narzissmus 

    Buch zum Podcast: Ambauen Felizitas & Meyer Sabine: Beziehungskosmos – eine Anleitung zur Selbsterkenntnis, Aris Verlag, 2023 

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    55 min
  • 143 Co-Regulation - Oder zurück in die Sicherheit
    Nathalie entdeckt einen Knoten in ihrer Brust und sucht nach Trost bei ihrer Partnerin Rahel. Doch die hat keinen Nerv dafür und reagiert abweisend. Nathalie ist mit ihren Gefühlen allein und es fällt ihr schwer, sich selbst zu beruhigen. Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir auf andere Menschen angewiesen, die uns in bedrohlichen Situationen zurück in die Sicherheit begleiten. Ein ruhiges Gegenüber beruhigt das Nervensystem des Kindes. Nach und nach entwickeln wir so die Fähigkeit, auch uns selbst zu beruhigen.  

    Doch was, wenn wir als Kinder keine Bezugspersonen hatten, die das für uns übernahmen? Kann man Selbstregulation auch später noch erlernen? Wie hängen unsere Bindungsmuster und unsere Co-Regulation-Erfahrungen zusammen? Und kann es sein, dass meine Katze mein Nervensystem ebenso beruhigen kann?

    In dieser Folge des Beziehungspodcast «Beziehungskosmos» besprechen Journalistin Sabine Meyer und Psychotherapeutin Felizitas Ambauen, inwiefern Nervensystem sich gegenseitig anstecken können - in beide Richtungen, wie die Fähigkeit zur Selbst-Regulation gestärkt werden kann undund auch, was gelingende Psychotherapien mit den Schemata der Therapeut*innen zu tun hat.  

    Verwandte Folgen:  
    141 Synchronität
    105 Selbstgespräche
    103 das regulierte Nervensystem
    73 Polysecure
    67 Schema-Imagination
    55 Bindungsmuster
    45 Schemaintegration
    22 Inneres Kind
    12 Selbstfürsorge 

    Buch zur Folge:
    Strüber Nicole & Poelchau Nina: Wie Synchronität die Seele heilt, Beltz, 2026

    Buch zum Podcast: 
    Ambauen Felizitas & Meyer Sabine: Beziehungskosmos – eine Anleitung zur Selbsterkenntnis, Aris Verlag, 2023

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    54 min
  • 142 Die narkotisierte Gesellschaft - Oder über den grünen Flight
    Micha sollte die Küche aufräumen, aber anstatt sich direkt daran zu machen, setzt sie sich aufs Sofa und scrollt ziellos durch ihr Handy. Das ist Vermeidung. Wir alle tun das. Aus verschiedenen Motiven, von denen uns viele nicht mal bewusst sind. Vermeidungsverhalten kann Beziehungen entlasten, aber ebenso Konflikte befeuern. Was, wenn Vermeidung aber zu einem gesellschaftlichen Phänomen wird? Einige gehen sogar soweit, von einer «narkotisierten Gesellschaft» zu sprechen. Eine Gesellschaft, die sich immer mehr betäubt, die Realität vermeidet und Emotionen nicht mehr aushält.  

    Wann ist Vermeidungsverhalten sinnvoll? Wie sieht die gesunde Vermeidung in Beziehungskonflikten aus? Und warum ist der rote Flight so wahnsinnig verführerisch?  

    In dieser Folge des Beziehungspodcasts «Beziehungskosmos» besprechen Journalistin Sabine Meyer und Psychotherapeutin Felizitas Ambauen, wie man das grüne und hilfreiche Vermeidungsverhalten vom roten und langfristig problematischen unterscheidet, was gesunde Distanz bedeutet und wieso es in unserer schnellen Welt mittlerweile unerlässlich ist, gute Strategien zur Abschirmung zu haben.

    Verwandte Folgen:  
    49 Das Erwachsene-Ich
    64 Bewältigungsstrategie «Flight»
    72 Schema-Arbeit
    138 Selbstdurchsetzung
    139 Aushalten 

    Buch zur Folge:
    Byung-Chul Han: Palliativgesellschaft – Schmerz heute, Matthes & Seitz Verlag, 2020 

    Buch zum Podcast: 
    Ambauen Felizitas & Meyer Sabine: Beziehungskosmos – eine Anleitung zur Selbsterkenntnis, Aris Verlag, 2023

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    55 min
  • 141 Synchronität - Oder wie echte Verbindung entsteht
    Die Herzschläge zweier Menschen passen sich im Gespräch aneinander an, ebenso der Atemrhythmus, sogar hormonelle Vorgänge stimmen sich aufeinander ab. Das passiert, wenn Synchronität entsteht. Man schwingt auf einer Wellenlänge, fühlt sich gesehen und verbunden, unser Bindungssystem ist aktiviert.  

    Doch nicht immer gelingt diese Synchronität so leicht. Wenn wir als Kinder wenig Resonanz mit unseren Bezugspersonen erlebten, Verluste oder Ablehnung erfuhren, kann dies dazu führen, dass wir uns abgetrennt fühlen. Über gelungene Co-Regulation lernen Kinder, ihre eigenen Emotionen zu regulieren. Sie fühlen sein aufgehoben und angenommen. Synchronität ist jedoch fragil und Stress oder Ablenkung verhindern resonante Momente.  

