Was, wenn man Gott nicht nur dadurch verlieren kann, dass man vor ihm wegläuft – sondern auch dadurch, dass man versucht, sich seine Liebe zu verdienen?
In Lukas 15 erzählt Jesus von zwei verlorenen Söhnen: Der eine sucht Freiheit fern vom Vater und scheitert. Der andere bleibt zu Hause, leistet und gehorcht – und ist seinem Vater trotzdem innerlich fern. Doch beiden kommt der Vater entgegen.
Egal ob Scham über das eigene Versagen oder Frust über die eigene Leistung: Beides kann uns auf Distanz zu Gott halten. Jesus lenkt unseren Blick deshalb auf den Vater, der uns entgegenläuft, uns annimmt und einlädt. Seine Liebe können wir weder verdienen noch verlieren.
Was könnte sich verändern, wenn wir aufhören, auf unser Versagen oder unsere Leistung zu schauen – und stattdessen neu auf die Liebe Gottes?