Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch episodes

  • Entscheidungen: Kopf oder Bauch, Verena Utikal?
    Die Pro- und Kontra-Liste wächst, doch die Entscheidung wird nicht leichter. Kein Wunder, sagt Verhaltensökonomin Verena Utikal: Mit solchen Listen fokussieren wir allein auf den Kopf und negieren den Bauch. Im «Zimmer 42» erklärt sie, warum manchmal ausgerechnet der Münzwurf die Rettung sein kann.
    Ob klein oder gross, Entscheidungen prägen unser Leben. Wechsle ich den Job? Ist die Beziehung noch die richtige für mich? Und was gibt es heute zu essen? In unserer Multioptionsgesellschaft schwingt dabei ständig die Sorge mit, falsch zu entscheiden. Aber gibt es das überhaupt: «richtige» und «falsche» Entscheidungen? Verena Utikal empfiehlt, weniger nach der richtigen, als nach der stimmigen Entscheidung zu suchen, die im Einklang steht mit unseren Werten. Das Bauchgefühl gibt uns über diese Stimmigkeit oft besser Auskunft als der Kopf. Den Kopf brauchen wir hingegen dringend, wenn es darum geht, unsere kognitiven Verzerrungen aufzulösen und uns nicht von Mustern leiten zu lassen, die uns mehr schaden als nützen. Verena Utikal, die Unternehmen und Privatpersonen in Entscheidungsprozessen zur Seite steht, erklärt im «Zimmer 42», was das Entscheiden leichter macht und wie wir das Beschlossene auch in Tat umsetzen.
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    Habt ihr Fragen, Wünsche oder Feedback? Wir freuen uns auf eure Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.
    Postadresse:
    Barbara Bleisch, Sternstunde Philosophie - Zimmer 42, Schweizer Radio und Fernsehen, Meret Oppenheim-Platz 1b, 4053 Basel
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    00:00 Intro
    03:20 Wie oft entscheiden wir uns am Tag?
    09:25 Kommandozentrale vs. Autopilot
    20:00 Die grossen Lebensentscheidungen
    28:35 Es gibt keine richtigen oder falschen Entscheidungen
    38:49 Die Intention-Handlungs-Lücke
    54:48 Entscheiden können ist auch ein Luxus
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    In dieser Folge erwähnt:
    - Verena Utikal: Entscheide dich glücklich, Brandstätter 2025.
    - Daniel Kahnemann: Schnelles Denken, langsames Denken, Pantheon 2014.
    - Sylvia Plath: Die Glasglocke, Suhrkamp 2005.
    - Ruth Chang: How to make hard choices, Ted Talk von 2014 https://www.ted.com/talks/ruth_chang_how_to_make_hard_choices
    - «Most People Are Sheep»: https://www.youtube.com/watch?v=UFW9Nf9WB4I
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    Team
    - Host: Barbara Bleisch
    - Produktion: Patricia Banzer
    - Angebotsverantwortung: Judith Hardegger
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    Das ist «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42»:
    Jeden zweiten Dienstag öffnet Philosophin Barbara Bleisch die Tür zum Zimmer 42. Hier knöpft sie sich gemeinsam mit Menschen aus Philosophie, Psychologie und Popkultur Lebensfragen vor, die uns nachts wachhalten.
    Was tun gegen bohrende Selbstzweifel? Was sind Freunde fürs Leben? Und ist die Suche nach dem Sinn des Lebens vielleicht einfacher, als wir denken?
    «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42» ist ein Talk-Podcast von Schweizer Radio und Fernsehen SRF.
    1 hr 1 min
  • Gewaltfreie Kommunikation: Wie geht das, Benjamin Küntzel?
    Vorwürfe brennen wie eine Ohrfeige, latente Aggression zermürbt. Die Methode der «Gewaltfreien Kommunikation» verspricht, Konflikte empathisch und verletzungsfrei zu lösen. Der Philosoph Benjamin Küntzel führt im «Zimmer 42» an die Methode heran.
