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  • „Wenn der Vorhang fällt – steht der Kulturjournalismus vor dem Aus?" mit der freien Journalistin Blanka Weber (Serie 1487: Unter Drei – Die Radio F.R.E.I. Medienwerkstatt)
    Blanka Weber arbeitet seit mehreren Jahrzehnten als freie Autorin und Journalistin beim Deutschlandfunk, MDR Klassik oder MDR Kultur. Im Gespräch spricht sie über ihre Jugend in Südthüringen in den 1980er Jahren, über ihren Neuanfang nach dem Mauerfall und wie sie von der Welt der Nachrichten in die Welt der Kultur kam. Schwerpunkt des Gesprächs ist die Frage, wie es mit der kulturellen Berichterstattung weitergeht, wenn z. B. ein Sender wie MDR Klassik Ende des Jahres eingestellt wird.
    46 min
  • Die Stadt als Labor neuer Politik. Und als Kampfplatz alter Interessen. (Serie 1300: Zangenkrise)
    Silke van Dyk über Neuen Munizipalismus, Barcelona als „wärmenden Leuchtturm“ und die harte Frage, was von radikaler Stadtpolitik übrig bleibt, wenn Privateigentum, Verwaltung und Markt zurückschlagen. Ein Gespräch über Gemeingüter, sorgende Städte und Beteiligung, die mehr sein muss als Lückenfüllen im Sozialstaat. Zwischen Hoffnung und Scheitern wird klar: Wer Stadt verändern will, braucht mehr als gute Ideen – nämlich Macht, Ausdauer und Menschen, die dranbleiben.
    35 min
  • "Schrei nach Liebe", "Drei Rote Pfiffe" und mehr - Es singt der Antifaschistischer Chor Erfurt
    Seit Beginn des Jahres treffen sich jede Woche singbegeisterte Menschen zum gemeinsamen Proben. Was sie eint: Anfang Juli ein lautes Zeichen für Weltoffenheit zu setzen, wenn sich die AfD zum Bundesparteitag in der Erfurter Messe treffen möchte. Radio F.R.E.I. war an einem Sonntag im Mai bei der Probe des Chores "Rotkehlchen" dabei - hört hier ein Gespräch mit zwei der Organisatorinnen und eine Umfrage unter den Sänger*innen.
    13 min
  • „Die AfD ist nicht die Mehrheit der Gesellschaft...“ | Interview mit dem Bündnis "Zusammenstehen"
    Am 4. und 5. Juli soll der AfD-Bundesparteitag in der Messe Erfurt stattfinden – ein Ereignis, das bereits im Vorfeld für Diskussionen und Proteste sorgt. Im Interview spricht ein Vertreter vom Bündnis „Zusammenstehen – vielfältig, solidarisch, weltoffen“ über die Entstehung der Protestbewegung und die schnelle Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure in Erfurt.
    Es geht um geplante Aktionen rund um das Wochenende Anfang Juli, organisatorische Herausforderungen und die Zusammenarbeit mit Stadt und Behörden. Außerdem wird die politische Bedeutung des Parteitags und die Stimmung in der Stadt beleuchtet.
    19 min
  • „Widersetzen“ in Erfurt: Auftakt gegen den AfD-Bundesparteitag
    Anlässlich des diesjährigen AfD-Bundesparteitags hat sich in Erfurt eine Lokalgruppe des Bündnisses „Widersetzen“ gegründet. Zum Auftakttreffen am 28. April 2026 im Nerly kamen über 400 Interessierte, um sich über geplante Protestaktionen und die Arbeit zu informieren. Das gemeinsame Ziel sei es, am Aktionswochenende im Juli ein deutliches Zeichen für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft zu setzen. Man wolle zeigen, dass Thüringen nicht nur aus „Braun und Höcke“ besteht, sondern viele Menschen beheimatet, die sich aktiv gegen menschenfeindliche Ideologien wehren. Langfristig soll die Vernetzung über den Parteitag hinaus als dauerhafte Bewegung für eine gerechte Gesellschaft bestehen bleiben.
