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Tamedia setzt neue Prioritäten - den Podcast «Eisbrecher» wird es so nicht mehr geben.
Die Hockey-Redaktion von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung berichtet aber natürlich weiterhin über den Schweizer Eishockey — die besten Geschichten findet ihr hier.
Danke, liebe Hörerinnen und Hörer — fürs Zuhören, die Rückmeldungen, fürs Interesse.
Gerne empfehlen wir unsere weiteren Podcasts:
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Um 23:06 Uhr ist die Eishockey-WM vorbei. Sie endet mit einer bitteren Niederlage für die Schweiz. In der elften Minute der Verlängerung trifft Finnland zum Sieg. Und wieder bleibt der Schweiz «nur» Silber – zum dritten Mal in Folge.
Es ist der unbefriedigende Abschluss eines grossartigen Turniers. Die Schweiz hat ihre Gegner bis zum Final vom Platz gefegt und eine Euphorie entfacht – nicht nur bei den begeisterten Eishockey-Fans, sondern auch weit darüber hinaus.
Warum ist es der Schweiz auch im dritten Anlauf in Folge nicht gelungen, Eishockey-Weltmeister zu werden? Was ist in den letzten zwei Wochen (trotzdem) passiert in der Schweiz? Und was bleibt nun von diesem Turnier – in der Eishockey-Nationalmannschaft und darüber hinaus?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» blickt unser Eishockey-Redaktor Simon Graf auf die Eishockey-WM in der Schweiz zurück.
Host: Philipp Loser
Mehr zur Eishockey-WM:
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Für Gerd Zenhäusern fand die WM quasi gleich nebenan statt. Der Sportchef Gottérons konnte die Stimmung im Zweitort neben Zürich hautnah miterleben: «Einen Sidney Crosby live zu sehen: Damit erfüllten sich viele noch einen Traum.»
Nun freut sich der Sportchef von Fribourg-Gottéron aber auf den WM-Final in Zürich zwischen der Schweiz und Finnland. Das Gastgeberland habe zwar keinen «grossen Bären» wie der Gegner mit Aleksander Barkov. «Aber als Oberwalliser darf ich mich natürlich auch über einen Nico Hischier begeistern», sagt Zenhäusern mit einem Augenzwinkern.
Ob die Schweizer Stärken an diesem Turnier. Oder die finnische Eishockeykultur, die sich im Wandel befindet. Bis hin zum etwas enttäuschenden Auftritt der Kanadier im Halbfinal. Alles kommt zur Sprache im neunten Eisbrecher-Podcast während der WM.
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Die Schweizer Nationalmannschaft steht nach dem 3:1-Sieg gegen Schweden zum dritten Mal in Folge in einem WM-Halbfinal. Auch Ueli Schwarz litt im Stadion in Altstetten mit, als die Mannschaft von Jan Cadieux erstmals an diesem Turnier in Rückstand geriet und das 2:0 für die Skandinavier auch noch in der Luft lag.
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Wenn Alina Müller die Heim-WM der Männer und die Euphorie rund um das Schweizer Team sieht, dann hofft sie, dass auch «ihre» WM mit der Frauen-Nationalmannschaft einst in der Heimat ausgetragen werden könnte.
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Die Schweizer Nationalmannschaft spielt an ihrer Heim-WM in Chris Baltisbergers Heimat und Eishalle. Der 34-jährige Stürmer der ZSC Lions hat mit den Zürchern schon fünf Meistertitel gewonnen und kann sich keinen anderen Club als Arbeitgeber vorstellen.
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Der Skills Coach ist für den normalen Zuschauer eines Eishockey-Spiels meist kein Begriff. Dabei kommen diese Spezialtrainer den Spielern im Trainingsalltag ganz nahe. Der 27-jährige Toni Szabò übte dieses besondere Amt beim EHC Kloten und SC Bern aus.
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Mehr Heim-WM ist für Roger Bader kaum möglich. Der Nationaltrainer von Österreich wohnt normalerweise in Kloten nur drei Kilometer vom Hotel entfernt, in dem sein Team nun einquartiert ist. Nach Hause geht der 61-Jährige während der WM trotzdem nicht, weil er sich nicht ablenken lassen will. Selbst am Donnerstag, an dem er seinem Team nach vier Spielen in fünf Tagen frei gegeben hat, bleibt er im Hotel.
Die Spieler dürften einen Tag nach der 0:9-Klatsche gegen die Schweiz froh sein, den Kopf beim Sightseeing durch Zürich etwas lüften zu können. Bader sagt: «Nach dem Spiel war ich sehr gefasst. Heute Morgen hat diese Niederlage aber schon ein wenig an mir genagt.»
Österreich ist nach drei Siegen aus den ersten vier Spielen dennoch auf Kurs, zum zweiten Mal in Folge den Viertelfinal-Einzug zu schaffen. Dies, nachdem das Land zuvor 31 Jahre lang darauf warten musste. Der Aufschwung hat viel mit Bader zu tun. Der Winterthurer ist seit zwölf Jahren für den österreichischen Verband tätig. Zunächst Ausbildungschef und U-20-Nationaltrainer, übernahm er im Herbst 2016 auch die A-Nationalmannschaft. Warum er danach alles auf den Kopf stellte, was das mit Ralph Krueger zu tun hat - und weshalb seine Schweizer Mentalität in Österreich ein Vorteil ist, erzählt Bader im aktuellen Eisbrecher-Podcast.
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Uwe Krupp hat in Deutschland Sportgeschichte geschrieben. Ähnlich wie Mark Streit in der Schweiz ist der frühere Verteidiger NHL-Pionier seines Landes. Unsterblich machte sich der heute 60-Jährige spätestens mit seinem Meistertor 1996 für die Colorado Avalanche beim 1:0-Sieg in der 3. Overtime.
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Seine Fans nennen ihn liebenswert «Hockey-Gott». Kevin Schläpfer ist eine Kultfigur im Schweizer Eishockey. Der frühere Profi, der vor allem in der NLB für Furore sorgte, machte sich vor allem einen Namen als langjähriger Trainer des EHC Biel.
2015 wäre er als Schweizer Nationaltrainer vorgesehen gewesen. Nur, weil ihn der EHC Biel nicht ziehen liess, kam erst Patrick Fischer zum Amt, das er bis zu seiner Entlassung vor der WM 2026 innehatte.
Er denke heute nicht mehr an diese Episode, sagt Schläpfer im Eisbrecher-Podcast. Auch ohne Amt reist er fast jedes Jahr an die WM, der Basler ist einer der prominentesten Fans der Schweizer Nationalmannschaft. Darum ist er auch in Zürich jeweils vor Ort, wenn Jan Cadieux’ Team spielt.
Im Eisbrecher spricht der heutige Sportchef des EHC Basel über die ersten beiden Spiele der Schweizer, über den Einfluss von Stars auf ein Team und über eine mögliche Rückkehr ins Traineramt. Zudem blickt der «Hockey-Gott» bereits auf den Final und erklärt ganz Kevin-Schläpfer-like im Detail, wie dieser ausgehen wird.
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