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Den Podcast «Tages-Anzeigerin» wird es in dieser Form nicht mehr geben und findet hiermit ein Ende. Danke für die vielen Fragen, Inputs, fürs Zuhören, fürs Teilnehmen an den Live-Veranstaltungen und fürs immer wieder zum Nachdenken anzuregen.
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Habt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an [email protected]
Der Podcast «Tages-Anzeigerin» geht Ende Jahr in eine Pause. Das macht uns ebenso traurig wie euch - der Austausch mit euch und die vielen Rückmeldungen, die wir von euch erhalten, haben uns dieses Jahr extrem gefreut und motiviert, uns jeden Donnerstag am Mikrofon zu treffen! Danke dafür.
Das Jahr 2024 startete wie 2023 endete: mit Taylor Swift. Die grosse Frage, die alle bald umtrieb: Kann die Musikerin die US-Wahl mitentscheiden? Über ihren Einfluss und die US-Wahl überhaupt sprechen Annick Senn, Kerstin Hasse und Annik Hosmann in der aktuellen Folge «Tages-Anzeigerin».
In der Liveaufzeichnung sprechen sie aber noch über viele weitere prägende Momente in diesem Jahr. Vom Brat Summer und den Olympischen Spielen über Tradwives auf den sozialen Medien bis zum Thema sexualisierte Gewalt. Hasse, Senn und Hosmann diskutieren demzufolge über den Social-Media-Trend «Men vs. Bear» sowie über den erschütternden Fall von Gisèle Pelicot.
Ausserdem sagen die drei Hosts Kerstin Hasse, Annik Hosmann und Annick Senn sowie Produzentin Sara Spreiter, was sie sich für das kommende Jahr wünschen. Und sie geben Bücher-, Podcast- und Musiktipps für die anstehenden Festtage.
Hosts: Annick Senn, Annik Hosmann, Kerstin Hasse
Produzentin: Sara Spreiter
Tipps:
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Live-Podcast im Kaufleuten in Zürich am 16. Dezember: Zum letzten Mal werden die Hosts in dieser Konstellation auf der Bühne sein – und das in festlichem Rahmen kurz vor Weihnachten. Tickets können hier (https://kaufleuten.ch/event/tages-anzeigerin-podcast-1/) gekauft werden.
Weihnachten wird oft als die schönste Zeit des Jahres beschrieben – mit funkelnden Fenstern, Kerzenschein und der Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Besinnlichkeit, gutes Essen und hoffentlich einige tolle Geschenke stehen im Fokus. Doch insbesondere für viele Frauen bedeutet diese Zeit auch zusätzliche Arbeit und Verantwortung. Denn der gesellschaftliche Druck ist gross, während dieser Zeit als glückliche Gemeinschaft das Festtagsessen zu geniessen.
In einer neuen Folge des Podcasts «Tages-Anzeigerin» steht diese Diskrepanz im Fokus. Annick Senn und Sara Spreiter beleuchten, wie Frauen traditionell die Hauptlast der emotionalen und organisatorischen Arbeit rund um das Weihnachtsfest tragen – von der Planung des Weihnachtsessens über das Besorgen von Geschenken bis hin zur Schaffung einer harmonischen Atmosphäre. Manche dieser Rollen sind in gesellschaftlichen Normen verwurzelt, die Frauen als Hüterinnen von Familie und Festlichkeit definieren.
Können solche Rollen Geborgenheit und Stabilität vermitteln? Ab wann werden sie problematisch? Und wie bürden wir uns selbst während diesen Tagen nicht zu viel auf?
Was wird wann diskutiert:
01:30 Schlagzeilen
03:50 Hauptthema Weihnachtszeit
27:10 Tipps
Links:
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Wir haben leider keine guten News: Der Podcast «Tages-Anzeigerin» geht Ende Jahr in eine Pause. Das macht uns ebenso traurig wie euch - der Austausch mit euch und die vielen Rückmeldungen, die wir von euch erhalten, haben uns dieses Jahr extrem gefreut und motiviert, uns jeden Donnerstag am Mikrofon zu treffen! Danke dafür.
