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Zu Beginn berichten Luu und Nicko von ihren Ferien in Prag. Im Zentrum steht Ari Asters Midsommar (2019). Nach dem Mord-Suizid an ihrer Familie reist die trauernde Dani mit ihrem Freund Christian und dessen Kumpels nach Schweden, zum Mittsommerfest der Kommune Hårga. Wir sprechen über die Kommune als eigene Figur, die wie ein kollektiver Organismus atmet und trauert, und diskutieren, ob Hårga eher eine Sekte oder die Familie ist, die Dani verloren hat.
Ein grosses Thema ist Asters Inszenierung. Horror bei gleissendem Tageslicht statt in der Dunkelheit, das Wandbild am Anfang, das schon das ganze Ende vorwegnimmt, und die Frage, ob der Film eigentlich ein Trennungsdrama im Kostüm des Folk-Horrors ist. Auch der Vergleich zwischen Kinofassung und dem rund 24 Minuten längeren Director's Cut kommt zur Sprache mit einer zusätzlichen Wasser-Ritual-Szene, die die Lesart der Geschichte spürbar verändert.
Zum Schluss gibt's ein A24-Quiz für Luu sowie die Empfehlung der Woche, bevor der Blick auf die nächste Folge fällt: etwas Freundlicheres als diesmal.
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Cinema Paradiso 🎞️
Nicko startet mit einem Zitat über das Loslassen und Weiterziehen, danach ein ausführliches Life-Update. Ferien, Zügeltermin und einige Filmsichtungen bei beiden.
Im Zentrum steht Giuseppe Tornatores Cinema Paradiso (1988). Der erfolgreiche Regisseur Salvatore erfährt vom Tod seines alten Freundes Alfredo und erinnert sich zurück an seine Kindheit im sizilianischen Dorf Giancaldo, wo ihn der Filmvorführer Alfredo wie einen Ersatzsohn aufzog. Dazu diskutieren wir, ob der Film die Nostalgie feiert oder auch ihren Preis zeigt.
Filmhistorisch war Cinema Paradiso in Italien zunächst ein Flop und wurde erst nach der Kürzung zum Erfolg. Später gewann er den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Bei den Trivia geht's um die aufwendige Besetzung des jungen Totò aus über 300 Kandidaten sowie darum, dass Hauptdarsteller Philippe Noiret seine Zeilen komplett auf Französisch sprach und später synchronisiert wurde.
Zum Schluss gibt's die Letterboxd-Comments, ein Minigame für Nicko sowie die Empfehlung der Woche bevor der Blick auf die nächste Folge fällt, nämlich eine Halloween-Grusel-Sonderepisode.
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Luu startet mit einem Zitat über die ewige Zwiespältigkeit zwischen den Geschlechtern, danach ein kurzes Life-Update. Im Zentrum steht Stanley Kubricks The Shining (1980) mit Jack Nicholson, Shelley Duvall und Danny Lloyd. Wir sprechen über Kubricks unverwechselbare Inszenierung, die symmetrischen Bilder und die desorientierende Wirkung der Hotel-Korridore. Auch der Vergleich zwischen Stephen Kings Buchvorlage und Kubricks Verfilmung kommt zur Sprache, inklusive der unterschiedlichen Herangehensweise, wie das Overlook Hotel als eigene Figur inszeniert wird. Trotz seines heutigen Kultstatus ging der Film bei den Oscars leer aus, erhielt aber zwei Nominierungen bei den Goldenen Himbeeren. Dafür gilt er als wichtiger Meilenstein für den Einsatz der Steadicam-Technik. Bei den Trivia gibt's einiges zu entdecken und zum Schluss gibt es die Letterboxd-Comments, ein Minigame für Luu.
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Wir starten mit einem Life-Update voller aktueller Filme und Serien. Im Zentrum steht die komplette Herr der Ringe-Trilogie (2001–2003) von Peter Jackson. Wir begleiten Frodo und die Gefährten von Bruchtal bis zum Schicksalsberg und sprechen über Howard Shores Musik sowie darüber, welche Figur den stärksten Charakterbogen hat. Auch der Vergleich zwischen Kino- und Extended Edition kommt nicht zu kurz. Filmhistorisch geht es um die beeindruckende Oscar-Bilanz. Dazu besprechen wir spannende Produktionsdetails. Zum Schluss gibt es ein Minigame, die Letterboxd-Comments und die Empfehlung der Woche, bevor der Blick auf die nächste Folge fällt: The Shining.
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Gestartet wird mit einem Zitat über die Macht von Worten und Ideen, bevor beide ins Life-Update wechseln. Im Zentrum steht Dead Poets Society (1989) von Peter Weir. Diskutiert wird auch die offene Frage des Films. Ist Keating tatsächlich ein guter Lehrer oder überfordert er seine Schüler mit einer Freiheit, die sie noch nicht tragen können? Bei der Bewertung geht das Frame of the Week an die Schlussszene, Character of the Week klar an Keating. Zum Schluss gibt es die Letterboxd-Kommentare, ein Minigame sowie die Empfehlung der Woche, bevor der Blick auf die übernächste Folge fällt.
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Kleiner Hinweis vorab: Diese Folge wurde vorab aufgenommen, da Nicko in die Ferien geht, aber wie gewohnt gibt es die volle Ladung Film-Talk.
Im Zentrum steht Good Will Hunting (1997) von Gus Van Sant. Besonders, weil das Drehbuch von den damals noch unbekannten Matt Damon und Ben Affleck selbst geschrieben wurde und beiden den Startschuss für ihre Hollywood-Karrieren gab.
