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  • Antifanews für den 23. Oktober 2025 (Serie 999: CX - Corax - AntifaAntira)
    Heute mit Kurzmeldungen zu den "Stadtbild"-Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), zwei Wahlschlappen für die AfD bei Bürgermeister:innenwahlen in Brandenburg und rechten Schmierereien beim soziokulturellen Zentrum ZORA e.V. im sachsen-anhaltinischen Halberstadt.
    Wie immer gedenken wir den Opfern rechter Gewalt und geben euch zum Schluss noch einige Veranstaltungshinweise.
    Jüngstes Update zu den "Stadtbild"-Äußerungen, das es nicht mehr ins Magazin geschafft hat: https://www.spiegel.de/politik/friedrich-merz-kanzler-konkretisiert-stadtbild-aussage-zu-einwanderern-a-79710163-8edf-4bf6-9a59-4c276ddbbc2c.
    20 min
  • Wir Festival (Serie 1002: CX - Corax - Kultur - Protur)
    Am 8. und 9. November 2025 fand in Halle eine große rechte Buchmesse statt. Aus Protest dazu schlossen sich Hallenser Kultur- und Literaturschaffende zusammen um ein Gegenprogramm anzubieten – das wir Festival. Doch das Wir Festival war viel mehr als nur eine Protestaktion. Mit diversen Kulturangeboten wie Poesie, Musik und vielen weiteren entstand so ein großes Event im Volkspark. Darüber sprach Radio Corax mit Ruven Guder.
    14 min
  • "Leuna-Komplex - Stadt, Land, Werk" (Serie 1005: CX - Corax - Politik - Makro)
    Leuna kennen viele wahrscheinlich vom vorbeifahren, von brennenden Schornsteinen und irgendwie etwas mit Chemie. Tatsächlich blickt Leuna auf eine lange Geschichte und auch nicht wenig Transformation zurück. Dr. Christoph Peters, freier Regisseur und Journalist, ist Co-Autor des Films „Leuna-Komplex – Stadt, Land, Werk“. Der Dokumentarfilm ist eine Produktion des MDRs, der durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur realisiert werden konnte. Es werden tiefgehende Perspektiven von Anwohnenden der Stadt Leuna und Unternehmer*innen gezeigt, und die widersprüchliche Geschichte des Industriestandorts aufbereitet. Radio CORAX hat mit Peters darüber geredet, welche symbolpolitische Bedeutung Leuna nicht nur während der Wende, sondern vor allem heute noch hat., und ob Leuna eigentlich zukunftsfähig ist.
    Der Film ist zu finden unter: https://www.ardmediathek.de/film/leuna-komplex-stadt-land-werk/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kZXJlaWhlbi9iMmFlYmFkYS02NjljLTRhYTMtYWM0NS0wM2RkN2NhYzFlZmEvNTkyYWVlNjktMmQwNi00ZTNmLWI1MjgtNWU4MzI0OTEwOWQy
    16 min
  • Störung von Ordnung. Über künstlerischen Widerstand (Serie 1002: CX - Corax - Kultur - Protur)
    Vortrag von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung von 2000 bis 2025, im Rahmen der transdisziplinären Ringvorlesung „Grenzen, Umbrüche, Transformation“ an der Universität Leipzig
    Am 14.10.25 hielt Thomas Krüger seinen Vortrag „Störung von Ordnung. Über künstlerischen Widerstand“ im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig. Es war die 13. Vorlesung der transdisziplinären Ringvorlesung, die eine Kooperationsveranstaltung des 12. Festivals Politik im Freien Theater, des Instituts für Theaterwissenschaft, dem Centre of Competence for Theatre (CCT) und weiterer Institute der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Regionalwissenschaften der Universität Leipzig ist.
    Thomas Krüger setzt sich in seinem Vortrag mit Formen künstlerischen Widerstands auseinander. Er spricht in seiner Rolle als Kulturpolitiker, Kunst- und Kulturkenner, politischer Bildner sowie als Zeitzeuge des Leipziger Lebens in den 1980er- und 1990er-Jahren über die subversiven Potenziale von Kunst. Dabei richtete er den Blick insbesondere auf die künstlerische Moderne, am Beispiel des Dadaismus, sowie auf die Auseinandersetzung mit dem sozialistischen Realismus in der DDR. Seine Analysen werden durch sozialwissenschaftliche Konzepte – etwa die Theorie des zivilen Ungehorsams – ergänzt und hinterfragt. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Rolle der Künste im verfassungsrechtlichen Kontext:
    Was darf Kunst? Wie weit darf – oder muss – sie gehen, um ihrem autonomen und ästhetischen Anspruch gerecht zu werden?
    Das 12. Festival Politik im Freien Theater, das alle drei Jahren an wechselnden Orten und zum ersten Mal in Leipzig stattfindet, zählt zu den wichtigsten Theatertreffen der Freien Szene Deutschlands. Vom 16. bis 25.10. sind 16 innovativen, interdisziplinären und genreübergreifenden Gastspielen aus der Freien deutsch-sprachigen und internationalen Szene auf den Leipziger Theaterbühnen zu sehen. Die Gastspiele und die 150 weiteren Veranstaltungen thematisieren zentrale gesellschaftliche Fragestellungen und laden das Publikum ein, sich mit aktuellen politischen Diskursen auseinanderzusetzen. Das Gesamtprogramm des Festivals richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Leipzig und der Region.
