Am 18. September 2026 trafen sich die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL in Halle (Saale) zu einer Pressekonferenz. Im Mittelpunkt standen die aktuellen politischen Entwicklungen in Sachsen-Anhalt und ihre möglichen Auswirkungen auf den Flüchtlingsschutz, Menschenrechte und die Arbeit der Zivilgesellschaft.
Die Beteiligten sprachen unter anderem über die zunehmende politische Infragestellung von Menschenrechten und rechtsstaatlichen Prinzipien, die Verschärfung des europäischen Asylsystems und die Situation von Geflüchteten in Sachsen-Anhalt. Ein weiteres Thema war die Forderung nach einer freieren Wahl des Wohnorts für Menschen im Asylverfahren, mit Duldung oder mit Wohnsitzauflage.
Die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL betonten die Bedeutung solidarischer Netzwerke und einer engagierten Zivilgesellschaft. Sie kündigten an, auch unter schwieriger werdenden politischen Bedingungen weiter Öffentlichkeit herzustellen, Geflüchtete zu unterstützen und sich gegen Entrechtung einzusetzen.
In unserer Reportage haben wir Eindrücke von der Pressekonferenz und Stimmen der Beteiligten eingefangen.