Erzählt wird die Geschichte von Will Hunting, MIT-Hausmeister und heimliches Mathe-Genie, der nach einer Vorstrafe nur unter der Bedingung freikommt, sich mit Professor Lambeau (Stellan Skarsgård) und Therapeut Sean Maguire (Robin Williams) auseinanderzusetzen. Zwischen Will und Sean entwickelt sich eine tiefe Mentor-Beziehung, während Will parallel mit seiner Beziehung zu Skylar (Minnie Driver) und seiner Angst vor Nähe kämpft. Ausserdem gibt es die Bewertung von Luu und Nicko, spannende Trivia und zum Schluss die Letterboxd-Comments, ein Kurz-Minigame für Nicko.
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Luu und Nicko starten mit einem Life-Update rund um Autokino-Abende und aktuelle Serien-Sichtungen.
Im Zentrum steht Christopher Nolans The Odyssey. Der erste Spielfilm überhaupt, komplett mit IMAX-Kameras gedreht, wofür eigens schallgedämmte Kameragehäuse entwickelt wurden. Nolan orientiert sich für seine Interpretation von Homers Epos an Vorbildern wie Andrei Rublev und Ray Harryhausens Stop-Motion-Arbeiten. Die Handlung folgt Odysseus' zehnjähriger Irrfahrt nach Ithaka relativ treu, verdichtet aber die verschachtelte Vorlage für die Leinwand. Besprochen werden das Staraufgebot (Matt Damon, Anne Hathaway, Tom Holland, Zendaya, Charlize Theron, usw.) sowie spannende Trivia zum Effekte-Ansatz. Riesen und Zyklopen wurden mit Grössenillusionen und Puppenbau statt CGI umgesetzt, und rund 640'000 Meter Filmmaterial wurden von Hand geschnitten.
Bei der Bewertung überzeugen vor allem Bild und Handwerk. Zum Schluss gibt's Letterboxd-Comments, ein Minigame für Luu und die Empfehlung der Woche, bevor der Blick auf die nächste Folge fällt: Good Will Hunting.
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Luu und Nicko starten mit Life-Update und im Zentrum dieser Episode steht The Grand Budapest Hotel (2014). Concierge Monsieur Gustave H. und sein Lobbyboy Zero geraten nach dem Tod einer reichen Stammgästin in einen Erbstreit, Mordverdacht und eine Flucht quer durch das fiktive Zubrowka, während im Hintergrund der Krieg heraufzieht. Besprochen werden Andersons typische Bildsprache, das Staraufgebot rund um Ralph Fiennes, sowie spannende Trivia. Filmhistorisch punktet der Film mit dem Silbernen Bären in Berlin und vier Oscars 2015. Zum Schluss gibt es die jeweilige Bewertung, Letterboxd-Comments, ein Minigame für Nicko und die Empfehlung der Woche, bevor der Blick auf die nächste Folge fällt.
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In dieser Episode starten Luu und Nicko mit einem Life-Update. Nicko berichtet von der Saftkur und "On Her Majesty's Secret Service", während Luu von Boogie Nights und einem besonderen Disclosure Day erzählt.
Im Zentrum der Folge steht Andrei Tarkowskis Stalker (1979), verfilmt nach dem Roman "Picknick am Wegesrand" der Brüder Strugazki. Der 162-minütige sowjetische Science-Fiction-Klassiker erzählt von drei Männern, die illegal in die geheimnisvolle "Zone" eindringen. Im Zentrum dieses abgesperrten, von einem unbekannten Ereignis veränderten Gebiets soll sich ein "Zimmer" befinden, das die innersten Wünsche seines Besuchers erfüllt.
Luu und Nicko sprechen über die grossen Gegensätze des Films. Kunst und Zynismus auf der einen, Wissenschaft und Rationalität auf der anderen Seite, während der Stalker selbst einen fast religiösen Glauben an die Zone verkörpert. Diskutiert wird auch, was es über die drei Hauptfiguren aussagt, dass keiner von ihnen den Mut findet, das Zimmer zu betreten. Ausserdem gibt es spannende Hintergrundinformationen.
Natürlich bewerten Luu und Nicko den Film am Ende auch und zum Abschluss gibt es wie immer die Letterboxd-Comments, ein Minigame für Luu und eine Empfehlung der Woche, bevor der Blick auf die nächste Folge fällt.
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In dieser Episode starten Luu und Nicko mit einem kleinen Ferien- und Life-Update mit Gesprächen über die Fussball-WM, Sonne und Beton, Letters to Juliet und natürlich Shrek.
Im Mittelpunkt steht jedoch Paul Thomas Andersons Ensemble-Meisterwerk Magnolia (1999). Der fast dreistündige Film verknüpft die Schicksale von neun Menschen im San Fernando Valley an einem einzigen Tag. Was zunächst wie einzelne Geschichten wirkt, entwickelt sich zu einer emotionalen Untersuchung über Schuld, Vergebung, Familie und die Frage, ob Zufall überhaupt existiert. Natürlich analysieren sie auch die legendäre „Wise Up“-Sequenz, in der die Figuren plötzlich denselben Song singen, sowie den berüchtigten Froschregen, der zu den ungewöhnlichsten und meistdiskutierten Momenten der Filmgeschichte gehört. Ausserdem gibt es spannende Hintergrundinformationen und natürlich dürfen auch die besten Letterboxd-Kommentare nicht fehlen.
Zum Abschluss bewerten Luu und Nicko den Film, küren ihre Lieblingsfiguren und das Frame of the Week, bevor Nicko sich im Minigame beweisen muss. Ausserdem gibt es wie immer eine Empfehlung der Woche und einen Ausblick auf die nächste Folge. Eine Folge über Zufall, Schicksal, Musik, Trauma und die vielleicht verrückteste Wettervorhersage der Filmgeschichte.
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