Frankfurter Regulierungspodcast (FCCR) – mit Host Erkan Wisler

Frankfurter Regulierungspodcast (FCCR) – mit Host Erkan Wisler

By Frankfurt Competence Centre for German and Global Regulation (FCCR) by EWScience
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Frankfurter Regulierungspodcast (FCCR) – mit Host Erkan Wisler episodes

  • Anna Issel, Chief Compliance Officer der LBBW
    Wie Regulierung wirklich wirkt und wie sie in der Praxis umgesetzt wird.

    Themen der Folge

    01:07 – Wirksamkeit messen

    Die Zahl der Kontrollen oder Berichte sagt wenig aus. Entscheidend sind Prävention, der Umgang mit „Near Misses“ und eine gelebte Risikokultur.

    02:44 – Zielkonflikte zwischen Regulierungen

    Die größten Herausforderungen entstehen oft zwischen Regulierungen, nicht durch einzelne Vorschriften – etwa zwischen Datenschutz und Betrugsprävention oder zwischen Nachhaltigkeit und bezahlbarem Wohnraum.

    04:54 – Risikobasierter Ansatz

    Kontrollen und Ressourcen richten sich nach dem tatsächlichen Risikoprofil. Voraussetzung sind nachvollziehbar begründete Entscheidungen.

    06:10 – Rolle der Compliance

    Compliance entwickelt Vorgaben, kontrolliert deren Einhaltung und unterstützt das Management bei Entscheidungen im Graubereich. Die operative Umsetzung liegt beim Geschäft.

    08:19 – Nebenwirkungen von Regulierung

    Zusätzliche Berichtspflichten, Zeitaufwand und Investitionen stehen den Schutzzielen gegenüber. Einheitliche europäische Standards können Prozesse zugleich vereinfachen und beschleunigen.

    10:16 – Künstliche Intelligenz

    KI analysiert große Datenmengen, erkennt fehlende Angaben und macht verdächtige Muster sichtbar. Bewertung und Entscheidung bleiben beim Menschen.

    12:42 – Lebendige Regulierung

    Regeln sollten regelmäßig daraufhin geprüft werden, ob sie ihre Ziele noch erreichen, und sich an gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Veränderungen anpassen.

    14:17 – Schutz vor Anlagebetrug

    Hier leistet Compliance direkten Verbraucherschutz: durch das Erkennen betrügerischer Muster, möglichen Datenaustausch zwischen Instituten und gezieltes Nachfragen bei ungewöhnlichen Überweisungen.

    16:54 – Zukunft der Compliance

    Gefragt sind Neugier, technologisches Verständnis, Dialogfähigkeit und professionelle Standfestigkeit. Sind die Risiken zu hoch, muss ein Nein ein Nein bleiben.

    19:13 – Zentrale Aussage

    Compliance ist mehr als eine Checkliste. Daten und KI machen Risiken früher sichtbar – doch am Ende steht eine fachliche Entscheidung: Welche Geschäfte passen zum Risikoappetit des Instituts und welche nicht? Anna Issel verdeutlicht dies am Beispiel möglicher Sanktionsumgehung.

    Im Gespräch

    Host: Erkan Wisler, M.A. · Frankfurter Regulierungspodcast FCCR

    Gast: Anna Issel · Chief Compliance Officer und Geldwäschebeauftragte der LBBW

    21 min
  • Dr. Sophia Habbe, Crisis Governance
    Blind Spots, Verantwortung und Entscheidungen unter Druck

    Executive Summary:

    Die meisten Unternehmen geraten erst dann wirklich in die Krise, wenn der erste Impuls in Aktionismus umschlägt. Warum?

    Weil wir dazu neigen, auf Unsicherheit mit hektischem Handeln zu reagieren, statt systematisch vorzugehen.

    Bei einem potenziellen Compliance-Verstoß wird oft von einem Moment auf den anderen alles umgestellt: Es werden übereilt Mitteilungen geschrieben, Zugriffe gesperrt, Berichte erstellt – und nach außen kommuniziert, man habe alles „unter Kontrolle“. Doch was passiert? Meist legt sich der Aktionismus schnell wieder, die Faktenbasis bleibt unklar, und der eigentliche Vorfall eskaliert.

    Wir vergessen, dass echte Kontrolle in Krisen nicht bedeutet, sofort alles wissen zu müssen. Sondern Unsicherheit methodisch zu akzeptieren, sauber zu dokumentieren, Annahmen offenzulegen – Schritt für Schritt.