    10 min
  • „Wir beobachten auch in Thüringen, dass die Pressefreiheit unter Druck gerät“ | Interview mit Sebastian Scholz vom DJV Thüringen
    Am 3. Mai war Tag der Pressefreiheit. Radio F.R.E.I. hat mit Sebastian Scholz vom Thüringer Landesverband des DJV (Deutscher Journalisten-Verband) über die aktuelle Situation im Freistaat gesprochen.
    Wie groß ist der Druck auf Journalistinnen und Journalisten? Welche Rolle spielen digitale Angriffe und politische Debatten? Und was bedeutet das konkret für den Arbeitsalltag? Ein Gespräch über Herausforderungen, Entwicklungen – und die Frage, wie es derzeit um die Pressefreiheit steht.
    15 min
  • Von Löffeln, Haltung und Solidarität | Ein Feature über das Große im Kleinen
    Am Anfang stand eine Beobachtung. Marie erzählte Reinhard von einer Aktion, die sie bei Social Media gesehen hatte. Es gehe um Löffel, um besondere Löffel, aber um was genau, wisse sie noch nicht. Die Neugier war geweckt und die beiden gingen auf Suche nach Antworten. Ab Januar sprachen sie dann mit verschiedenen Menschen und unterschiedlichen Orten in Erfurt, Leipzig und Grimma.
    19 min
  • "Es ist richtig gruselig." | Kritik an geplanten Neuerungen im Thüringer Polizeiaufgabengesetz
    Das Thüringer Polizeiaufgabengesetz soll novelliert werden – und sorgt für Kritik. Ein neu gegründetes zivilgesellschaftliches Bündnis warnt vor weitreichenden Eingriffen in Grundrechte. Im Gespräch erklären Alexis und David, worum es im Gesetzentwurf geht: mehr Befugnisse für die Polizei im präventiven Bereich, darunter der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Verhaltensanalyse, automatisierte Gesichtserkennung, neue Überwachungsinstrumente sowie Mittel wie Taser oder elektronische Fußfesseln. Mehr Infos zum Bündnis: www.thuerpagstoppen.noblogs.org
    34 min
  • „Vertrauen gewinnen – Wie Journalistinnen ihre Quellen zum Reden bringen“ mit der SPIEGEL- Redakteurin Carlotta Böttcher (Serie 1487: Unter Drei – Die Radio F.R.E.I. Medienwerkstatt)
    Seit knapp einem Jahr arbeitet Carlotta Böttcher im Dresdner SPIEGEL-Büro - zuständig in der Berichterstattung für die Bundesländer Sachsen und Thüringen. Bekannt wurde sie zuletzt wegen ihrer Berichterstattung über den sexuellen Missbrauch an 3 Schülerinnen am Erfurter Königin-Luise-Gymnasium. Beide Täter, Lehrer an der Schule, wurden inzwischen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Im Gespräch mit Carlotta Böttcher geht es u. a. um die Gesprächsannäherung zu den missbrauchten Schülerinnen und die Gründe, aus Perspektive der Betroffenen zu berichten.
    53 min
  • "Aus neutraler Sicht" von Albert Jöriman - Die letzte Sendung (Serie 49: Aus Neutraler Sicht)
    Seit ich vor 25 Jahren mit den Beiträgen aus neutraler Sicht begonnen habe, hat sich Vieles verändert. Alles andere wäre ja auch besorgniserregend, und so kann ich meine Tätigkeit als Kommentator beenden mit der beruhigenden Einsicht, dass auch in Zukunft kein Stein auf dem anderen bleiben wird, metaphorisch gesprochen; mit einem tatsächlichen Erdbeben oder mit einem Krieg rechne ich in Zentral- und Westeuropa nicht, wenn sich auch einige Gruppen alle Mühe geben, einen solchen anzuzetteln, vor allem die Polinnen brennen ganz offensichtlich darauf, ihre offenen Rechnungen mit Russland definitiv zu begleichen, und zwar mit den Mitteln der Nato und der Europäischen Union.
    12 min

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