    «Immer unterbrichst Du mich!» - «Nie kann man es dir recht machen!» Wer solche Sätze hört, macht dicht. Der US-Psychologe Marshall B. Rosenberg (1934–2015) entwickelte mit der «Gewaltfreien Kommunikation» (GFK) eine Methode, um Konflikte zu entschärfen, ohne dass jemand sein Gesicht verliert: beobachten, fühlen, Bedürfnis benennen, bitten. Klingt einfach, ist es nicht. Schliesslich braucht es Mut, so ehrlich zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen. Und wie oft klingt Feedback zwar wahnsinnig empathisch, wir spüren aber sogleich, dass alles nur aufgesetzt ist? Benjamin Küntzel praktiziert seit langem GFK und erklärt Barbara Bleisch, warum Bitten mehr sind als höfliche Forderungen, wie wir eigene Bedürfnisse erkennen – und wo die GFK an ihre Grenzen stösst.
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    Postadresse:
    Barbara Bleisch, Sternstunde Philosophie - Zimmer 42, Schweizer Radio und Fernsehen, Meret Oppenheim-Platz 1b, 4053 Basel
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    00:00 Intro
    06:45 Was bedeutet Gewalt in der Kommunikation überhaupt?
    16:52 Wolfssprache – oder die gewaltvolle Kommunikation
    24:54 Giraffensprache - oder die gewaltfreie Kommunikation
    36:22 Braucht es manchmal nicht auch Vorwürfe?
    48:56 Wer eigene Bedürfnisse äussert, macht sich verletzlich
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    In dieser Folge erwähnt:
    - Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens, Junfermann 2016.
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    Team
    - Host: Barbara Bleisch
    - Produktion: Patricia Banzer
    - Angebotsverantwortung: Judith Hardegger
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    Das ist «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42»:
    Jeden zweiten Dienstag öffnet Philosophin Barbara Bleisch die Tür zum Zimmer 42. Hier knöpft sie sich gemeinsam mit Menschen aus Philosophie, Psychologie und Popkultur Lebensfragen vor, die uns nachts wachhalten.
    Was tun gegen bohrende Selbstzweifel? Was sind Freunde fürs Leben? Und ist die Suche nach dem Sinn des Lebens vielleicht einfacher, als wir denken?
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    1 hr
  • Neuropolitik: Hirn statt Moral, Liya Yu?
    Wir diskutieren, argumentieren, moralisieren – und ändern doch selten unsere Meinung. Die neuropolitische Philosophin Liya Yu sagt: Kein Wunder. Unser Gehirn sei nämlich gar nicht für Toleranz gemacht.
    In einem sind wir Menschen wahnsinnig gut: Wir sortieren blitzschnell, wer zu uns gehört und wer zu den Anderen. So tolerant wir uns gern geben – in unseren Hirnwindungen sind Mechanismen am Werk, die unsere ethischen Werte sabotieren. Und genau das wissen Rechtspopulisten zu nutzen. In ihrem Buch „Hirn statt Moral" fordert Liya Yu deshalb einen radikalen Perspektivwechsel: weg vom Wertediskurs, hin zu einer Politik, die ernst nimmt, wie unser Denkorgan tickt. Im „Zimmer 42" erzählt sie, was es heißt, mit Neurowissenschaften Politik zu machen – und was Kunst, Architektur und Gemüse damit zu tun haben.
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    Postadresse:
    Barbara Bleisch, Sternstunde Philosophie - Zimmer 42, Schweizer Radio und Fernsehen, Meret Oppenheim-Platz 1b, 4053 Basel
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    00:00 Intro
    03:40 Was macht eine neuropolitische Philosophin?
    10:06 Ist unser Hirn nicht für Toleranz gemacht?
    21:38 Politische Einstellung im Hirn erkennen
    35:15 Wo es Gehirne gibt, gibt es Hoffnung
    44:24 Hirn pflegen und trainieren
    53:20 Das Kinderbuch oder die Welt neu framen
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    In dieser Folge erwähnt:
    • Liya Yu: Hirn statt Moral. Warum nur Neuropolitik den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichert, Econ 2026.
    • Maja Göpel: Werte. Ein Kompass für die Zukunft, John von RBmedia Verlag 2025.
    • Dacher Keltner: Awe. The Transformative Power of Everyday Wonder, Penguin 2024.
