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Unser Gast:
Für diese Folge sind wir zu Gast in Köln bei Prof. Dr. Frank Jessen. Er ist Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uniklinik Köln, leitet die klinische Forschung am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und gehört als Mitglied des renommierten World Dementia Council zu den weltweit führenden Köpfen in der Alzheimer-Forschung.
Wir sprechen mit ihm über das Thema Demenz: Ab wann normale Vergesslichkeit gefährlich wird, welche Risikofaktoren eine zentrale Rolle spielen und wie wir vor allem als Angehörige von Erkrankten im Alltag bestmöglich unterstützen und begleiten können.
Thema:
Chronisch-degenerative Erkrankungen wie Demenz belasten Familien oft intensiver und plötzlicher, als ihnen lieb ist. Gerade in der Lebensmitte erleben viele Menschen nicht selten, dass sich das Leben der eigenen Eltern verändert und erste Anzeichen von Vergesslichkeit für Verunsicherung sorgen. Diese Veränderungen und die Sorge vor der Zukunft können dazu beitragen, dass das Thema emotional stark in den Vordergrund rückt.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Frank Jessen klären wir, wie Demenz entsteht, welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und warum eine rechtzeitige Frühdiagnostik so wichtig ist. Vor allem aber beleuchten wir, wie man erste Warnsignale richtig deutet und was wir als Angehörige tun können, um Betroffene im Alltag bestmöglich zu unterstützen. Ein tiefgründiges Gespräch über Vorsorge, Klarheit und den richtigen Umgang mit dem Vergessen.
Unser Gast:
Für diese Podcastfolge durften wir Dr. Susanne Altmeyer im Gezeiten Haus in Wesseling besuchen.
Thema:
Belastende Erfahrungen begleiten viele Menschen oft länger, als ihnen bewusst ist. Gerade in der Lebensmitte erleben Frauen nicht selten, dass sich alte Verletzungen, Ängste oder unverarbeitete Erlebnisse plötzlich wieder stärker bemerkbar machen. Hormonelle Veränderungen, neue Lebenssituationen oder anhaltender Stress können dazu beitragen, dass bisher gut bewältigte Themen wieder an die Oberfläche treten.
Unser Gast:
Dr. Helena Orfanos-Boeckel ist Fachärztin für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie, Autorin und Gesundheits-Expertin. In ihrer Praxis verbindet sie klassische internistische Medizin mit moderner biochemischer und regulativer Medizin zu einem ganzheitlichen Ansatz. Nach eingehender Labordiagnostik – ermittelt sie den aktuellen Zustand des Körpers bis auf Zellebene und entwickelt darauf basierend individuelle Therapiepläne. Dabei verschreibt sie gezielt Nährstoff- und Hormontherapien, um die Körperfunktionen optimal zu unterstützen und die Gesundheit ihrer Patient:innen zu stabilisieren.
Thema:
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Helena Orfanos-Boeckel über die individuelle Einstellung von Vitamin D und anderen Nährstoffen, die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Natürlichkeit, sowie praxisnahe Empfehlungen für Frauen und Männer zur Prävention und Diagnostik. Zudem gibt Helena konkrete Tipps zur Unterstützung bei Hashimoto und zur Gesundheit von Haut und Haaren.
Orfanos-Boeckel, H. (2022). Nährstoff-Therapie: Orthomolekulare Medizin & Bioidentische Hormone: Mangel ausgleichen, Beschwerden lindern, Alterungsprozesse aufhalten. Stuttgart: Trias Verlag in Georg Thieme Verlag.
Orfanos-Boeckel, H. (2024). Nährstoff-Therapie-Der Praxisleitfaden: Orthomolekulare Medizin richtig dosieren und anwenden. Vorbeugen und heilen mit Vitaminen, Mineralstoffen & Co. Stuttgart: Trias Verlag in Georg Thieme Verlag.
Orfanos-Boeckel, H. (2026). Nährstoff- & Hormontherapie – Der Präventions-Leitfaden: Welche Laborwerte frühzeitig auf Erkrankungen hinweisen und wie Sie diese optimal einstellen. Ihr Diagnostik- & Therapieplan für ein langes gesundes Leben. Stuttgart: Trias Verlag in Georg Thieme Verlag.
