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  • Der Trümmerberg in Magdeburg (Serie 998: CX - Corax - Umwelt - Grünes)
    Der Trümmerberg – ein Altstadt-Grundstück an der Elbe in Magdeburg – soll bebaut werden. Ein Investor hat 2023 Pläne für drei Wohnhäuser vorgestellt. Dabei soll der Hügel zu großen Teilen abgetragen werden, was krebserregende Stoffe freisetzen würde, die sich nachweislich in seinem Boden befinden. Der Feinstaub, der durch die Baustelle entstünde, würde die Innenstadt für Jahre belasten. Laura lebt in Magdeburg und hat das Vorhaben rund um den Trümmerberg, der auch Trümmi genannt wird, kommentiert.
    Mehr Informationen zur Besetzung findet ihr unter: https://www.trümmerberg-bleibt.de/
    4 min
  • linker Medienspiegel im November 2025 (Serie 766: Linker Medienspiegel)
    Den linken Medienspiegel beginnen wir mit der UN Klimakonferenz COP 30 in Belem, Brasilien.
    Von dort schauen wir zur genozidalen Gewalt im Sudan und zur Diskussion der deutschen Mitverantwortung daran, dann zum Umgang mit Geflüchteten in Libyen auf Veranlassung der EU. Danach kommen wir zur anhaltenden Verfolgung von Kurd:innen durch die BRD auch nach der Auflösung der PKK. Abschließend betrachten wir die innerdeutschen Diskurse zu Israel und Palästina, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus nach dem 7. Oktober 2023.
    Mehr Informationen unter https://medienspiegel.noblogs.org
    2 min
  • "Für die rechtsintellektuelle Szene ist das ein Schritt, der weitere Professionalisierung nahelegt" - Ein Erfahrungsbericht von der rechten Buchmesse "Seitenwechsel" (Serie 1005: CX - Corax - Politik - Makro)
    Letztes Wochende fand nicht nur das Wir-Festival in Halle, sondern auch die rechte bis rechtsextreme Buchmesse "Seitenwechsel" statt. Begleitet von Gegenprotesten am Samstag, öffnete die Messe am Samstag ihre Türen. Besucher*innen konnten sich unter Anderem Bücher des rechtsextremen Verlegers Götz Kubitschek, sich ein rechtsextremes Compact-Magazin mitnehmen oder dem Ex-Verfassungsschutz Präsidenten Hans-Georg Maaßen lauschen, der schon häufig mit antisemitischen Aussagen aufgefallen ist. Dabei verband die Messe auch radikalere mit weniger radikaleren Akteuren der Rechten Szene.
    In verschiedenen Medien wurde über die Buchmesse in Halle gesprochen. Die Tagesschau titelte, in Halle wären rechtsextreme Inhalte salonfähig geworden und auch im Deutschlandfunk wurde über die Messe mehrfach gesprochen. Es wurde betont es hätte eine "Aufbruchsstimmung" geherrscht und, dass es einen größeren Andrang gegeben habe, auch von weniger radikalen Personen, die sich nicht der rechten Szene zuschrieben.
    Unsere Interviewpartnerin war ebenfalls aus Interessensgründen auf der Buchmesse, um die Verlage und die Besucher*innen unter die Lupe zu nehmen. Von ihren Erfahrungen und Beobachtungen berichtet sie Radio Corax.
    9 min
  • Professor geht Student:in an den Kragen – Was ist an der Uni Leipzig los? (Serie 999: CX - Corax - AntifaAntira)
    Am vergangenen Mittwoch, den 12. November 2025, ereignete sich ein mutmaßlicher Fall von körperlicher Gewalt eines Professoren gegenüber einer studierenden Person. Die Person hatte im Hörsaal am Ende einer Soziologie-Vorlesung für die Anreise nach Gießen zum Protest gegen die Gründung der AfD-Jugend am 29. und 30. November aufgerufen.
    Nach der Produktion des hier zu hörenden Kommentars veröffentlichte der beschuldigte Prof. Dr. Roger Berger auf der Website des Instituts für Soziologie und Methodenlehre Leipzig eine eigene Stellungsnahme zu dem Vorfall. Darin schreibt er: "Als die Person, die zur Demonstration aufrufen wollte, sich dennoch an die rund 80 Studierenden im Hörsaal wendete und mich direkt kritisierte, forderte ich sie auf, den Saal zu verlassen. Als sie dies nicht tat, war ich von der Situation überfordert, ich bin handgreiflich geworden, habe sie am Arm genommen und rausgeführt. Vor der Hörsaaltür bezeichnete mich die Person als Faschisten in einer Wendung, die ich in Erinnerung habe als „Faschisten wie dieser hier …“. In dem Moment habe ich ihr gesagt, dass mich niemand als Faschisten bezeichnet und sie mit einer Armbewegung weggestoßen, worauf sie zu Boden fiel."
    Für die gewaltvolle Eskalation der Situation entschuldigte Berger sich. Er betonte zuletzt, es sei ihm "ganz und gar nicht um eine inhaltliche Ablehnung von Aktivitäten gegen rechtsextremes Gedankengut [gegangen]. Für mich war dies schlicht der falsche Zeitpunkt und der falsche Ort für einen Demo-Aufruf." Bergers Verhalten gegenüber Studierenden fiel laut der betroffenen Person jedoch nicht zum ersten Mal auf. Mehr dazu im Kommentar.
    8 min
  • Therapie platzt! - ein Gespräch mit Emelie (Serie 1005: CX - Corax - Politik - Makro)
    Von einem Fiasko ins nächste schlittern Psychotherapeut*innen in Ausbildung. Nur betrifft das eben nicht nur die Therapeut*innen, sondern auch alle Menschen, die auf psychologische Unterstützung angewiesen sind.