    Wir übersehen, dass ein blinder Fleck nur dann entsteht, wenn niemand Verantwortung übernimmt. Dass nicht das einzelne Fehlverhalten die Eskalation auslöst, sondern dass Informationen nicht ganzheitlich betrachtet werden, weil sie auf mittlerer Ebene hängenbleiben oder kritische Fragen ausgeklammert werden.

    Die Kunst der Krisenführung ist es, in kleinen, strukturierten Schritten Unsicherheiten zu organisieren, statt sie impulsiv zu überspielen. Immer wieder zu fragen: Welche Annahmen behandeln wir wie Tatsachen? Was tun wir – und was lassen wir bewusst?

    Nur mit diesem kontinuierlichen Hinterfragen und methodischen Vorgehen bleibt das Unternehmen handlungsfähig – auch dann, wenn die Faktenlage alles andere als eindeutig scheint. Entscheidungen in der Krise werden so nachvollziehbar und – vor allem – nachhaltig tragfähig

    37 min
  • Sabine Frank, Zwischen Brüssel und Mountain View – wie entsteht digitale Regulierung wirklich?
    Head of Governmental Affairs and Public Policy bei Google DACH

    Fragen in der Episode

    • Was war der Moment in deiner Karriere, in dem du verstanden hast, wie Regulierung wirklich entsteht jenseits des Lehrbuchs?
    • Wenn morgen ein Gesetzentwurf kommt, liebe Sabine, der Google direkt betrifft, was passiert konkret in den ersten 48 Stunden in deinem Team?
    • Warum braucht Politik die Perspektive von Unternehmen wie Google überhaupt?
    • Woran erkennt man die Grenze? Wann wird aus legitimer Interessenvertretung Einfluss, der Regulierung verzerrt statt verbessert?
    • Kritiker sagen, große Digitalkonzerne hätten strukturell mehr Zugang zu Politik als kleinere Akteure oder die Wissenschaft. Wie begegnest du diesem Vorwurf?
    • Wie navigierst du denn diese Spannung in deiner Rolle, wenn zwischen Washington und Brüssel offen über digitale Regeln gestritten wird?
    • Wo erzeugt der DMA aus deiner Sicht Komplexität ohne Wirkung und wo hat die Kommission recht?
    • Was wäre aus deiner Sicht echte Vereinfachung beim Digital Omnibus und wo liegt die Grenze zu verdeckter Deregulierung?
    • Welche Rolle spielt wissenschaftliche Evidenz in deinem Gespräch mit der Politik und woran scheitert es, wenn Forschung den Weg in Regulierung nicht findet?
    • Welchen einen Grundsatz gibst du einem Studierenden mit, die in deinem Bereich Public Affairs arbeiten will?
    • Gibt es ein Thema, worüber wir unbedingt heute noch sprechen sollten?
    • 22 min
    • Prof. Dr. Patrick Glauner: Zwischen Prognose, Prompt und Politik
      Woran KI in der Wirtschaft gemessen werden sollte.

      Dr. Patrick Glauner: Professor für Künstliche Intelligenz, Technische Hochschule Deggendorf

      KI in der Praxis: Von Klassifikation über Computer Vision hin zu Embedded AI

      Regulatorische Rahmenwerke: Digital Services Act & Digital Markets Act

      Anwendungen und Herausforderungen von KI in der Industrie

      Einblicke in die Ausbildung und Forschung an der Informatik-Fakultät (Bachelor/Master, Computer Vision)

      Host: Erkan Wisler

      27 min
    • Dr. Klaus Moosmayer, Good Governance in unruhigen Zeiten
      Kontrolle oder Kontrollillusion?

      Kontrollmechanismen oder Kontrollillusion?

      Herausforderungen und Perspektiven moderner Corporate Governance.

      Neue Anforderungen an Governance

      Die Anforderungen an Good Governance haben sich grundlegend verändert. Klassische Regelwerke greifen laut Dr. Klaus Moosmayer zu kurz. Entscheidend ist heute nicht die Menge an Vorschriften, sondern deren Qualität und Wirksamkeit. Gefragt sind intelligente, praxisnahe Regelwerke, die echten Mehrwert schaffen – im Sinne des OECD-Leitgedankens „Better policies for better lives“.

      Moderne Governance endet nicht bei internen Kontrollen. Sie umfasst den aktiven Dialog mit Stakeholdern sowie den transparenten Umgang mit gesellschaftlichen und ethischen Fragestellungen. Erst dieses erweiterte Verständnis ermöglicht nachhaltige Steuerung.

