
Sign up to save your podcasts
Or


Based on Podcast App listening data
In der ersten Episode unserer Serie zu den US-Midterms 2026 nehmen wir die Aussenpolitik in den Blick. Welchen Effekt hat Donald Trumps laute Aussenpolitik auf die anstehenden Zwischenwahlen am 3. November? Der chaotische und disruptive Kurs des US-Präsidenten sorgt nicht nur international für grosse Unruhe, sondern hinterlässt auch tiefe Spuren im Alltag der amerikanischen Bevölkerung. Vom umstrittenen Krieg im Iran bis hin zur aggressiven Handelspolitik: Belastungen wie steigende Preise und wirtschaftliche Unsicherheiten erreichen längst das Portemonnaie der Wählerinnen und Wähler. Welche Rolle spielt die wachsende Kritik aus den eigenen Reihen der Republikaner? Wie positionieren sich die gespaltenen Demokraten? Und was bedeutet eine mögliche Verschiebung der Machtverhältnisse im Kongress für die Zukunft der amerikanischen Aussenpolitik Washingtons?
Gast: Cathryn Clüver Ashbrook, USA-Expertin Bertelsmann Stiftung
Cathryn Clüver Ashbrooks Buch findet Ihr hier.
Hier könnt Ihr Euch für die Live-Veranstaltung von NZZ Geopolitik zu den Midterms am 4.11.2026 im Zürcher Kaufleuten anmelden.
Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.
Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.
Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].
Drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 zieht der Nahost-Experte, Journalist und Autor Richard C. Schneider eine ernüchternde Bilanz für Israel. Zwar erzielte die israelische Armee auf dem Schlachtfeld in Gaza, im Libanon und im Juni 2025 gegen den Iran erhebliche militärische Erfolge. Doch das von Premierminister Benjamin Netanyahu ausgerufene Ziel eines „totalen Siegs“ bleibt unerreicht. Ein Ziel, das im Angesicht einer Terrororganisation sowieso nicht erreichbar sei, so Schneider. Eine Terrororganisation lässt sich rein militärisch nicht besiegen, sie will nur überleben.
Gast: Richard C. Schneider, Journalist und Autor
Das Buch "Eskalation. Der Kampf im Nahen Osten und der Umbruch der Weltordnung“ von Richard C. Schneider und der Journalistin Shahrzad Eden Osterer ist diesen September im Rowohlt Verlag erschienen. Den Link zum Buch findet Ihr hier.
Richards Artikel zur israelischen Bilanz nach dem 7. Oktober.
Hier könnt Ihr Euch für die Live-Veranstaltung von NZZ Geopolitik zu den Midterms am 4.11.2026 im Zürcher Kaufleuten anmelden.
Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].
Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.
Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.
Am 4. Oktober steht in Brasilien eine richtungsweisende Wahl an: Der 80-jährige Präsident Lula da Silva tritt gegen Flavio Bolsonaro an, den Sohn seines früheren Rivalen Jair Bolsonaro. Trotz historisch niedriger Arbeitslosigkeit und stabilem Wirtschaftswachstum präsentiert sich das Land tief gespalten und politisch müde. Diese Wahl ist aber auch geopolitisch richtungsweisend. Der deutsch-brasilianische Politologe Oliver Stuenkel analysiert im Gespräch mit David Vogel, warum Interventionen aus Washington in Brasilien eine nationalistische Abwehrreaktion auslösen, wie das Land seine engen Wirtschaftsbeziehungen zu China verteidigt und was der lateinamerikanische Rechtsrutsch für die gesamte Region bedeutet.
Gast: Oliver Stuenkel, deutsch-brasilianischer Politikwissenschaftler, Schriftsteller und Professor an der Schule für Internationale Beziehungen der Fundação Getulio Vargas in São Paulo, Brasilien
Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.
Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.
Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].
In nur sechs Jahrzehnten entwickelte sich Singapur von einer von Krankheiten geplagten Region zu einer der reichsten Nationen weltweit. Die Bewohner gehören Umfragen zufolge zu den glücklichsten Asiens. Dieser beeindruckende wirtschaftliche Aufstieg beruht jedoch auf einem politischen System, das Experten als elektorale Autokratie bezeichnen. Die langjährige Regierungspartei sichert sich ihre Stellung durch ungleiche Bedingungen im politischen Wettbewerb.
Heutiger Gast: Marco Bünte, Politologe
Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.
Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].
Sabotageakte an Flughäfen, geklonte Medienwebsites und verdächtige Drohnenflüge über Militärkasernen: Die hybride Kriegsführung Russlands gegen Deutschland verschärft sich. Warum steht ausgerechnet Deutschland so stark im Fokus der Angriffe aus Moskau? Und wie gut ist der Staat darauf vorbereitet, Angriffe abzuwehren, die sich meist knapp unterhalb der Schwelle einer offenen militärischen Konfrontation bewegen?
Heutiger Gast: Ferdinand Gehringer
Ferdinands Buch findest du hier
Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.
Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.
Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].