Wir würden uns gerade deshalb umso mehr freuen, euch nochmal zu sehen an unserem Live-Podcast im Kaufleuten in Zürich am 16. Dezember.
Tickets können hier (https://kaufleuten.ch/event/tages-anzeigerin-podcast-1/) gekauft werden - oder macht mit an unserer Verlosung von 5x2 Tickets. Schreibt eine E-Mail mit dem Betreff «Tages-Anzeigerin» und euerem Vor- und Nachnamen an [email protected]. Wir sehen uns!
Klischierte Frauenrollen oder endlich die starken Frauen im Zentrum? Einfach unterhaltsam oder vor allem problematisch? Divers und feministisch? Reality-TV-Formate wie «Selling Sunset», «Love Island» oder «Love Is Blind» erfreuen sich immer grösserer Beliebheit – haben aber oft ein schlechtes Image. Sie sind für viele ein sogenanntes «guilty pleasure» – auf Deutsch ein heimliches Vergnügen.
Wieso dieser Ausdruck genauso wie «Trash TV» schwierig ist, darüber sprechen Kerstin Hasse und Annik Hosmann in der neusten Folge «Tages-Anzeigerin». Ausserdem sprechen sie über feministische Ambivalenz, gesellschaftlichen Druck und die Scham, die mit dem Schauen von Reality TV einhergeht. Und sie diskutieren darüber, wieso sie bislang noch kaum eine Argumentation überzeugen konnte, dass Reality-TV feministisch ist.
Hosts: Annik Hosmann & Kerstin Hasse
Produzentin: Sara Spreiter
Was wird wann diskutiert:
02:50 Schlagzeilen
05:50 Hauptthema Reality TV
30:20 Tipps
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Live-Podcast im Kaufleuten in Zürich am 16. Dezember: Zum letzten Mal werden die Hosts in dieser Konstellation auf der Bühne sein – und das in festlichem Rahmen kurz vor Weihnachten. Tickets können hier (https://kaufleuten.ch/event/tages-anzeigerin-podcast-1/) gekauft werden.
In der Schweiz sterben jährlich im Schnitt 25 Personen infolge häuslicher Gewalt, die Mehrheit der Getöteten sind Frauen. Zur Prävention gegen geschlechterspezifische Gewalt finden deshalb jährlich auf der ganzen Welt die Aktionstage «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» statt.
Paralell zu den aktuell stattfindenden Präventionskampagne trendet auf sozialen Plattformen wie TikTok der Hashtag #WomenInMaleFields. Darin thematisieren Frauen stereotype und teils übergriffige Verhaltensweisen, die normalerweise mit Männern assoziiert werden. Die Reaktionen: Viele Frauen erkennen manche Situationen aus ihrem eigenen Leben und solidarisieren sich. Einige Männer hingegen lancierten den Hashtag #MenInFemaleFields und drehen den Trend um.
Während online gegeneinander gearbeitet wird, sieht man im Rahmen der Aktionstage «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» zum ersten Mal zahlreiche Aktionen von Männern, die sich solidarisieren und sich selbst als Teil der Lösung sehen.
In einer neuen Folge des Podcasts «Tages-Anzeigerin» diskutieren die Hosts Annik Hosmann und Kerstin Hasse über den Einfluss von TikTok-Trends wie #WomenInMaleFields und Hintergründe der Aktionstage. Zudem kommt Rebecca Schaad, Sozialarbeiterin und Opferberaterin beim Frauen-Nottelefon zu Wort und spricht unter anderem über die Bedeutung von Männer als Verbündete im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
Hosts: Annik Hosmann & Kerstin Hasse
Produzentin: Sara Spreiter
Angebote und Hilfe für Betroffene von Gewalt oder Angehörige:
Was wird wann diskutiert:
02:00 Schlagzeilen
04:20 Hauptthema Gewalt an Frauen und der Trend #WomenInMaleFields
27:10 Tipps
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Für 2024 erwartet Onlyfans mehr als sechs Milliarden Dollar Einnahmen – und ist damit längst kein Nischenprodukt mehr, sondern ein lukratives Geschäftsmodell. Mehr als 300 Millionen Nutzerinnen und Nutzer konsumieren täglich pornografische Inhalte: freizügige Fotos in Dessous, Videos von Masturbation oder nackten Füssen.