Unser Gast:
Dr. Helena Orfanos-Boeckel ist Fachärztin für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie, Autorin und Gesundheits-Expertin. In ihrer Praxis verbindet sie klassische internistische Medizin mit moderner biochemischer und regulativer Medizin zu einem ganzheitlichen Ansatz. Nach eingehender Labordiagnostik – ermittelt sie den aktuellen Zustand des Körpers bis auf Zellebene und entwickelt darauf basierend individuelle Therapiepläne. Dabei verschreibt sie gezielt Nährstoff- und Hormontherapien, um die Körperfunktionen optimal zu unterstützen und die Gesundheit ihrer Patient:innen zu stabilisieren.
Thema:
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Helena Orfanos-Boeckel über die körperlichen Veränderungen, die Frauen ab 40 erleben – hormonell, im Nährstoffhaushalt und auf Zellebene. Wir klären, wie Alterungsprozesse und Gesundheitsrisiken schon im Blut sichtbar werden, noch bevor Symptome auftreten, und welche Diagnostik dabei hilft, Knochenabbau und Gefäßveränderungen frühzeitig zu erkennen.
Orfanos-Boeckel, H. (2022). Nährstoff-Therapie: Orthomolekulare Medizin & Bioidentische Hormone: Mangel ausgleichen, Beschwerden lindern, Alterungsprozesse aufhalten. Stuttgart: Trias Verlag in Georg Thieme Verlag.
Orfanos-Boeckel, H. (2024). Nährstoff-Therapie-Der Praxisleitfaden: Orthomolekulare Medizin richtig dosieren und anwenden. Vorbeugen und heilen mit Vitaminen, Mineralstoffen & Co. Stuttgart: Trias Verlag in Georg Thieme Verlag.
Orfanos-Boeckel, H. (2026). Nährstoff- & Hormontherapie – Der Präventions-Leitfaden: Welche Laborwerte frühzeitig auf Erkrankungen hinweisen und wie Sie diese optimal einstellen. Ihr Diagnostik- & Therapieplan für ein langes gesundes Leben. Stuttgart: Trias Verlag in Georg Thieme Verlag.
Unser Gast:
Dr. Petra Thorn ist Diplom-Sozialarbeiterin sowie Sozial- und Familientherapeutin mit eigener Praxis in Mörfelden. Seit über 20 Jahren ist sie auf die psychosoziale Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch und im Kontext von Familienbildung spezialisiert. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf reproduktionsmedizinischen Fragestellungen, insbesondere im Bereich der Samen- und Eizellspende. Als Mitgründerin der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung (BKiD) leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Professionalisierung und Qualitätssicherung dieses Fachgebiets. Ihre Tätigkeit als Autorin und Referentin reflektiert ihre kontinuierliche Einbindung in den wissenschaftlichen und fachlichen Diskurs. Ihr Beratungsansatz basiert auf evidenzorientierten Methoden, ethischer Reflexion und einer ressourcenorientierten Perspektive.
Thema:
Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Dr. Petra Thorn stehen die psychosozialen Aspekte eines unerfüllten Kinderwunsches. Thematisiert werden insbesondere Prozesse der Neuorientierung in einer herausfordernden Lebensphase sowie der Umgang mit gesellschaftlichen Erwartungen und Druck. Darüber hinaus beleuchtet das Gespräch geschlechtsspezifische Unterschiede in der Verarbeitung bei Männern und Frauen sowie deren Auswirkungen auf Partnerschaft und individuelle Bewältigungsstrategien. Ziel ist es, fundierte Einblicke zu geben und Wege im konstruktiven Umgang mit dieser Situation aufzuzeigen
Unser Gast
Für unsere Podcast-Folge haben wir Timo Strünker an der Universität Münster getroffen, wo er am Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie (CeRA) tätig ist. Er ist Biologe und Biochemiker und erforscht die molekularen Grundlagen der männlichen Fruchtbarkeit, insbesondere die Signalverarbeitung in menschlichen Spermien. Nach seinem Biologiestudium und einer Promotion in Biochemie führte ihn sein Weg über die biophysikalische Forschung zur eigenen Arbeitsgruppe und schließlich nach Münster.