    Wie können wir Resonanz und Synchronität aktiv fördern? Ist Resonanz mit einem Chat-Bot möglich? Wieso fühlt man sich manchmal selbst mit Freund*innen einsam?  

    In dieser Folge des Beziehungspodcast «Beziehungskosmos» besprechen die Journalistin Sabine Meyer und die Psychotherapeutin Felizitas Ambauen, warum «Selbstsynchronisation» die Voraussetzung für Resonanzerleben ist, wie Mikrogesten im Alltag Verbindung fördern können und auch, wieso so manches Beziehungsproblem auf fehlende Synchronität zurückzuführen ist. 

    Verwandte Folgen: 
    9 Kommunikation
    22 Inneres Kind
    45 Schemaintegration
    55 Bindungsmuster
    67 Schema-Imagination
    93 und 102 Energiemanagement 1
    33 grüne Kommunikation 

    Buch zur Folge:
    Strüber Nicole & Poelchau Nina: Wie Synchronität die Seele heilt, Beltz, 2026

    Buch zum Podcast: 
    Ambauen Felizitas & Meyer Sabine: Beziehungskosmos – eine Anleitung zur Selbsterkenntnis, Aris Verlag, 2023

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    1 hr 1 min
  • BEST OF - Sexuelle Lust
    DAS IST EINE WIEDERHOLUNG vom 24. November 2023.

    Sex muss spontan sein! Guter Sex endet mit einem Orgasmus! Wer lange braucht, um erregt zu werden, hat ein Problem! Und wenn man halt einfach den Kopf ausschalten würde, ginge es doch, oder?!  

    Solche und ähnliche Glaubenssätze kennen wir alle. Sie werden uns bereits von früh auf eingetrichtert und zu selten hinterfragt. Tun wir dies allerdings nicht, leiten sie uns - oft unbewusst - und beeinflussen unsere sexuelle Erregung, unseren Selbstwert und schliesslich auch unser sexuelles Erleben und unsere Beziehungen.

    Was haben Gaspedal und Bremse mit gutem Sex zu tun? Wie schafft man einen Kontext, um Lust zu begünstigen? Und kann ein wöchentliches Sex-Date eine Beziehung retten?  

    In dieser Folge des Beziehungspodcasts «Beziehungskosmos» besprechen Journalistin Sabine Meyer und Psychotherapeutin Felizitas Ambauen warum es sich lohnt, in der Beziehung mehr über sexuelle Bedürfnisse und Wünsche zu reden, welche sexuellen Mythen wir getrost über Bord werfen können und warum ein erigierter Penis nicht zwingend etwas über Lust aussagt.  

    Verwandte Folge:
    Sex (3)
    Stress (15)
    Selbstbestimmter Sex (19)
    Achtsamer Sex (24)
    Achtsamkeit (28)
    Sex in langjährigen Beziehungen (43)
    Sexfrei (51)
    Körpernormen (54)
    Domestizierter Sex (66)

    Buch zur Folge:
    Emily Nagoski – Komm, wie du willst, Knaur, 2015
    56 min
  • BEST OF - People Pleasing
    DAS IST EINE WIEDERHOLUNG vom 10. Mai 2024.

    Anerkennung und Wertschätzung von aussen ist für People Pleaser das höchste zu erreichende Gut. Sie stellen die Bedürfnisse der Anderen in den Vordergrund und vor allem vor ihre eigenen. Kommt wenig oder keine Rückmeldung, wird das als Abwertung oder Beschämung erlebt. Das Phänomen des «People Pleasing» ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und wird durch die erbarmungslose Bewertungskultur noch verschärft. 

    Warum sind vor allem Frauen prädestiniert, sich das Verhalten des People Pleasing zu eigen zu machen? Ist es nicht verständlich, wenn man möchte, dass andere einen mögen? Und bräuchte unsere Welt vielleicht sogar ein paar People Pleaser mehr, wo doch alles immer egoistischer zu werden droht? 

    In dieser Folge des Beziehungspodcast «Beziehungskosmos» besprechen Journalistin Sabine Meyer und Psychotherapeutin Felizitas Ambauen, wieso der Ratschlag «du musst dich besser abgrenzen» für People Pleaser ein Affront ist, welche Schemastrukturen dieses Verhalten zusätzlich verstärken und wie man lernt, vom vorauseilenden Gehorsam in eine gesunde Selbstdurchsetzung zu kommen.  

    Verwandte Podcast-Folgen: 
    Selbstfürsorge (12)
    Bauchgefühl (14)
    Nein-Sagen (23)
    Toxische Weiblichkeit (26)
    Schemaintegration (45)
    Bewältigungsstrategie «Freeze» (65)
    Gender Psychologie (80) 

    Buch zur Folge:
    Bossmann, Ulrike: People Pleasing - Raus aus der Harmoniefalle und weg mit dem schlechten Gewissen, Beltz Julius, 2023
    57 min
  • BEST OF - Inneres Kind
    DAS IST EINE WIEDERHOLUNG vom 25. Februar 2022.