    • Sternstunde Philosophie mit Christof Koch: https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/endet-mit-dem-tod-das-bewusstsein-christof-koch?urn=urn:srf:video:7e91bfa5-cd75-40ff-8299-e576c50b3503
    • Zimmer 42 mit Stefan Riedener: https://www.srf.ch/audio/sternstunde-philosophie-zimmer-42-mit-barbara-bleisch/was-lernen-wir-von-den-polarlichtern-stefan-riedener?id=AUDI20251230_NR_0001#played
    • Song von Liya Yu: https://neuropathik.bandcamp.com/track/schadelschatten
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    Team
    - Host: Barbara Bleisch
    - Produktion: Patricia Banzer
    - Angebotsverantwortung: Judith Hardegger
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    Das ist «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42»:
    Jeden zweiten Dienstag öffnet Philosophin Barbara Bleisch die Tür zum Zimmer 42. Hier knöpft sie sich gemeinsam mit Menschen aus Philosophie, Psychologie und Popkultur Lebensfragen vor, die uns nachts wachhalten.
    Was tun gegen bohrende Selbstzweifel? Was sind Freunde fürs Leben? Und ist die Suche nach dem Sinn des Lebens vielleicht einfacher, als wir denken?
    «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42» ist ein Talk-Podcast von Schweizer Radio und Fernsehen SRF.
    1 hr
  • Best of Zimmer 42: Mehr Feriengefühl im Alltag
    Wer kennt es nicht: Kaum zurück von den Ferien, ist die Erholung dahin, die volle Mailbox befördert einem mit Wucht zurück in den Alltag. Das liege nicht daran, dass wir falsch Ferien machen, sagt Marco Gebbers. Vielmehr sollten wir die Zeit zwischen den Ferien weniger stressanfällig gestalten.
    «Idealerweise gestalten wir den Alltag so, dass wir erholt in die nächsten Ferien gehen», sagt Psychiater Marco Gebbers. Klingt streng – und das ist es auch. Was beim Stressabbau garantiert helfen und in den Ferien wunderbar geübt werden kann, sei, nicht alles kontrollieren zu wollen. «In den Ferien können wir lernen, wieder in einen experimentelleren Modus des Lebens zu kommen und die Dinge anzunehmen und zu besprechen, wie sie sind». Wie man im Hamsterrad des Alltags eine Hängematte installieren könnte und wieso Kommunikation süchtig macht wie Zucker und wir sie in Massen geniessen sollten, darüber spricht Marco Gebbers mit Barbara Bleisch im Zimmer 42.
    Wiederholung vom 12. August 2025
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    Postadresse:
    Barbara Bleisch, Sternstunde Philosophie - Zimmer 42, Schweizer Radio und Fernsehen, Meret Oppenheim-Platz 1b, 4053 Basel
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    00:00 Intro
    01:55 Das verpuffte Feriengefühl
    06:10 Die Hängematte in den Alltag integrieren und konkret Stress abbauen
    09:05 Wir nehmen uns zu wichtig oder wie wir Grenzen setzen
    14:13 Wie Stress vermeiden in einem System, das wir nicht ändern können?
    24:16 Kontrolle abgeben und in die junge Generation vertrauen
    27:12 Marco Gebbers spricht über persönliche Krisen
    34:38 Kommunikation ist wie Zucker
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    In dieser Folge erwähnt:
    - Hans Rusinek: Work-Survive-Balance, Herder 2023.
    - Sternstunde Philosophie mit Hans Rusinek: https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/hacks-fuer-den-arbeitsalltag-lasst-uns-an-bestehenden-arbeitslogiken-zweifeln
    - Lorenz Wagner: Der Junge, der zu viel fühlte, Europa Verlag 2018.
    - Karl Marx: Das Kapital, 1867.
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    Team
    - Host: Barbara Bleisch
    - Produktion: Patricia Banzer
    - Angebotsverantwortung: Judith Hardegger
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    Das ist «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42»:
    Jeden zweiten Dienstag öffnet Philosophin Barbara Bleisch die Tür zum Zimmer 42. Hier knöpft sie sich gemeinsam mit Menschen aus Philosophie, Psychologie und Popkultur Lebensfragen vor, die uns nachts wachhalten.
    Was tun gegen bohrende Selbstzweifel? Was sind Freunde fürs Leben? Und ist die Suche nach dem Sinn des Lebens vielleicht einfacher, als wir denken?
    «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42» ist ein Talk-Podcast von Schweizer Radio und Fernsehen SRF.