Auch wenn Onlyfans ursprünglich nicht nur als Erotikplattform angedacht war, ist sie mittlerweile ein Synonym für pornografische Inhalte – und für selbstbestimmte Sexarbeit. Doch ist die Arbeit auf Onlyfans emanzipatorisch? Oder werden dabei bestehende Machtstrukturen reproduziert?
In einer neuen Folge des Podcasts «Tages-Anzeigerin» diskutieren die Hosts Annik Hosmann und Annick Senn über Onlyfans, dessen Entstehung und Entwicklung – und darüber, was die Arbeit auf dieser Plattform bedeutet. Sie stellen sich dabei Fragen wie: Inwiefern ist die Selbstvermarktung auf Onlyfans selbstbestimmt, sicher und frei? Und warum vielleicht auch problematisch?
Hosts: Annik Hosmann & Annick Senn
Produzentin: Sara Spreiter
Was wird wann diskutiert:
00:50 Schlagzeilen
02:10 Hauptthema OnlyFans
26:50 Tipps
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Verliebt, verlobt, verheiratet: Lange schien das der einzige logische Weg für Frauen. Und lange war das das Bild, dass die Popkultur uns vorlebte. Natürlich mit ein paar Irrungen und Wirrungen – aber am Ende war alles perfekt, Sandra Bullock fand ihren Traummann, das Publikum im Kinosaal entzückt.
Doch so einfach ist das Daten und das Lieben nicht mehr. Es beginnt schon beim ersten Date: Wer bezahlt den ersten Drink? Denn hinter dieser Frage steckt sehr viel mehr als nur ein Frankenbetrag. Und überhaupt: Wieso werden viele misstrauisch, wenn Frauen nicht daten (wollen)?
Sind Frauen und Männer in einer Beziehung, kommt ab einem gewissen Alter schnell die Frage nach Heirat auf. Und dann beginnen die Erwartungshaltungen und klischierten Bilder erneut: Heiratsantrag von ihm, Hochzeit in Weiss, die Frau die dem Bräutigam von ihrem Vater übergeben wird. Wie lassen sich diese Traditionen mit einer gleichberechtigten Beziehung vereinbaren? Oder wird die Liebe viel zu verkopft, wenn man überhaupt so weit denkt? Machen wir uns zu viele Gedanken?
Über all diese Fragen haben Kerstin Hasse, Annik Hosmann und Annick Senn live im Frame im Rahmen des Suisse Podcast Festival gesprochen.
Hosts: Annick Senn, Annik Hosmann und Kerstin Hasse
Was wird wann diskutiert:
02:00 Schlagzeilen
05:20 Hauptthema OnlyFans
50:10 Tipps
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Von «grab them by the pussy» über unflätige sexistische Beschimpfungen seiner Gegnerinnen bis zum sexuellen Übergriff an der Autorin E. Jean Carroll: Donald Trump hat aus seiner Frauenfeindlichkeit nie einen Hehl gemacht. Geschadet hat das ihm und seiner Karriere offenbar nicht. Denn trotz allem wurde er diese Wuche zum zweiten Mal ins Weisse Haus gewählt und ist damit einer der mächtigsten Männer der Welt.
Wie konnte es dazu kommen? Wie konnte eine solche offene Misogynie in der Politik plötzlich salonfähig werden? Welche Rolle spielte die Geschlechterdebatte im Wahlkampf? Und sorgen die wieder gelockerten Abtreibungsgesetze in einigen Bundeststaaten für einen kleinen Hoffnungsschimmer? Diese und weitere Fragen diskutieren Annik Hosmann und Kerstin Hasse in einer Sonderfolge des Podcasts «Tages Anzeigerin».
