Freikirche ETG Scheppach

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Freikirche ETG Scheppach episodes

  • Predigt - Jak. 1,17-22 - Hörer und Täter - Martin Schnegg

    Warum haben wir eigentlich zwei Ohren und nur einen Mund? Diese kleine Beobachtung führt in diesem Video direkt zum Kern der Botschaft des Jakobusbriefs: zuhören statt vorschnell reden, besonders dann, wenn Zorn im Spiel ist. Der Prediger zeigt, wie wichtig es ist, mit ungeteilter Aufmerksamkeit auf andere einzugehen, nicht sofort zu reagieren und Worte nicht aus Wut heraus zu sprechen – denn genau dann verlieren sie ihre Kraft für das Gute.


    Jakobus fordert dazu auf, Gottes Wort nicht nur zu hören, sondern es auch in die Tat umzusetzen. Mit Bildern wie dem Spiegel, in dem man sein Gesicht sieht und gleich wieder vergisst, oder dem Haus auf festem Fundament, macht er deutlich, dass echter Glaube sich im Alltag zeigt. Authentisch zu leben bedeutet, dass Worte und Handeln übereinstimmen, dass unser ganzes Leben ein Gottesdienst wird – nicht nur die Stunden am Sonntagmorgen.


    Die Predigt lädt dazu ein, über die eigene Verantwortung nachzudenken: Wie fülle ich mein Herz? Wie gehe ich mit meinem Zorn um? Und wie sichtbar wird mein Glaube im täglichen Handeln? Zwischen humorvollen Bemerkungen und persönlichen Erfahrungen entsteht ein Bild von authentischem Glauben, der sich nicht in Worten erschöpft, sondern im Leben Gestalt gewinnt.



    22 min
  • Predigt 27.07.2025 - Jak.1,12-17- Christ sein in Krisen - Andreas Winkler

    Was hilft uns, zwischen Prüfung und Versuchung zu unterscheiden? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch die Predigt und führt mitten hinein in den Jakobusbrief. Dort wird deutlich: Schwierigkeiten können uns reifen lassen wie Gold im Feuer, doch Versuchungen zum Bösen stammen niemals von Gott – sie entspringen unserer eigenen Begierde. Mit eindrücklichen Bildern wie dem Köder beim Angeln oder der Geschichte von David und Batseba zeigt die Predigt, wie aus einem scheinbar kleinen Blick ganze Folgen entstehen können – bis hin zu Sünde und Tod.


    Gleichzeitig wird die Verantwortung betont, die jeder von uns trägt: Versuchungen bewusst zu erkennen, nicht die Schuld bei Gott zu suchen, sondern die eigenen Schwächen wahrzunehmen. Wachsamkeit, Gebet und bewusste Entscheidungen können helfen, rechtzeitig gegenzusteuern. Dabei bleibt die Grundmelodie klar: Wir leben unter der Gnade Gottes. Selbst im Fallen dürfen wir aufstehen, Vergebung empfangen und neu anfangen.


    Und so richtet sich der Blick am Ende nach oben: Alles Gute kommt von Gott, dem Geber vollkommener Gaben, der sich nicht ändert und uns den Weg zum Ziel weist. In Jesus Christus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, liegt die Hoffnung auf den Siegeskranz des Lebens, der uns verheißen ist.



    20 min
  • Predigt 20.07.2025 - Jak.1,5-8 Christ sein in der Krise

    Welche Macht haben Worte eigentlich? – Mit dieser Frage steigt die Predigt ein und zeigt: Wir sprechen täglich zehntausende Wörter, und doch bleibt oft wenig wirklich Bedeutsames hängen. Jakobus macht im dritten Kapitel deutlich, dass die Zunge – so klein sie auch ist – enorme Auswirkungen hat, zum Guten wie zum Schlechten.


    Mit Bildern wie Zaumzeug beim Pferd, Ruder beim Schiff oder einem Funken, der einen Waldbrand entfacht, macht er klar: Worte können steuern, verletzen, zerstören – aber auch aufbauen und heilen. Viele kennen es aus dem eigenen Leben: Ein spöttischer Satz oder ein hartes Urteil prägt über Jahre, manchmal sogar über Generationen hinweg. Doch ebenso können ermutigende Worte Selbstvertrauen wecken, Hoffnung schenken und Menschen regelrecht „zum Schweben“ bringen.


    Die Predigt lädt ein, über den Umgang mit Sprache nachzudenken:


    Negative Rede – Lästern, Vorwürfe oder Kritik – wirkt wie Gift.


    Positive Rede – Lob, Anerkennung und Ermutigung – setzt Kräfte frei.


    Entscheidend ist, womit wir unser Herz füllen. Denn, wie Jesus sagt: „Wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.“ Wer nur Negatives aufnimmt, wird auch Negatives weitergeben. Wer aber Gottes Wort, seine Zusagen und Verheißungen in sich aufnimmt, der kann gar nicht anders, als Hoffnung weiterzutragen.


    Am Ende steht der Aufruf: Lasst uns eine ermutigende Gemeinde sein – eine Gemeinschaft, die Menschen aufbaut, Hoffnung ausspricht und gute Worte weiterträgt. Denn Gott selbst spricht Gutes über uns: „Du bist mein geliebtes Kind.“ Wer das im Herzen trägt, wird zum Hoffnungsträger in einer Welt, die Hoffnung so dringend braucht.


    Möchtest du, dass ich dir aus diesem Transkript eine strukturierte Gliederung (mit Einleitung, Hauptpunkten, Schluss) für die Predigtvorbereitung zusammenstelle, so wie wir es bei den anderen gemacht haben?



    37 min

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