    47 min
  • Best of Zimmer 42: Liebe ohne Besitzanspruch
    Wie viele Menschen liebt ihr? Klar, viele lieben gleichzeitig ihre Freundinnen und eigenen Kinder, vielleicht die Tante und die Eltern. Aber romantisch? Scheitert die Idee von mehreren Liebesbeziehungen nicht an den Ressourcen – ganz zu schweigen von der Eifersucht?
    Eifersucht, Besitzansprüche oder Kontrolle – in vielen Zweierbeziehungen werden sie zu Fallen. Toni Loh, Professur für Angewandte Ethik an der Hochschule Bonn-Rhein-Siegen, plädiert im Zimmer 42 für eine offenere Form der Liebe, die nicht auf Zweisamkeit reduziert ist und viele Beziehungsarten einschliesst. Sogenannt polyamor Liebende müssten nicht zwingend eifersüchtig auf neue Liebschaften sein, so Toni: «Liebe ist eine unbegrenzte Ressource. Wenn ich mich in eine neue Person verliebe, liebe ich die andere deswegen doch nicht weniger!». Ein Argument, das Barbara Bleisch überzeugt. Dennoch kontert sie: Hat die Exklusivität der Zweierbeziehung nicht ihren ganz eigenen Zauber? Eine Zimmer 42-Folge voller AHA-Momente und neuen Perspektiven auf das, was Liebe auch noch sein könnte.
    Wiederholung vom 4. November 2025
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    Postadresse:
    Barbara Bleisch, Sternstunde Philosophie - Zimmer 42, Schweizer Radio und Fernsehen, Meret Oppenheim-Platz 1b, 4053 Basel
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    00:00 Intro
    09:47 Definition Polyamorie
    15:02 Die Ressourcenfrage oder wie sollen mehrere Beziehungen in mein Leben passen?
    19:18 Liebe und Besitzanspruch
    23:07 Exlusivität muss sich nicht auf zwei beschränken
    30:41 Lass uns über Eifersucht sprechen
    36:05 new relationship energy
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    In dieser Folge erwähnt:
    • Toni Loh und Wulf Loh: Polyamorie zur Einführung, Junius 2026.
    • Elizabeth Brake: Minimizing Marriage, Oxford University Press 2012.
    • Harry Chalmers: Is Monogamy Morally Permissible? The Journal of Value Inquiry, vol. 53, no. 2, 2018, pp. 225–241, https://theanarchistlibrary.org/library/harry-chalmers-is-monogamy-morally-permissiblee
    • Peter Trawny: Philosophie der Liebe, Fischer 2019.
    • Sense8, US-Amerikanische TV-Serie der Geschwister Wachowski und J. Michael Straczynskis, 2015-2018.
    • Was spricht noch für die Ehe? Sternstunde Philosophie vom 28.05.2023: https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/was-spricht-noch-fuer-die-ehe-der-philosophische-stammtisch?urn=urn:srf:video:5e8ce9a9-e348-4c9e-ae77-b10e21e8e4bd
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    Team
    - Host: Barbara Bleisch
    - Produktion: Patricia Banzer
    - Angebotsverantwortung: Judith Hardegger
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    Das ist «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42»:
    Jeden zweiten Dienstag öffnet Philosophin Barbara Bleisch die Tür zum Zimmer 42. Hier knöpft sie sich gemeinsam mit Menschen aus Philosophie, Psychologie und Popkultur Lebensfragen vor, die uns nachts wachhalten.
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    56 min
  • Wie finde ich aus der Erschöpfung, Thomas Fuchs?
    Erschöpft, leer, ausgebrannt: Immer mehr Menschen fühlen sich an der Grenze ihrer Kräfte. Der Philosoph und Psychiater Thomas Fuchs erklärt im «Zimmer 42», woher unsere Müdigkeit kommt – und wie wir aus der Erschöpfung herausfinden.
