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  • Antifanews für den 2. Oktober 2025 (Serie 999: CX - Corax - AntifaAntira)
    In dieser Ausgabe befassen wir uns unter anderem mit dass die AfD 107 Kilo Gold nach Liechtenstein geschafft haben soll. Desweiteren ist ein Ex-Mitarbeiter von Krah wegen Spionage verurteilt worden und es gibt Neuigkeiten im Budapest komplex. Außerdem erinnern wir wie jede Woche an die Opfer Rechter Gewalt und zum Schluss gibt es noch einige Veranstaltungstipps.
    23 min
  • Kongress in Nagasaki zu den Folgen von Atomwaffen (Serie 1003: CX- Corax - Wissenschaft - science)
    Gerade ist der erste Tag des Weltkongresses der internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs, der 24. IPPNW World Congress, in Nagasaki zu Ende gegangen. Zwei weitere Tage stehen noch auf dem Programm. Die Wahl von Nagasaki als Austragungsort ist dabei kein Zufall, vor 80 Jahren fand der letzte Atombombenabwurf hier statt und die Stadt kämpft bis heute mit den Folgen. Bei dem Kongress treffen sich Ärzt*innen aus aller Welt, um sich auszutauschen über Risiken und Gefahren, die mit Atomwaffen zusammenhängen und um zu besprechen, wie einem möglichen Atomkrieg entgegengewirkt werden kann. Nach dem ersten Kongresstag sprach Radio Corax mit dem ehemaligen Vorstandsmitglied der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs - Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V., der deutschen Sektion der International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW), Ute Rippel-Lau.
    19 min
  • Bautzens Landrat Udo Witschas (CDU) und die AfD – Wie nah ist zu nah? (Serie 1005: CX - Corax - Politik - Makro)
    Bautzens Landrat Udo Witschas (CDU) hat schon den einen oder anderen Skandal hinter sich. In dieser Woche berichteten regionale wie überregionale Medien erneut über Witschas. Darunter Sächsische.de, die Mitteldeutsche Zeitung und sogar das Politmagazin Report Mainz der ARD.
    Gunnar aus der tagesaktuellen Redaktion von Radio Corax hat die Geschehnisse um Witschas seit vergangenem Sonntag begleitet. Bautzens Landrat Udo Witschas: Hat er eine zu große Nähe zur AfD?
    15 min
  • Die Möllner Briefe (Serie 1002: CX - Corax - Kultur - Protur)
    Der Dokumentarfilm der Regisseurin Martina Priessner thematisiert den rassistischen Brandanschlag von Mölln im Jahr 1992, bei dem drei Menschen getötet wurden. Den Hinterbliebenen und Betroffenen wurden Hunderte Briefe geschrieben – von Menschen, die ihre Anteilnahme und Solidarität bekundeten. Doch diese erreichten die Betroffenen nie, denn sie wurden der Stadt ausgehändigt. Sie wurden geöffnet, gelesen, teilweise sogar beantwortet und schließlich archiviert.
    İbrahim Arslan überlebte als 7-jährige Junge den Anschlag, seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter starben jedoch in den Flammen. Arslan erfuhr erst 2019 von der Existenz der „Möllner Briefe“. Seitdem setzt er sich dafür ein, dass die Briefe endlich ihm und seiner Familie ausgehändigt werden.
    Der Film begleitet İbrahim und seine Geschwister und geht zugleich den Spuren der Briefe nach. In sensiblen Bildern erzählt er von intergenerationellen Traumata und eröffnet einen Blick auf die Brüche und Leerstellen der deutschen Erinnerungskultur. Wir haben mit der Regisseurin Martina Priessner gesprochen und sie gefragt, wie sie auf die Briefe und die Geschichte dahinter gestoßen ist.
    Bildrechte © Inselfilm
    Trailer zum Film: https://www.dailymotion.com/video/x9eicfm
    Instagramprofil İbrahim Arslan: https://www.instagram.com/reclaim_and_remember/?hl=de
    16 min
  • #verhaftet – eine Ortsbegehung (Serie 1001: CX - Corax - Geschichte/Gesellschaft - Dialektik)
    Zur Zeit der DDR waren etwa 800 000 Menschen als Strafgefangene in Haft. Das lässt sich anhand der Gefangenenkartei des Ministeriums des Innern der DDR von 1950 bis 1989 feststellen. Politische Häftlinge gab es zwischen 180.000 und 350.000 - genaue Zahlen dazu gibt es nicht.
    Die Erfahrung in der DDR im Gefängnis zu sein, ist also eine, welche relativ viele der fast 17 Millionen Staatsbürger*innen der DDR machen mussten
    Sich daran erinnern und darüber sprechen tun jedoch die wenigsten gerne.
    Einen ganz persönlichen, und auch grafischen, Einblick gibt am 3. Oktober der hallesche Fotograf und Medienkünstler Marcus-Andreas Mohr
    Er war selbst 1987 im Alter von 15 Jahren für acht Wochen in der Haft in der Untersuchungshaftanstalt des Bezirks Halle.