      Regulatorische Komplexität als Belastungsprobe

      Die wachsende Dichte und Überlagerung regulatorischer Anforderungen stellt Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen stoßen hier an ihre Grenzen. Widersprüchliche EU-Vorgaben – etwa im Bereich Cyber-Resilienz – erschweren eine konsistente Umsetzung zusätzlich.

      Verschärft wird die Situation durch sogenanntes „Gold Plating“, also nationale Zusatzanforderungen über EU-Regeln hinaus. Das Ergebnis: steigende Komplexität, hoher Ressourcenaufwand und eine erschwerte Gesamtsteuerung.

      Silodenken als strukturelles Risiko

      In vielen Unternehmen sind Governance-, Risiko- und Compliance-Funktionen voneinander getrennt organisiert. Diese Fragmentierung führt zu Ineffizienzen und erhöht das Risiko, dass kritische Themen an Schnittstellen verloren gehen.

      Ein Lösungsansatz liegt in „Integrated Assurance“. Durch die enge Verzahnung von Risiko-, Compliance-, Kontroll- und Revisionsfunktionen lassen sich Doppelarbeiten reduzieren, Prozesse beschleunigen und Risiken ganzheitlicher steuern – ein klarer Vorteil, insbesondere bei begrenzten Ressourcen.

      Verantwortung beginnt in der Linie

      Die Wirksamkeit von Governance entscheidet sich im operativen Geschäft. Die sogenannte „First Line of Defence“ trägt die zentrale Verantwortung dafür, wie Risiken und Zielkonflikte tatsächlich gehandhabt werden.

      Second- und Third-Line-Funktionen können unterstützen – aber nicht ersetzen, was Führungskräfte im Alltag vorleben müssen. Entscheidend ist eine Unternehmenskultur, die Offenheit fördert und psychologische Sicherheit schafft. Mitarbeitende müssen Themen ansprechen können, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Die Qualität von Dialogen und Meetings wird damit zum echten Gradmesser funktionierender Governance.

      Aufsichtsrat im Wandel

      Auch die Rolle des Aufsichtsrats verändert sich. Statt reiner Kontrolle ist zunehmend strategische Begleitung gefragt. Ein konstruktiver Austausch mit dem Vorstand – unter Einbindung zentraler Funktionen wie Compliance – wird zum Erfolgsfaktor.

      Gleichzeitig gewinnt die Vielfalt der Kompetenzen im Aufsichtsrat an Bedeutung: Neben fachlicher Expertise sind insbesondere Perspektiven zu Ethik, Governance und gesellschaftlicher Verantwortung gefragt.

      Woran gute Governance erkennbar ist

      Wirksame Governance zeigt sich nicht in Dokumenten, sondern im Verhalten. Unternehmen, die auch in Krisenzeiten an ihren Werten festhalten und diese weiterentwickeln, verfügen über eine belastbare Steuerungsbasis.

      Weitere Indikatoren sind:

      • Ein offener, kritischer Dialog zwischen Vorstand und Aufsichtsrat
      • Die aktive Nutzung von Mitarbeiterfeedback zur Weiterentwicklung von Governance-Strukturen
      • Eine Governance, die tatsächlich gelebt wird – nicht nur formal existiert
      • Fazit: Governance braucht Haltung - Corporate Governance ist heute weit mehr als Regelbefolgung. Sie erfordert einen integrierten Ansatz, der Kontrolle, Kultur und Verantwortung verbindet.

        Unternehmen, die langfristig erfolgreich sein wollen, müssen Governance als dynamisches System verstehen: geprägt von Dialog, gesellschaftlicher Einbindung und klarer Werteorientierung. Nur so entsteht echte Steuerungsfähigkeit – und keine bloße Kontrollillusion.

        27 min
      • Max Müller, Head of Global Public Affairs, Bayer AG
        Regulierung: Zwischen Innovation und Verantwortung

        In dieser Episode des Frankfurter Regulierungspodcasts diskutiert Erkan Wisler mit Max Müller, Head of Global Public Affairs bei der Bayer AG, über grundlegende Fragen zur Rolle und Ausgestaltung von Regulierung.

        Inhalte im Überblick:

        • Woran erkennt man wirksame Regulierung?

        • Max Müller beschreibt, wie aus Unternehmenssicht regulative Maßnahmen bewertet werden, und stellt klar, dass der Zweck einer Regulierung stets differenziert betrachtet werden muss. Er geht auf das Spannungsfeld zwischen Wachstum, Schutz und Marktversagen ein.