    Die Arbeitslast hat im Vergleich zu früher nicht wesentlich zugenommen, sagt Thomas Fuchs im Gespräch mit Barbara Bleisch. Dennoch beobachtet er in seiner Praxis, dass immer mehr Menschen von tiefer Erschöpfung berichten. Verändert habe sich vor allem das hohe Tempo und die enorme Vielfalt an Möglichkeiten, zwischen denen wir heute entscheiden müssen. Dazu komme, dass sich viele von ihrer Arbeit entfremdet fühlen: «Burnout ist nicht nur die Folge von Arbeitsverdichtung, sondern auch davon, wie sehr ich mich identifizieren kann mit dem, was ich tue, und ob ich Anerkennung erhalte.» Wie schaffen und verteidigen wir Räume, in denen wir uns anerkannt und gesehen fühlen, und wie gelingt es, in der beschleunigten Zeit Inseln der Ruhe zu etablieren? Vielleicht die perfekte Episode, um in den Ferien darüber nachzudenken, wie sich der Alltag neu gestalten lässt.
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    00:00 Intro
    01:37 Unsere Erschöpfung nimmt zu
    04:29 Ist die Welt anstrengender als früher?
    13:37 Multioptionsgesellschaft
    20:18 Beschleunigung vs. natürliche Rythmen
    38:18 Social Media Verbot?
    43:33 Freizeitstress vs. Musse
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    In dieser Folge erwähnt:
    • Thomas Fuchs: Verkörperte Gefühle. Zur Phänomenologie von Affektivität und Interaffektivität, Suhrkamp 2024.
    • Alain Ehrenberg: Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart, Campus 2015.
    • Michael Ende: Momo, Thienemann 2014.
    • Paul Virilio: Rasender Stillstand, Fischer 1997.
    • Kathrin Fischer: Achtsam geht die Welt zugrunde, Hanser 2026.
    • Jonathan Haidt: Generation Angst Wie wir unsere Kinder an die virtuelle Welt verlieren und ihre psychische Gesundheit aufs Spiel setzen, Rowohlt 2025.
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    Team
    - Host: Barbara Bleisch
    - Produktion: Patricia Banzer
    - Angebotsverantwortung: Judith Hardegger
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    57 min
  • Narzissmus – Warum hungern wir so nach Anerkennung, Thomas Fuchs?
    Narzissten gelten als selbstverliebte Egomanen. Doch der Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs widerspricht: Im Kern steckt kein Übermass, sondern ein Mangel – ein fragiler Selbstwert, geprägt durch fehlende Zuwendung in der Kindheit.
    «Das narzisstische Subjekt kreist um sich selbst, aber ohne sich zu finden», schreiben Thomas Arnold und Thomas Fuchs in ihrem neuen Buch «Das Unersättliche Selbst. Phänomenologie des Narzissmus». Denn die Suche verharrt im Aussen, während das eigene Innere kalt und leer bleibt. Krankhafte Narzissten sind deshalb beziehungsunfähig: Das Gegenüber kann nur dazu dienen, die eigenen inneren Lücken zu stopfen.
    Narzissmus zeigt sich dabei in Abstufungen, wie Fuchs im «Zimmer 42» erläutert. Viele Menschen kennen narzisstische Züge – das bedeutet jedoch nicht, dass es eine gesunde Form des Narzissmus gibt. Denn narzisstisches Verhalten schadet letztlich immer auch dem eigenen Selbstverhältnis.
    Wie lässt sich diese innere Kälte überwinden? Was heisst es, «mit sich selbst befreundet» zu sein? Und welche Rolle spielt eine auf Selbstoptimierung ausgerichtete Gesellschaft dabei?
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    00:00 Intro
    07:27 Mangelnde Selbstwärme
    13:50 Es gibt keinen gesunden Narzissmus
    24:57 Gründe für Narzissmus oder Mangel in der Kindheit
    28:07 Das Beispiel Trump
    38:18 Unsere Gesellschaft liefert idealen Nährboden für Narzissmus
    44:20 Wie soll ich mit narzisstischen Zügen umgehen?
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    In dieser Folge erwähnt:
    • Thomas Arnold und Thomas Fuchs: Das unersättliche Selbst. Phänomenologie des Narzissmus, Suhrkamp 2026.
    • Thomas Fuchs: Verkörperte Gefühle. Zur Phänomenologie von Affektivität und Interaffektivität, Suhrkamp 2024.
    • Aristoteles: Nikomachische Ethik, NE IX, 4, 1166a-b
    • Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Eine Tragödie (1808)
    • Christopher Lasch: The Culture of Narcissism (1979)
    • Susan Wolf: Meaning in Life and Why It Matters, Princeton University Press 2010.