Das deftige Suppenrezept nach Hannah Kleeberg (und nach Annik Hosmann):
Zwiebeln oder Schalotten, Knoblauchzehen, grob geschnittener frischer Ingwer, einige schwarze Pfefferkörner, ein paar Zweige Thymian (oder Rosmarin), ein TL Kümmelsamen, getrocknete Chilli - alles in Olivenöl andünsten.
Getrocknete Bohnen und Lauch mit dünsten, mit viel Wasser auffüllen. Lorbeerblätter, viel Salz, ein gutes Stück Butter und ein Stück Parmesonrinde (don't skip!) dazugeben. 3-4 Stunden kochen, immer wieder umrühren, ev. Wasser auffüllen. Ev. gegen Ende mehr Gemüse wie Kartoffeln oder gegen Ende Spinat oder Kale oder irgendein Gemüse dazugeben.
Zum Schluss mehr Butter und Olivenöl darunter mischen, Käse darüber reiben (und Extratipp: eingelegte Senfkörner als Topping)
Produktion: Noah Fend
Links:
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Mit Halloween, dem aufsteigenden Nebel und den dunkler werdenden Stunden tauchen auch immer mehr Hexen auf – zumindest in der Popkultur und auf den Social Media Kanälen. Und dieses Jahr nicht nur in Form von ausgefallenen Kostümen, sondern auch mit dem Trend «Strega Nona Fall» auf Tiktok.
Doch hinter den krummen Hüten und schwarzen Umhängen verbirgt sich eine dunkle und traurige Geschichte: die Hexenverfolgung. Über 100’000 Hexenprozesse fanden in Europa statt, davon rund 10’000 in der Schweiz. Betroffen waren vor allem Frauen, zahlreiche von ihnen wurden brutal gefoltert und öffentlich hingerichtet.
Was die Geschichte der Glarnerin Anna Göldi, die als letzte Hexe Europas gilt, mit Kamala Harris zu tun hat und warum ein Hexenkostüm an Halloween durchaus eine feministische Botschaft haben kann, darüber sprechen Kerstin Hasse und Annik Hosmann in einer neuen Folge der «Tages-Anzeigerin».
Hosts: Annik Hosmann & Kerstin Hasse
Produzentin: Sara Spreiter
Was wird wann diskutiert:
01:20 Schlagzeilen
04:00 Hauptthema Hexen
27:40 Tipps
Links:
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Lange Fingernägeln, Mini-Jupes, Hüft-Jeans und ganz viel Strass: Das sind für viele typische Tussi-Merkmale. Geprägt haben dieses Bild in den Nullerjahren Stars wie Paris Hilton und Britney Spears. Spätestens seit dem «Barbie»-Film ist die Tussi in der Popkultur zurück – und zwar mit einer neuen Bedeutung.
Genau darüber hat die deutsche Autorin und Filmemacherin Jovana Reisinger in ihrem neuen essayistischen Buch «Pleasure» geschrieben. Reisinger bezeichnet sich selbst als Tussi und zwar mit Stolz. Denn was bisher als Abwertung galt, sei nun vielmehr ein politischer Akt und eine Art von Selbstermächtigung. Frauen, die viel Wert aufs Äussere legen würden unterschätzt und darin stecke eine subversive Kraft, ist Reisinger überzeugt.
In einer neuen Folge des Podasts «Tages-Anzeigerin» diskutieren die Hosts Annik Hosmann und Annick Senn über ihre Beziehung zum Begriff Tussi, von wo er überhaupt kommt und darüber, was das Ganze mit Klassismus zu tun hat.
Hosts: Annick Senn und Annik Hosmann
Produzentin: Sara Spreiter
Wann wird was diskutiert:
01:00 Schlagzeilen
03:00 Hauptthema
25:30 Tipps
Links:
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