        • Das Regulierungsproblem: Zeit und Abstimmung

        • Besonders im europäischen Kontext wird die Langsamkeit von Regulierungsprozessen als zentrale Herausforderung benannt. Max Müller kritisiert die fehlende Abstimmung verschiedener Regelwerke und die daraus entstehenden unerwünschten Nebeneffekte.

        • Regulierung und Innovationsförderung

        • Es wird beleuchtet, wie Regulierung Innovation fördern oder behindern kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die Intention der Regulierung, der Umgang mit Verlustängsten und die Notwendigkeit, zwischen Schutz und Ermöglichung zu balancieren.

        • Positive Beispiele und Zielkonflikte

        • Anhand konkreter Beispiele—z.B. der europäischen Refuel-EU-Gesetzgebung im Bereich alternativer Treibstoffe—zeigt Max Müller, wie technologieoffene Regulation Schutzinteressen und Entwicklung sinnvoll verbinden kann. Gleichzeitig werden gesellschaftliche Zielkonflikte zwischen Innovation, Sicherheit und Verantwortung adressiert.

        • Technologieoffenheit und Evidenzbasierung

        • Die Diskussion stellt heraus, dass technologieoffene Regulierung Voraussetzung für wissenschaftsbasiertes Handeln ist. Die Erfahrungen mit Covid-19 werden als Beleg für die Leistungsfähigkeit von Wissenschaft und schnelle Umsetzung genannt.

        • Einbindung der Wissenschaft

        • Kritisch wird angesprochen, dass Wissenschaft in politischen Regulierungsprozessen häufig zu spät und selektiv einbezogen wird—oft erst, wenn politische Positionen bereits feststehen.

        • Legitime Interessenvertretung und Transparenz

        • Max Müller betont, dass Interessenvertretung legitim ist, sofern sie transparent erfolgt. Er fordert eine gleichwertige Transparenz von Unternehmen und NGOs, um das Vertrauen in regulatorische Prozesse zu stärken.

        • Strukturierter Austausch und Entscheidungsfindung

        • Es wird auf die Notwendigkeit eines ideologiefreien und strukturieren Dialogs zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit hingewiesen, um nachhaltige und tragfähige Regulierungen zu schaffen.

        • Grundsatz für gute Regulierung

        • Abschließend formuliert Max Müller einen klaren Grundsatz: Die Politik soll Ziele definieren, und Wissenschaft, Unternehmen sowie Institutionen die Lösungen entwickeln. Transparenz und technologieoffene Ansätze werden als essenziell hervorgehoben.

          Diese Episode bietet einen fundierten, praxisnahen Einblick in die Herausforderungen und Anforderungen moderner Regulierung aus Unternehmensperspektive und spricht insbesondere Fachleute aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Industrie an.. Irrtümer vorbehalten

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          49 min
        • Michael Theurer, Banken, Risiken & Resilienz: Was 2026 für die Finanzstabilität zählt.
          Michael Theurer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank

          Herr Wisler spricht mit Herr Theurer über die wichtigsten Risiken für die Finanzstabilität bis 2026. Dazu zählen geopolitische Unsicherheiten, steigende Staatsverschuldung, Cyberrisiken und Abhängigkeiten bei Cloud-Diensten. Besonders wichtig sind ausreichende Kapitalpuffer bei Banken und ein gutes Risiko- sowie digitales Management. Auch die wachsende Rolle von Nichtbanken (Fonds, Versicherungen, Private Credit) für das Finanzsystem wird diskutiert. Als zentrale Herausforderungen werden eine effektivere und weniger komplexe Regulierung, die Verbesserung der Datenlage und eine starke interne Governance von Banken genannt.

          Das Takeaway am Schluss: Das System ist widerstandsfähig, aber es braucht weiterhin eine umsichtige Regulierung und genügend Eigenkapital als Sicherheitspuffer.

          34 min
        • Wie die EU‑Kommission Vereinfachung versteht – Prinzipien, Werkzeuge, und Reibungspunkte
          Michael Hager, Kabinettschef von Kommissar Valdis Dombrovskis Europäischen Kommission

          Es werden spannende Einblicke in den Prozess der Regulierungsvereinfachung, Messbarkeit und Proportionalität gegeben.

