NZZ Geopolitik

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Globale Krisen, neue Allianzen, eskalierende Handelskonflikte: «NZZ Geopolitik» bringt Ordnung in eine unruhige Welt. Marlen Oehler und David Vogel analysieren die weltpolitischen und wirtschaftlichen... more

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  1. Number 1: Chinas stiller Krieg um Taiwan hat längst begonnen

    Der Angriff auf Taiwan hat längst begonnen. Dieser Überzeugung ist der Sinologe, ehemalige Spiegel-Journalist und Geheimdienstexperte Jürgen Kremp. Im Gespräch mit David Vogel berichtet Kremp von eigenen Erfahrungen mit Beschattungen durch chinesische Agenten und erläutert, wie Peking versucht, Taiwan ohne militärische Waffengewalt zu unterwandern. Jeden Tag sieht sich Taiwan mit rund 2,6 Millionen Cyberangriffen konfrontiert. Parallel dazu schüren gezielte Falschmeldungen in den sozialen Medien Misstrauen in der Bevölkerung. Zudem sorgt der Einfluss auf Parteien und Medienkonzerne für eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung. Jürgen Kremp ordnet die Lage ein und erklärt, warum das Schicksal von Taiwan auch für die westliche Welt ein entscheidender Warnruf sein muss. Heutiger Gast: Jürgen Kremb Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].

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  2. Number 2: 9/11: Die eigentliche Tragödie begann danach – mit dem «War on Terror»

    Vor genau 25 Jahren erschütterten die Anschläge vom 11. September die USA und lösten den globalen «War on Terror» aus. Doch anstatt Stabilität zu bringen, entpuppte sich die militärische Reaktion der Amerikaner als strategischer Fehler. Ihr Vorgehen gegen al-Kaida in Afghanistan wurde allseits unterstützt. Doch mit dem anschliessenden Einmarsch in den Irak wendete sich das Blatt. Die amerikanische Führung glaubte nach dem ersten Erfolg in Afghanistan, auch andere Länder und Systeme nach ihren Vorstellungen formen zu können - und scheiterte. Für den Terrorismusexperten Peter Neumann war dies «wahrscheinlich der ultimative Moment der amerikanischen Hybris». Die Konsequenzen dieser geopolitischen Überdehnung spürt die Welt bis heute. Der Terrorismus lebt unter anderem im sogenannten «Islamischen Staat» weiter. Gleichzeitig verzettelte sich Washington in endlosen Konflikten und verlor entscheidende Jahre, in denen Asien und insbesondere China ungestört zur neuen Weltmacht aufsteigen konnten. Auch im Inneren kratzte der Krieg gegen den Terror massiv am demokratischen Selbstverständnis der Nation. Umstrittene Einrichtungen wie das Gefangenenlager in Guantanamo, Überwachungsgesetze und Folterskandale beschädigten den Ruf des Landes stark. Neumann erklärt, warum er 25 Jahre später eine klar negative Bilanz zieht. Gast: Peter Neumann, Politikwissenschaftler und Terrorismusexperte am Kings College in London. Host: Marlen Oehler Redaktion: Sarah Ziegler, David Vogel Das Autorenprofil von Peter Neumann findet ihr hier, und den Hinweis zu seinen Büchern. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].

    33min
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  3. Number 3: Europas trockene Zukunft: Drohen jetzt Wasserkriege?

    Europa leidet unter einer beispiellosen Trockenheit und historischen Niedrigwasserständen. Selbst Regionen wie das „Wasserschloss Schweiz“ stossen an Grenzen, während sich die geopolitischen Folgen der Wasserknappheit immer deutlicher zeigen. Werden künftige Konflikte nicht mehr um Öl, sondern um Wasser geführt? David Vogel spricht mit der Wasserexpertin Susanne Schmeier darüber, wie grenzüberschreitendes Wassermanagement funktioniert, warum Staudämme oft als Konfliktauslöser dienen und weshalb der Sommer 2026 ein drastischer Aufwacheffekt für Europa ist. Heutiger Gast: Prof. Dr. Susanne Schmeier Host: David Vogel Die Folge über das Walliser Dorf findest du hier Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected]. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.

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  4. Number 4: Iran und Ukraine: Verschmelzen die beiden Konflikte zu einem Gigakrieg?

    Die Kriege in der Ukraine und im Iran sind längst nicht mehr voneinander zu trennen. Ein ukrainischer Drohnenangriff auf ein iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer zeigt, wie weit sich der Konflikt ausdehnt. Militär- und Sicherheitsexperte Sascha Bruchmann erklärt, warum die Ukraine inzwischen iranische Lieferketten ins Visier nimmt, welche Rolle russische Drohnen, Satelliten und chinesische Technologie spielen und weshalb Russland und Iran immer enger zusammenarbeiten. Droht uns nun ein globaler Grosskonflikt, der nicht mehr aufzuhalten ist? «Je länger und mehr Akteure, Technologien und Ressourcen betroffen sind, desto globaler wird dieser Krieg», sagt Bruchmann im Podcast. Noch handle es sich eher um parallele Systemkonflikte wie im Kalten Krieg – doch die Gefahr unvorhersehbarer, nicht-linearer Kettenreaktionen wächst mit jedem Tag, an dem die beiden Kriege weiter miteinander verschmelzen. Gast: Sascha Bruchmann, Militär- und Sicherheitsexperte vom International Institute for Strategic Studies (IISS) Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel Ein Text der NZZ zur These, dass der Ukraine- und der Irankrieg zunehmend verschmelzen, findest du hier. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].

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  5. Number 5: Singapur als Vorbild? Wie ein Stadtstaat zur Lieblingsautokratie wurde

    In nur sechs Jahrzehnten entwickelte sich Singapur von einer von Krankheiten geplagten Region zu einer der reichsten Nationen weltweit. Die Bewohner gehören Umfragen zufolge zu den glücklichsten Asiens. Dieser beeindruckende wirtschaftliche Aufstieg beruht jedoch auf einem politischen System, das Experten als elektorale Autokratie bezeichnen. Die langjährige Regierungspartei sichert sich ihre Stellung durch ungleiche Bedingungen im politischen Wettbewerb. In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» spricht der Politologe Marco Bünte darüber, warum das Modell aus finanziellem Erfolg und autoritärer Kontrolle als Vorbild für Machthaber auf der ganzen Welt dient. Es zeigt auf, wie Wohlstand für die Bevölkerung geschaffen wird, ohne dass die politische Führung ihre Macht abtreten muss. Heutiger Gast: Marco Bünte, Politologe Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter [email protected].

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