Thema
Unfruchtbarkeit beim Mann wird oft unterschätzt – in rund 40–50 % der unfruchtbaren Paare spielt der Mann eine Rolle, bei 20–30 % sogar allein. Meist schaut alle zuerst auf die Frau – dabei liegt das Problem oft genauso häufig beim Mann. Genau deshalb haben wir Prof. Timo Strünker eingeladen, um Licht ins Dunkel zu bringen.
Unser Gast
Melanie Wenzel ist Heilpraktikerin, Kräuterexpertin, Autorin - ihre Arbeit verbindet naturheilkundliches Wissen, Erfahrung aus der Praxis und einen sehr zugänglichen Blick auf Gesundheit, Hautpflege und Wohlbefinden. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre langjährigen Auftritte im WDR und im ARD-Buffet, wo sie ihr Wissen über Heilpflanzen, Naturkosmetik und natürliche Unterstützung im Alltag mit einem großen Publikum teilt.
Thema
Melanie Wenzel steht für eine Perspektive auf die Wechseljahre, die ermutigend statt dramatisierend ist: naturverbunden, pragmatisch und wohltuend undogmatisch. Genau das macht sie für uns als Gesprächspartnerin so spannend. Wir sprechen mit ihr über natürliche Wege, Körper und Haut in einer sensiblen Lebensphase zu unterstützen. Es geht um Pflanzenwissen, hilfreiche Inhaltsstoffe, alltagstaugliche Rituale und die Frage, was Frauen wirklich guttut — gerade dann, wenn sich der Körper verändert und Gewohntes nicht mehr selbstverständlich funktioniert.
Unser Gast
Prof. Dr. Dr. Patrick Rene Diel ist Biologe, Biochemiker und Endokrinologe mit den Schwerpunkten molekulare Endokrinologie, Stoffwechsel- und Dopingforschung. Nach seinem Postdoc in der Pharmaindustrie wechselte er 1995 an die Deutsche Sporthochschule Köln, wo er am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin in der Abteilung Molekulare und zelluläre Sportmedizin tätig ist. 2003 habilitierte er sich an der Technischen Universität Dresden und wurde dort 2009 zum Honorarprofessor ernannt. Seit 2015 ist er außerplanmäßiger Professor an der Deutschen Sporthochschule Köln.
Im Zentrum seiner Forschung stehen hormonelle Regulationsmechanismen, die Rolle von Ernährung und Nahrungsbestandteilen sowie die Prävention von Stoffwechselerkrankungen. Ein weiterer zentraler Schwerpunkt ist die präventive Dopingforschung. Er ist Vorstandsmitglied des Zentrums für präventive Dopingforschung und berät seit 2005 als Gutachter den Deutschen Bundestag und die Europäische Kommission zu Fragen des Gendopings.
Thema
In dieser Bonus-Folge sprechen wir über Evas Lieblingsthema: Sport. Für unser Gespräch hat sich Prof. Dr. Dr. Patrick Diel über zwei Stunden Zeit genommen – und wir möchten euch die wichtigsten Erkenntnisse daraus nicht vorenthalten.
Denn Bewegung ist in der Lebensmitte weit mehr als ein Lifestyle-Thema. Studien und die Empfehlungen der WHO zeigen: Schon relativ kurze Trainingseinheiten pro Woche können Gesundheit und Lebensqualität deutlich verbessern.
Wir schauen genauer hin: Welche Formen von Bewegung sind wirklich sinnvoll? Welche Rolle spielen Krafttraining, Ausdauer und Alltagsbewegung? Und warum ist ausgerechnet der Spaß an der Bewegung ein entscheidender Faktor, um langfristig dranzubleiben?
Außerdem sprechen wir darüber, warum ein Gesundheitscheck vor Trainingsbeginn sinnvoll sein kann – und weshalb fachkundige Anleitung, vor allem beim Krafttraining, hilft, Verletzungen zu vermeiden.
Und wir ordnen ein, wie Bewegung zusammen mit anderen Faktoren – etwa einer individuell abgestimmten Hormonersatztherapie bei starken Wechseljahresbeschwerden – Herz-Kreislauf-Gesundheit, Muskel- und Knochengesundheit, Schlaf und psychisches Wohlbefinden positiv beeinflussen kann.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum Bewegung gerade in dieser Lebensphase so viel verändern kann.