    • Roberto Simanowski: Sprachaschinen, Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz, C.H. Beck 2025.
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    Team
    - Host: Barbara Bleisch
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    55 min
  • Achtsamkeit – Wird uns hier was vorgegaukelt, Kathrin Fischer?
    Kathrin Fischer hinterfragt in ihrem Buch „Achtsam geht die Welt zugrunde“ den Boom der Achtsamkeit und bezeichnet ihn sogar als Ideologie. Statt Gelassenheit fordert sie Wut – als Antwort auf eine Welt, die Überforderung individualisiert. Ist Achtsamkeit wirklich eine Mogelpackung?
    Was, wenn Achtsamkeit nicht befreit, sondern befriedet? Die Podcasterin und Buchautorin Kathrin Fischer argumentiert gegen den Trend, individuelles Verhalten zu optimieren, statt gesellschaftliche Verhältnisse zu verändern. Anknüpfend an Michel Foucaults «Technologien des Selbst» zeigt sie, wie Achtsamkeit im neoliberalen Kontext zur Selbstdisziplinierung wird – von betrieblichen Angeboten für gestresste Mitarbeiter bis zur Fünf-Minuten-Meditation, die man sich in einer kurzen Pause reinziehen kann, um den Stresspegel zu senken.
    Barbara Bleisch fühlt Kathrin Fischer im «Zimmer 42» auf den Zahn: Auch wenn Achtsamkeit vermarktet und als Mittel zur Ruhigstellung missbraucht wird – können entsprechende Kurse und Apps nicht auch hilfreich sein? Und vermag nicht auch Stille die Welt zu verändern?
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    00:00 Intro
    05:55 Achtsamkeit und Erschöpfung
    09:44 Achtsamkeit darf nicht die Antwort auf gesellschaftliche Probleme sein
    13:13 Kritik an Achtsamkeit als Ideologie (nicht als Praktik)
    28:36 Hindert uns Achtsamkeit am politischen Handeln?
    31:26 Widerstandskraft aus der Stille ziehen
    46:09 Warum die Achtsamen kritisieren und nicht die Unachtsamen?
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    In dieser Folge erwähnt:
    • Kathrin Fischer: Achtsam geht die Welt zugrunde. Wie die Ideologie der Achtsamkeit gesellschaftlichen Wandel blockiert, München: Hanser blau.
    • Kathrin Fischers Podcast: „Erschöpfung statt Gelassenheit. Warum Achtsamkeit die falsche Antwort auf ziemlich jede Frage ist“
    • Michel Foucault: Sexualität und Wahrheit, Suhrkamp 2019.
    • Simone Weil: Cahiers. Aufzeichnungen, Band 2, Hanser 2017
    • Ronald Purser: McMindfulness. How Mindfulness Became the New Capitalist Spirituality, Repeater Books 2019.
    • SRF «Perspektiven»: Folge zu Simone Weil: https://www.srf.ch/audio/perspektiven/simone-weil-eine-radikale-denkerin-der-naechstenliebe?id=AUDI20260516_NR_0009
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    Team
    - Host: Barbara Bleisch
    - Produktion: Patricia Banzer
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    Das ist «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42»:
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    57 min
  • Träume – Welche Botschaft hat das Kopfkino, Benjamin Stucky?
    «Träume sind Schäume», sagt ein Sprichwort: unnützes, wirres Zeug. Ganz falsch, sagt Benjamin Stucky im «Zimmer 42». Und erzählt, wie er dank dem nächtlichen Kopfkino sogar das fehlende Element in seiner Doktorarbeit fand.
    Früher galten Träume in vielen Kulturen als göttliche Eingebungen, aus denen professionelle Deuter Kriegsstrategien und politische Programme lasen. Heute helfen sie in Therapien dabei, seelische Konflikte und Vergangenes zu verarbeiten. Doch damit ist ihr Potenzial längst nicht ausgeschöpft: Träume können zu kreativen Einfällen führen oder als Trainingslabor für Logik, Musik oder Sport dienen, sagt Benjamin Stucky, Wissenschaftler an der Universität Zürich. Das nächtliche Kopfkino verdient unsere volle Aufmerksamkeit, sagt er im «Zimmer 42» – denn wer seinen Träumen zuhört, geht wacher und gefestigter durchs Leben.