          Themen dieser Episode:

          Warum Vereinfachung jetzt im Fokus der EU-Kommission steht und wie sie als politisches Leitmotiv verankert wurde

          Die „Drei-Säulen-Strategie“: Rückblick und Korrektur vergangener Überregulierung, Integration der Vereinfachung in neue Gesetzesvorschläge und das Aufräumen von Inkonsistenzen in bestehenden Regelwerken

          Wie messbar ist regulatorische Entlastung? – KPIs, Kostenmodelle und Einsparpotenziale (z. B. bereits 12 Milliarden Euro pro Jahr durch die ersten Vereinfachungen)

          Komplexitätszunahme im Gesetzgebungsprozess: Wo und warum sie am häufigsten wächst

          Bedeutung der verschiedenen Gesetzgebungsebenen (Level 1, 2, 3) und wie Delegierte Akte und technische Standards mitbestimmen, ob eine Regelung praxistauglich bleibt

          Umgang mit Parallelität und Timing bei Anforderungen: Wie KI und Legal/RegTech helfen, Inkonsistenzen und Überlappungen zu erkennen

          Goldplating und nationale Auslegungen: Welche Instrumente die Kommission hat, um Harmonisierung sicherzustellen

          Proportionalität als zentrales Designprinzip und Beispiele (Schwellenwerte, Dokumentationstiefe, Voluntary Standards)

          Vereinfachung im ESG-/Nachhaltigkeits-Reporting und wie die Datenflut begrenzt werden kann

          Die Rolle von Rückkopplungen aus der Praxis: Omnibus-Verfahren, Implementierungsdialoge und Evaluierungen

          Tipps für Unternehmen, um effizienter auf regulatorische Änderungen zu reagieren

          Ausblick: Wie die EU bis 2026 konkrete Vorteile für Unternehmen schaffen will und warum eine kontinuierliche „Sense of Urgency“ wichtig bleibt

          Zitate aus der Folge:

          „Proportionalität ist das zentrale Prinzip für erfolgreiche Regulierung.“

          „Ohne Sense of Urgency und kontinuierliches Nachhalten bleibt vieles nur ein Stückwerk.“

          Wer sollte reinhören?

          Alle, die sich für EU-Regulierung, Compliance, RegTech und Economic Governance interessieren – ob im Unternehmen, in der Beratung oder im öffentlichen Sektor.

          37 min
        • DORA in der Praxis: Larissa Normann, Partnerin GÖHMANN Rechtsanwälte • Notare
          Neues Design & Format: Praktiker-Fachwissen in unter 30 Minuten
          1. Dokumentations- und Nachweispflichten durch DORA
          2. Ressourcenbedarf und personelle Herausforderungen
          3. Umgang mit Drittparteien und Vertragsmanagement
          4. Resilienz und organisatorische Umstrukturierung
          5. Cloud-Anbieter und neue Aufsichtspflichten
          6. Stolperfallen: Inventur, Tests, Papiercompliance
          7. EU-weite Harmonisierung und Grauzonen der Regulierung
          8. 27 min
          9. Prof. Co-Pierre Georg, FS, Direktor des Frankfurt School Blockchain Center
            DeFi, Blockchain, CBDCs , etc – wie Regulierung mit Innovation Schritt halten kann

            n dieser Folge widmen sich Prof. Co-Pierre Georg und Erkan FCCR den aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen, die die Digitalisierung im Finanzsektor mit sich bringt. Der Fokus liegt auf der evolvierenden Rolle von Blockchain-Technologien, dezentralen Finanzsystemen (DeFi), Stablecoins sowie der Einführung digitaler Zentralbankwährungen wie dem digitalen Euro.

            Die Diskussion beleuchtet, wie neue Marktteilnehmer, innovative Geschäftsmodelle und regulatorische Anforderungen traditionelle Strukturen herausfordern und wie Regulierungsbehörden versuchen, Innovation und Stabilität auszubalancieren. Beispiele wie der Zusammenbruch des algorithmischen Stablecoins Terra Luna zeigen dabei nicht nur die Risiken, sondern auch den anhaltenden Bedarf nach stringenter Regulierung und robusten Schutzmechanismen.

            Ebenfalls thematisiert werden konkrete Anwendungsbereiche wie die Tokenisierung von Wertpapieren, Privacy-Herausforderungen bei digitalen Zahlungsverkehrslösungen und die Frage, wie Europa seine digitale Souveränität gegenüber internationalen Zahlungsdienstleistern stärken kann. Abgerundet wird die Folge durch einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Empfehlungen für Studierende, die eine Karriere im Bereich Blockchain und digitale Finanzinnovationen anstreben.

            Diese Episode bietet einen fundierten Einblick für Professionals, Entscheidungsträger und Interessierte, die verstehen wollen, wie sich das Finanzsystem im Spannungsfeld zwischen Innovation und Regulierung transformiert.

            40 min

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