Unser Gast
Prof. Dr. Dr. Patrick Rene Diel ist Biologe, Biochemiker und Endokrinologe mit den Schwerpunkten molekulare Endokrinologie, Stoffwechsel- und Dopingforschung. Nach seinem Postdoc in der Pharmaindustrie wechselte er 1995 an die Deutsche Sporthochschule Köln, wo er am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin in der Abteilung Molekulare und zelluläre Sportmedizin tätig ist. 2003 habilitierte er sich an der Technischen Universität Dresden und wurde dort 2009 zum Honorarprofessor ernannt. Seit 2015 ist er außerplanmäßiger Professor an der Deutschen Sporthochschule Köln.
Im Zentrum seiner Forschung stehen hormonelle Regulationsmechanismen, die Rolle von Ernährung und Nahrungsbestandteilen sowie die Prävention von Stoffwechselerkrankungen. Ein weiterer zentraler Schwerpunkt ist die präventive Dopingforschung. Er ist Vorstandsmitglied des Zentrums für präventive Dopingforschung und berät seit 2005 als Gutachter den Deutschen Bundestag und die Europäische Kommission zu Fragen des Gendopings.
Thema
In unserer neuesten Podcast-Folge geht es um weibliche Hormone und wie sie sich in den Wechseljahren verändern. Wir sprechen über Risiken und Folgeerkrankungen, die in dieser Zeit auftreten können, und diskutieren die Rolle von bioidentischen, pflanzlichen und synthetischen Hormonen: lindern sie nur Symptome oder schützen sie auch vor Langzeitfolgen? Diel beleuchtet Aufklärungs- und Versorgungslücken für Frauen ab 40 und gibt konkrete Empfehlungen für eine bestmögliche Vorsorge. Außerdem erklären wir, warum Hormonspiegel sinken und die Fruchtbarkeit endet – und welchen Sinn das hat.
Unser Gast
Prof. Dr. Dr. Christian Schubert ist studierter Mediziner und Psychologe. Seit 1995 leitet er das Labor für Psychoneuroimmunologie (PNI) an der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie Innsbruck. Die Forschungsergebnisse seines Teams teilt und nutzt er u.a. als praktizierender Psychotherapeut und Autor von inzwischen mehreren Büchern. Gerade ist sein aktuelles Buch erschienen – es heißt: „Immunsystem neu gedacht - Wie psychische und soziale Faktoren unsere Gesundheit stärken“.
Thema
Diese Podcast-Folge nimmt dich mit in einen Forschungsbereich, der das klassische Verständnis von Medizin grundlegend infrage stellt: die Psychoneuroimmunologie. Du erfährst, warum Stress nicht nur ein Gefühl ist, sondern messbar Wundheilung verzögert, Entzündungen antreibt und das Immunsystem verändert – belegt durch Studien, in denen selbst kleine Verletzungen unter Prüfungsstress Tage länger zum Heilen brauchten. Wir sprechen darüber, weshalb Stressreaktionen im Körper nicht linear verlaufen, warum Cortisol oft erst Tage später reagiert, was bei chronischer Erkrankung dabei schief läuft und wieso unsere Beziehungen und unser soziales Erleben zu den stärksten, bislang unterschätzten Taktgebern unserer Biologie gehören.
Psychoneuroimmunologie (PIN)
Die Psychoneuroimmunologie ist ein vergleichsweise junger Forschungsbereich, dessen Anfänge in die Mitte der 1970er-Jahre reichen und der bislang überwiegend wissenschaftlich erforscht wird, ohne bereits breit klinisch angewendet zu sein. Im Zentrum steht die Wechselwirkung zwischen psychischen Prozessen und dem Immunsystem – und zwar in beide Richtungen, da auch das Immunsystem Erleben und Verhalten maßgeblich beeinflusst. Diese enge Verbindung von Körper, Geist, Seele und sozialen Beziehungen macht das Feld hochkomplex und stellt das traditionelle Menschenbild der Schulmedizin grundlegend infrage.
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