In Episode 5 spricht Kipppunkt Ost mit Aktivistinnen und Wissenschaftlerinnen über zwei sich scheinbar widersprechende Gefühle, die viele demokratisch engagierte Menschen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen und Zustimmungswerte für die rechtsextreme AfD kennen: Ohnmacht & paradoxe Zuversicht.
Renate Bauer von offen.bunt.anders aus Gräfenhainichen, Razan al Assmy aus Halle, Robert Fietzke vom Soziokulturellen Zentrum ZORA e.V. in Halberstadt erzählen, wie Solidarität und konkretes Engagement helfen, sich nicht ohnmächtig zu fühlen. Der Soziologe Matthias Quent stellt seine Forschung zu Ohnmacht und Empowerment vor und wir haben für euch das neue Buch der Psychologin Pia Lamberty gelesen und stellen es vor. Arne Semsrott erzählt, warum es sich lohnt, Konflikte einzugehen und der öffentliche Streit um seine Lesung in der Stadtbibliothek Magdeburg ein ermutigendes Beispiel für die Gegenmacht der demokratischen Mehrheiten sein kann. Eine Folge für alle, die demokratische Orte verteidigen und solidarisch sein wollen.