Sexualität begleitet unser Leben von Anfang an und ist dennoch oft mit Scham, Unsicherheit und Tabus belegt. Wie können wir über Sexualität sprechen, ohne sie zu bewerten oder zu funktionalisieren? Und was bedeutet es, Sexualität aus existenzanalytischer Perspektive zu verstehen?
In dieser Folge spreche ich mit Ingo Zirks, Körpertherapeut, Existenzanalytiker und Sexualtherapeut. Aus seiner langjährigen Praxis heraus hat er eine existenzanalytisch fundierte Sexualtherapie entwickelt, die den Menschen in seiner Ganzheit ernst nimmt – leiblich, emotional und existenziell.
Wir nähern uns dem Thema behutsam: dem Einstieg in Sexualität, den gesellschaftlichen und persönlichen Tabus, und der Frage, wie Sexualität sich über die gesamte Lebensspanne hinweg wandelt. Ingo gibt Einblick, wie die vier Grundmotivationen der Existenzanalyse helfen können, sexuelle Themen besser zu verstehen, als Ausdruck von Lebendigkeit, Beziehung und Selbstsein.
Ein ganz offenes Gespräch über ein zutiefst menschliches Thema. Eine Folge, die dazu einlädt, Sexualität als Teil der eigenen Existenz wahrzunehmen und dem eigenen Erleben mit mehr Offenheit zu begegnen.
Passende Buchempfehlung: "Anwendungsgebiete der Existenzanalyse" - von Ingo Zirks, Markus Angermayr & Susanne Pointner
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