    Er wird aus seinem Bildband „#verhaftet – eine Ortsbegehung“ in der Gedenkstätte Roter Ochse in Halle im Rahmen des WIR-Festivals lesen.
    Radio Corax sprach mit ihm, um Einblick in den Bildband, die Gedenkstätte und die künstlerische Arbeit hinter der kommenden Buchveröffentlichung zu erhalten.
    20 min
  • "Bei Rassismus, Antisemitismus und Gewalt gegen Frauen darf es keine Neutralität geben" (Serie 1004: CX - Corax - Medien - Netz)
    Die Provinzialisierung und Boulevardisierung der Medienlandschaft in Sachsen hängt zusammen mit einem politischen Angriff auf Medien, beziehungsweise auf Journalismus von rechts. So die These eines Artikels von Matthias Meisner im Katapult Sachsen, wo er auch dazu aufruft, dass der Journalismus von Katapult aktivistisch sein muss. Das gerade Medien unter Druck kommen ist kein neues Phänomen, doch die Ausmaße nehmen immer weiter zu. Ende Oktober wird im Landtag von Sachsen über den Medienstaatsvertrag abgestimmt und bei den bisherigen Mehrheitsverhältnissen könnte dieser dort tatsächlich aufgelöst werden. Und das trotz des hohen Vertrauens, welches die gesamtdeutsche Bevölkerung dem öffentlichen Rundfunk entgegenbringt. Hinter dieser Entwicklung steckt eine rechte Strategie, kombiniert mit Umbrüchen in der Medienlandschaft durch die Digitalisierung. Doch auch die Art und Weise, wie Medien und Journalist*innen mit solchen Situationen umgehen, spielt dabei eine Rolle. Der Journalist und Autor Matthias Meisner sprach gegenüber Radio Corax über die Hintergründe und mögliche Ansätze für Medien dem etwas entgegenzusetzen.
    13 min
  • Vom nuklearen Desaster zum nuklearen Neustart (Serie 1005: CX - Corax - Politik - Makro)
    Die Katastrophe von Fukushima hat die deutsche Atompolitik richtungsweisend verändert. Nach der Kernschmelze in Folge eines Tsunamis an der japanischen Küste, änderte sich die Stimmung in Deutschland so stark, dass es tatsächlich zum inzwischen vollzogenen Atomausstieg gekommen ist. Doch die Gefahr von radioaktiver Strahlung ist noch lange nicht gebannt. In Deutschland gibt es immer noch keine Lösung für die Lagerung von radioaktivem Müll. In Japan selbst hatte natürlich die Katastrophe von Fukushima auch seine Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Nutzung von Atomenergie, doch dort lässt sich eher von einem nuklearen Neustart sprechen, als von einem Atomausstieg.
    23 min
  • Gemeinnütziger Journalismus in Deutschland: Chancen und Risiken (Serie 1004: CX - Corax - Medien - Netz)
    Unter dem Begriff gemeinnütziger Journalismus haben sich im Forum gemeinnütziger Journalismus einige Medien zusammengefunden, welche eine relativ neue Art von Journalismus verfolgen: Am gemeinwohl orientiert und statt Gewinnabsichten finanziert aus Spenden, Stiftungen und staatlichen Förderprogrammen, anstelle von großen Medienverlagen und Werbeeinnahmen. Eine neue Gattung des Journalismus also, der neben öffentlich-rechtlichen und privat kommerzieller Medien, versucht auf verschiedene Krisen des Journalismus die richtige Antwort zu finden - und die auch einige Parallelen zum Ansatz der freien Radios aufweist. Über die Chancen und Herausforderung dieses Modells hat Sebastian Gall eine Analyse geschrieben auf Basis von Interviews mit Journalist*innen und Redakteur*innen diverser Medien, welche sich selbst als gemeinnützigen Journalismus auch definieren. Über die aktuelle Situation sprach Radio Corax mit ihm.
    20 min
  • Stichwahl zum Oberbürgermeister in Potsdam (Serie 1005: CX - Corax - Politik - Makro)
    Am 21. September waren Oberbürgermeisterwahlen in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Dort haben im ersten Wahlgang 55,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Dies ist 2,5 Prozentpunkte höher als bei der letzten Oberbürgermeisterinnenwahl im Jahr 2018.
    Am 12. Oktober geht es dann in die Stichwahl. Die erste Wahl lässt darauf schließen, dass vermutlich erstmals seit der Wende nicht die SPD den Oberbürgermeister stellen wird.
    Warum das auch für Menschen außerhalb von Potsdam interessant sein könnte und was die Wahl für Potsdam, aber auch für ganz Brandenburg bedeutet, darüber sprach Radio Corax mit Erich Bensch von frrapo, dem freien Radio in Potsdam.
    13 min

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