Ein gutes Jahr ist die letzte Reform des Staatsangehörigkeitsrecht gerade mal alt – ob sie sehr viel älter wird, muss sich noch zeigen. Ähnlich wie beim Bürger*innengeld verabschiedet sich hier die schwarzrot gefärbte SPD nahezu widerstandslos von einer mühsam erkämpften Errungenschaft, die schon wieder zur Disposition steht. Im Januar hatte Friedrich Merz die »Doppelstaatler« zu Freiwild erklärt: Menschen mit zwei oder mehr Staatsangehörigkeiten sollten bei Straftaten oder sogar nur auffälligem Verhalten die deutsche wieder verlieren können.
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