Vor genau 25 Jahren erschütterten die Anschläge vom 11. September die USA und lösten den globalen «War on Terror» aus. Doch anstatt Stabilität zu bringen, entpuppte sich die militärische Reaktion der Amerikaner als strategischer Fehler. Ihr Vorgehen gegen al-Kaida in Afghanistan wurde allseits unterstützt. Doch mit dem anschliessenden Einmarsch in den Irak wendete sich das Blatt. Die amerikanische Führung glaubte nach dem ersten Erfolg in Afghanistan, auch andere Länder und Systeme nach ihren Vorstellungen formen zu können - und scheiterte. Für den Terrorismusexperten Peter Neumann war dies «wahrscheinlich der ultimative Moment der amerikanischen Hybris».
Die Konsequenzen dieser geopolitischen Überdehnung spürt die Welt bis heute. Der Terrorismus lebt unter anderem im sogenannten «Islamischen Staat» weiter. Gleichzeitig verzettelte sich Washington in endlosen Konflikten und verlor entscheidende Jahre, in denen Asien und insbesondere China ungestört zur neuen Weltmacht aufsteigen konnten.
Auch im Inneren kratzte der Krieg gegen den Terror massiv am demokratischen Selbstverständnis der Nation. Umstrittene Einrichtungen wie das Gefangenenlager in Guantanamo, Überwachungsgesetze und Folterskandale beschädigten den Ruf des Landes stark. Neumann erklärt, warum er 25 Jahre später eine klar negative Bilanz zieht.
Gast: Peter Neumann, Politikwissenschaftler und Terrorismusexperte am Kings College in London.
Das Autorenprofil von Peter Neumann findet ihr hier, und den Hinweis zu seinen Büchern.
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.
Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.
Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].
Der Angriff auf Taiwan hat längst begonnen. Dieser Überzeugung ist der Sinologe, ehemalige Spiegel-Journalist und Geheimdienstexperte Jürgen Kremp. Im Gespräch mit David Vogel berichtet Kremp von eigenen Erfahrungen mit Beschattungen durch chinesische Agenten und erläutert, wie Peking versucht, Taiwan ohne militärische Waffengewalt zu unterwandern. Jeden Tag sieht sich Taiwan mit rund 2,6 Millionen Cyberangriffen konfrontiert. Parallel dazu schüren gezielte Falschmeldungen in den sozialen Medien Misstrauen in der Bevölkerung. Zudem sorgt der Einfluss auf Parteien und Medienkonzerne für eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung. Jürgen Kremp ordnet die Lage ein und erklärt, warum das Schicksal von Taiwan auch für die westliche Welt ein entscheidender Warnruf sein muss.
Heutiger Gast: Jürgen Kremb
Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.
Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.
Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].
Die Kriege in der Ukraine und im Iran sind längst nicht mehr voneinander zu trennen. Ein ukrainischer Drohnenangriff auf ein iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer zeigt, wie weit sich der Konflikt ausdehnt. Militär- und Sicherheitsexperte Sascha Bruchmann erklärt, warum die Ukraine inzwischen iranische Lieferketten ins Visier nimmt, welche Rolle russische Drohnen, Satelliten und chinesische Technologie spielen und weshalb Russland und Iran immer enger zusammenarbeiten. Droht uns nun ein globaler Grosskonflikt, der nicht mehr aufzuhalten ist? «Je länger und mehr Akteure, Technologien und Ressourcen betroffen sind, desto globaler wird dieser Krieg», sagt Bruchmann im Podcast. Noch handle es sich eher um parallele Systemkonflikte wie im Kalten Krieg – doch die Gefahr unvorhersehbarer, nicht-linearer Kettenreaktionen wächst mit jedem Tag, an dem die beiden Kriege weiter miteinander verschmelzen.
Gast: Sascha Bruchmann, Militär- und Sicherheitsexperte vom International Institute for Strategic Studies (IISS)
Ein Text der NZZ zur These, dass der Ukraine- und der Irankrieg zunehmend verschmelzen, findest du hier.
Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.
Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.
Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].
Europa leidet unter einer beispiellosen Trockenheit und historischen Niedrigwasserständen. Selbst Regionen wie das „Wasserschloss Schweiz“ stossen an Grenzen, während sich die geopolitischen Folgen der Wasserknappheit immer deutlicher zeigen. Werden künftige Konflikte nicht mehr um Öl, sondern um Wasser geführt? David Vogel spricht mit der Wasserexpertin Susanne Schmeier darüber, wie grenzüberschreitendes Wassermanagement funktioniert, warum Staudämme oft als Konfliktauslöser dienen und weshalb der Sommer 2026 ein drastischer Aufwacheffekt für Europa ist.
Heutiger Gast: Prof. Dr. Susanne Schmeier
Die Folge über das Walliser Dorf findest du hier
Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
Seit einigen Jahren wird über das Ende der Globalisierung gesprochen. Spätestens mit der Einführung von «reziproken Zöllen» durch US-Präsident Donald Trump sehen sich Ökonomen darin bestätigt und sprechen vom «Sargnagel der Globalisierung». Der Politökonom Milan Babic stimmt nicht in den Chor ein: «Die Globalisierung ist nicht zu Ende. Wir steuern stattdessen auf ein neues, ein geoökonomisches Zeitalter zu.» Was Geoökonomie genau bedeutet, erklärt Babic in der neuen Folge von «NZZ Geopolitik».
Heutiger Gast: Milan Babic, Politökonom Universität Amsterdam
Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.
Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.
Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].
From the publisher's feed
Ranked by our users in the last 21 days