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    00:00 Intro
    05:04 Kann man NICHT träumen?
    13:48 Wie wissen wir, ob wir wach sind oder träumen?
    21:42 Träume als Zeichen
    32:31 Kreatives Potential der Träume
    41:43 Luzides Träumen
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    In dieser Folge erwähnt:
    - Philipp K. Dick: Träumen Androiden von elektrischen Schafen? Fischer 2017.
    - Film “The Matrix“ (1999)
    - Zhuangzi. Das Buch der daoistischen Weisheit, Reclam 2019.
    - René Descartes: Meditationen über die Erste Philosophie, erstmals veröffentlicht 1641 in Latein.
    - Daniel Erlacher: Anleitung zum Klarträumen. Die nächtliche Traumwelt selbst gestalten. Books on Demand, Norderstedt 2010.
    - Linda Fischer: Wie uns Träume kreativer machen, Die ZEIT, 21.2.2026, https://www.zeit.de/wissen/2026-02/dream-engineering-forschung-traeume-beeinflussung-reize
    - Björn Rasch: Schlaf: Rasch erklärt. 200 Fragen und Antworten rund um den Schlaf, Hogrefe 2021.
    - Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis, Kein&Aber 2017.
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    Team
    - Host: Barbara Bleisch
    - Produktion: Patricia Banzer
    - Angebotsverantwortung: Judith Hardegger
    ____________________
    Das ist «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42»:
    Jeden zweiten Dienstag öffnet Philosophin Barbara Bleisch die Tür zum Zimmer 42. Hier knöpft sie sich gemeinsam mit Menschen aus Philosophie, Psychologie und Popkultur Lebensfragen vor, die uns nachts wachhalten.
    Was tun gegen bohrende Selbstzweifel? Was sind Freunde fürs Leben? Und ist die Suche nach dem Sinn des Lebens vielleicht einfacher, als wir denken?
    «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42» ist ein Talk-Podcast von Schweizer Radio und Fernsehen SRF.
    55 min
  • Wie wohl fühlst du dich im Zimmer 42? Deine Meinung ist gefragt!
    Wie gefällt euch das Zimmer 42? Was können wir besser machen? Nach einem Jahr hätten wir sehr gerne euer Feedback: Welche Themen gefallen euch besonders gut? Was geht euch auf den Wecker? Mit eurer Hilfe können wir das Zimmer etwas aufhübschen oder umgestalten.
    Hier könnt ihr an der Umfrage teilnehmen: https://panel.srf.ch/Zimmer42
    Das Beantworten der Fragen dauert rund 15 Minuten. Dabei geht es einzig um eure persönliche Meinung und Erfahrung, es gibt also keine falschen Antworten.
    Datenschutz
    Wir verwenden Ihre Daten nur für interne Analysen. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.
    Herzlichen Dank und weiterhin frohes Hören!
    Euer Zimmer 42-Team
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    Habt ihr Fragen, Wünsche oder Feedback? Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 076 348 41 96 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.
    Postadresse:
    Barbara Bleisch, Sternstunde Philosophie - Zimmer 42, Schweizer Radio und Fernsehen, Meret Oppenheim-Platz 1b, 4053 Basel
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    Team
    - Host: Barbara Bleisch
    - Produktion: Patricia Banzer
    - Angebotsverantwortung: Judith Hardegger
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    Das ist «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42»:
    Jeden zweiten Dienstag öffnet Philosophin Barbara Bleisch die Tür zum Zimmer 42. Hier knöpft sie sich gemeinsam mit Menschen aus Philosophie, Psychologie und Popkultur Lebensfragen vor, die uns nachts wachhalten.
    Was tun gegen bohrende Selbstzweifel? Was sind Freunde fürs Leben? Und ist die Suche nach dem Sinn des Lebens vielleicht einfacher, als wir denken?
    «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42» ist ein Talk-Podcast von Schweizer Radio und Fernsehen SRF.
    2 min

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Jeden zweiten Dienstag öffnet Philosophin Barbara Bleisch die Tür zum Zimmer 42 und fragt, wie wir besser durchs Leben kommen: Was tun gegen bohrende Selbstzweifel? Wie finde ich Freunde fürs Leben? Und wen treffe ich an, wenn ich in mich gehe?

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