    Ein essenzieller Bestandteil der Schema-Arbeit ist die Zuwendung zu seinem inneren Kind. Zu lernen, seine Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und Verletzungen aus der Kindheit anzunehmen und schließlich zu integrieren. Dies geschieht durch eine aktive und emotionsfokussierte Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Das kann sehr anstrengend und aufwühlend sein, aber es lohnt sich. Was genau ist nun dieses innere Kind? Welche Rolle spielt es in der Paarbeziehung? Und was tue ich, wenn es nicht mit mir reden will? 

    In dieser Folge des Beziehungspodcasts «Beziehungskosmos» besprechen Journalistin Sabine Meyer und Psychotherapeutin Felizitas Ambauen, wie man den Kontakt zum inneren Kind herstellen kann und wieso es hilft, dabei auch mal mit sich selbst zu reden.
    56 min
  • BEST OF - Bindungsmuster
    DAS IST EINE WIEDERHOLUNG vom 15. Juli 2022.

    Eines unserer basalsten Grundbedürfnisse ist das nach einer sicheren Bindung. Wir brauchen Beziehungen, die verlässlich und stabil sind, in denen wir sowohl einen sicheren Hafen finden, als auch die Erlaubnis haben, die Welt zu entdecken. Dazu braucht es entsprechende Bindungserfahrung in der Säuglingszeit. Ein Mangel an stabiler Bindung prägt alle weiteren Beziehungen. Der Bindungsstil unserer Bezugspersonen wirkt sich ein Leben lang aus. Wir tragen ihn in alle Beziehungen rein und wenn wir uns nicht damit auseinandersetzen, geben wir einen Gutteil davon wieder unseren Kindern weiter. Sowohl sichere Muster, wie eben auch unsichere.  

    Was bedeutet es für eine aktuelle Beziehung, wenn jemand unsicher gebunden ist. Wo wird es schwierig und wie zeigt sich das? Und hat man die Möglichkeit, sich eine sichere Bindung im Verlauf des Lebens zu erarbeiten?

    In dieser Folge des Beziehungspodcasts «Beziehungskosmos» besprechen Journalistin Sabine Meyer und Psychotherapeutin Felizitas Ambauen die verschiedenen Bindungstypen (sicher, unsicher-vermeidend und unsicher-verstrickt). Es geht aber auch darum, was man tun kann, wenn man unsicher gebunden ist, um trotzdem gelingende Beziehungen führen zu können und sie erläutern, was fürsorgliche Partner*innen mit guten Eltern gemeinsam haben.  

    Verwandte Folgen:
    Inneres Kind (22)
    Schemaintegration (45)
    Eifersucht (52)

    Bücher zur Folge:
    Nicole Strüber: Risiko Kindheit
    David J. Wallin: Bindung und Veränderung  
    56 min
  • BEST OF - Weiblicher Narzissmus
    DAS IST EINE WIEDERHOLUNG vom 24. Dezember 2021.

    Spricht man von Narzissmus, bezieht man sich meist auf die Ausprägung, die vor allem bei männlich sozialisierten Menschen vorkommt. Doch es gibt auch eine Form von Narzissmus, die wir vor allem bei weiblich sozialisierten Menschen finden. Diese Menschen streben nach Bewunderung und Anerkennung, wirken gegen aussen meist perfekt, opfern sich für andere auf, doch im Innern zweifeln sie ständig an sich selbst. Was macht diesen «vulnerablen Narzissmus» aus? Wieso ist er oft versteckt? Und was bedeutet es für eine Paar-Beziehung?
    In dieser Folge des Beziehungspodcast «Beziehungskosmos» besprechen Journalistin Sabine Meyer und Psychotherapeutin Felizitas Ambauen, wie der vulnerable Narzissmus entsteht, was die eigenen Eltern damit zu tun haben und wie man sich aus diesen Mustern lösen kann. 

    Buch zur Folge:
    Bärbel Wardetzki: Weiblicher Narzissmus - der Hunger nach Anerkennung

    Verwandte Folgen:
    30 Narzissmus 
    4 und 8 über Schema-Prägung
    58 min
  • BEST OF - Hochsensibilität
    DAS IST EINE WIEDERHOLUNG vom 30. Oktober 2020

    Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern ein Wesenszug. Trotzdem leiden viele Hochsensible zuweilen darunter. Zu viel Energie geht im Alltag verloren, zu stark ist die Reizüberflutung, zu wenig wird es vom Umfeld verstanden. Hochsensibilität ist jedoch auch eine Chance und kann eine grosse Bereicherung werden. In dieser Folge Beziehungskosmos besprechen Journalistin Sabine Meyer und Paartherapeutin Felizitas Ambauen, wieso auch viele Paarkonflikte etwas mit Hochsensibilität zu tun haben und wie hochsensible Menschen ihren «Super Power» besser nutzen können.
    53 min

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Journalistin Sabine Meyer stellt die Fragen und Psycho- und Paartherapeutin Felizitas Ambauen antwortet.

Was macht gute Beziehungen aus? Und wie kann man sie lernen? Auch zu sich selbst. Was…

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