    Das komplette Programm findet ihr auf: www.politikimfreientheater.de
    53 min
  • Von Stadtbildern und Leitkultur - Kommentar zu den Aussagen des Friedrich Merz (Serie 999: CX - Corax - AntifaAntira)
    Friedrich Merz, gewählter Bundeskanzler dieses Landes, ist nicht unbedingt Freund zurückhaltender Worte. Mit Aussagen wie Leitkultur und kleine Paschas hat er schon in der Vergangenheit Kritik hervorgerufen, die sich durch beinahe alle politischen Spektren zog. Nun hat er erneut eine Aussage getroffen, die kontrovers diskutiert wird. Das Problem im Stadtbild. Was meint er damit? Was bezweckt er damit? Was macht dies mit Menschen, die von seinen Aussagen betroffen sind?
    Gedanken dazu macht sich eine Person unserer Tagesaktuellen Redaktion, unterstützt von Stimmen aus der CDU und Stimmen von Menschen, die im Fokus dieser Aussage stehen.
    13 min
  • Prävention von Rechtsextremismus braucht stabile Strukturen in Berlin (Serie 1005: CX - Corax - Politik - Makro)
    Die Berliner Register haben im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand an rechtsextremen Aktivitäten in Berlin festgestellt. Doch obwohl sich rechtsradikale Jugendkulturen in Berlin zunehmend ausbreiten, plant der Senat bei der Prävention zu sparen. Die Träger kommunaler Koordinierungs- und Fachstellen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus richten sich nun an Öffentlichkeit und Politik mit einer Erklärung. Gerade jetzt Kürzungen vorzunehmen, wäre fatal, heißt es darin. Über die Berliner Zustände und die drohenden Kürzungen sprach die tagesaktuelle Redaktion von Radio Corax mit Jörg Depta, Koordinator der Partnerschaft für Demokratie vom Bezirk Berlin-Lichtenberg, angestellt bei der Fach- und Netzwerkstelle Lichtblicke beim Träger der pad gGmbH .
    13 min
  • linker Medienspiegel im Oktober 2025 (Serie 766: Linker Medienspiegel)
    Den linken Medienspiegel im Oktober beginnen wir mit einem längeren Artikel zur Situation in der Ukraine und kommen anschließend zu der Frage, wie der Kampf gegen Faschismus mit dem Erhalt der biologischen Artenvielfalt zusammenhängt. Anschließend folgen 3 kürzere Artikel zu erstens dem Streikrecht bzw. dem Herbst der Grausamkeiten, zweitens zu den französisch deutschen Verhältnissen und drittens zur digitalen Souveränität.
    Mehr Informationen unter https://medienspiegel.noblogs.org
    1 hr
  • Immer weniger Ärtz*innen dürfen Schwangerschaftsabbrüche durchführen - Susan Sziborra-Seidlitz (die Grünen) über die Versorgungslage in Sachsen-Anhalt (Serie 1006: CX - Corax - Feminismus - Gender)
    Das Vorrücken der AfD in die Mitte der Gesellschaft, rechte Hetze, eine selbstbewusster werdende Präsenz von Lebensschützern. All das hat direkte Auswirkung auf das Leben marginalisierter Gruppe. Auch was die gesundheitliche Versorgung von Frauen betrifft. So galt in Sachsen-Anhalt die Versorgungslage für Schwangerschaftsabbrüche noch vergleichsweise gut. Nun ging aus einer Anfrage der Grünen-Fraktion aber hervor, wie sich Versorgung, aber auch Stigmatisierung drastisch verschlechtert haben. Über die aktuelle Lage in Sachsen-Anhalt und politische Hintergründe hat Radio Corax mit der gesundheitspolitischen Sprecherin der Grünen-Fraktion, Susan Sziborra-Seidlitz, gesprochen.
    13 min
  • Finissage zur Ausstellung »Antje Weyrich. Nichts ist abgeschlossen« (Serie 1002: CX - Corax - Kultur - Protur)
    Vor mehr als fünf Jahren verstarb die Schmuckkünstlerin Antje Weyrich nach schwerer Krankheit. In einem Nachruf der Mitteldeutschen Zeitung hieß es damals, dass Halles Kunstszene "eine der bedeutendsten und besten Schmuckgestalterinnen der Stadt verloren" hat.
    Ihre Person und ihr Werk ehrte eine Ausstellung des Halleschen Kunstverein e.V. Am Donnerstag, den 16. Oktober, schloss die Ausstellung mit einer Finissage. Wir sprachen vor der Finissage über die Ausstellung und Weyrichs Wirken und Leben mit den beiden Kurator:innen Jeannette Drygalla und Marcus-Andreas Mohr.
    17 min

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