    Die Versorgungslage von Psychotherapie ist schlecht, und bis zu einer Gesetzesreform vor 6 Jahren betraf das auch die Ausbildungsbedingungen. Bis zum Psychotherapeutenreformgesetz von 2019 mussten angehende Therapeut*innen nämlich eine 3 – 5 jährige praktische Ausbildung absolvieren, in der sie weder Sozialversicherung noch tarifliche Bezahlung erhielten und häufig überlastet waren.
    Im Herbst 2019 haben Bundestag und Bundesrat darum eine Reform beschlossen, die seit dem 1. September 2020 mit zwölfjähriger Übergangsfrist gültig ist. Die Ausbildung besteht jetzt aus Studium und anschließender Weiterbildung und soll strukturell und monetär der von Fachärzt*innen in Weiterbildung anglichen werden.
    Dummerweise ist aber bis heute unklar, wer diese Weiterbildung finanziert. Zunächst sollten das die Krankenkassen tun, aber das ist noch nicht gesetzlich verankert.
    Emelie studiert klinische Psychologie und Psychotherapie im Master und klärt auf Instagram mit dem Account @therapieplatzt über die drastische Lage von Psychotherapieversorgung auf.
    Eine Redakteurin von Radio CORAX hat mit ihr über den aktuellen Stand und vor allem über die Folgen, die diese fehlende Finanzierung haben könnte geredet.
    12 min
  • "Besetzung gegen Antisemitismus" an der TU Berlin (Serie 1000: CX - Corax - Soziales - Strike)
    "Wir sind linke jüdische und antisemitismuskritische Studierende der TU Berlin." Das schreibt die neu entstandene Gruppe "Besetzung gegen Antisemitsmus" in einer Stellungnahme vom Montag.
    Seitdem besetzen die Aktivisti auch das Plenarium des Allgemeinen Studierendenausschuss, kurz ASTA, an der Technischen Universität, TU Berlin.
    Auf Fotos des Raums, die die Gruppe auf Instagram postet sieht man unter anderem Regenbogenflaggen mit Antifa-Logo und Trans- und Prideflaggen mit Davidsternen. Über die Besetzung und Forderungen der Gruppe sowie was die Aktion für sie und andere Jüd:innen nach dem 7. Oktober möglicherweise bedeutet, sprachen wir mit "Jonathan" von "Besetzung gegen Antisemitismus".
    11 min
  • Zum mutmaßlichen Angriff auf Sebastian Striegel bei der rechten Buchmesse in Halle (Serie 1005: CX - Corax - Politik - Makro)
    Vom 08.11. bis einschließlich 09.11.2025, dem Gedenktag an die Novemberpogrome von 1938, fand in Halle eine rechte Buchmesse statt. Beim Gegenprotest zur Buchmesse am Samstag war auch der hallesche Landtagsabgeordnete Sebastian Striegel der Partei BÜNDNIS 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt vor Ort. Aus einer Gruppe um eine neurechte Influencerin heraus, die sich unter die Demonstrierenden gemischt hätten, soll ihr Begleiter Striegel mit einem Faustschlag gegen den Brustkorb angegriffen haben, und die Polizeiinspektion Halle ermittelt wegen Körperverletzung. Der mutmaßliche Angreifer selbst streitet das Geschehen ab. Wer war diese Begleitperson und welche Entwicklungen gab es dazu in der Zwischenzeit? Darüber sprach Radio Corax mit Torsten Hahnel von Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage.
    11 min
  • Antifanews für den 13. November 2025 (Serie 999: CX - Corax - AntifaAntira)
    Heute besprechen wir in den Kurzmeldungen der Antifanachrichten unter anderem die rechte Buchmesse in Halle vom vergangenen Wochenende und geben euch ein paar Höreindrücke vom Gegenprotest.
    Weitere Themen sind u.a.: Die neue AfD-Jugendorganisation will sich erneut im rechtsextremen Vorfeld der Partei vernetzen, Hotels und Caterer in Gießen haben der AfD kurz vor der Jugendorganisationsgründung abgesagt und das schwarz-grün regierte Baden-Würtemberg will die Polizeisoftware "Gotham" des anti-demokraten Peter Thiel einsetzen.
    Wie immer gedenken wir den Opfern rechter Gewalt und geben euch zum Schluss noch einige Veranstaltungshinweise.
    27 min
  • Kriegstüchtige Krankenhäuser?
    Die Regierung ruft die Kriegstüchtigkeit der Gesellschaft aus. Unser Gesundheitssystem soll im Sinne einer „zivil-militärischen Zusammenarbeit“ auf Kriege vorbereitet werden. Dringend benötigte Ressourcen, die im Gesundheitswesen und sozial-ökologischen Bereich fehlen, fließen in den Aufbau militärischer Strukturen.
    Was genau bedeutet das für die Gesundheitsversorgung und die darin Beschäftigten? Wie können wir uns dagegen wehren?
    Diese Fragen wurden auf der Podiumsdiskussion zur Militarisierung des Gesundheitswesens vom Verein demokratischer Ärzt*innen (vdää*) gestellt. Es diskutieren:
    - Dr. Nadja Rakowitz, Politologin und Medizinsoziologin vom vdää*
    - Dersim Dağdeviren, Ärztin und Co-Vorsitzende im Netzwerk kurdischer AkademikerInnen e.V.
    - Ina von der autonom-feministischen Organisierung innerhalb des Bündnisses Rheinmetall Entwaffnen.
    Die Podiumsdiskussion fand am 01.11.2025 im Aquarium in Berlin statt.
    18 min

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