
Sign up to save your podcasts
Or


Männer spielen Fußball und Frauen spielen Frauenfußball – wir sehen: patriarchale Strukturen stecken auch in Sport. In unserer 13. Folge sprechen wir daher darüber, wie Geschlechtersysteme, Patriarchat und (Leistungs-)Sport zusammenhängen. Dabei führen wir zunächst mit historischen Hintergründen ein, sprechen dann über Geschlechterbinarität im Sport und beleuchten dabei auch die (Un-)Sichtbarkeit von Trans*- und Inter*-Athlet*innen. Unser Begriff der Sendung ist dafür „Testosteron“. Unser Expert*inneninterview haben wir diesmal mit Dr. Corinna Schmechel von der Universität Göttingen geführt, die in ihrer Forschung unter Anderem queere Fitnessräume erforscht hat. Für ihre nächste Studie zum Thema „zyklusbasiertes Training“ sucht sie übrigens noch Interviewpartner*innen (mit Gebärmutter). Falls ihr Lust habt, diese spannende Forschung zu unterstützen, meldet euch dafür gern bei [email protected].
Ein Interview zu Gender und Arbeit mit einer Gletscherforscherin und einer Bauingenieurin
Fast eine Woche lang haben sich die Schüler*innen der Klasse 3B MS-Reichenau in Innsbruck mit dem Thema “Gender und Arbeit“ beschäftigt und für diesem Thema ein Interview vorbereitet und durchgeführt. Die Gletscherforscherin Anna und die Bauingenieurin Annika erzählen von ihren Erfahrungen in männerdominierten Berufsbranchen.
Redaktion: Gülseren, Eftikhar, Mooedeh, Abdullah, Bahadir, Marko, Nicole, Amara, Hajar, Max
“22” definitely was the word of the night. We welcomed Sandeep back to the show and gave him a safe space to express his feelings, after witnessing his beloved club, Arsenal lifting the Premier League trophy after all these years.
We then provided our thoughts on the overall performance by Mikel Arteta’s team, before moving onto what we think the future holds for the Premier League, after Pep Guardiola announced his departure, and Michael Carrick and Xabi Alonso became the permanent manager of Manchester United and Chelsea, respectively. Ricky is happy, Dave, not quite!
By the time we go on air next time, the World Cup would have started. Needless to say, we all questioned some of the big names Thomas Tuchel left out in the England squad. As Ghana is also in the same group as England, there was no one else better than Sandeep to give us his view on how well (or bad) they will do…Go click on our link in bio to listen!
Hosted by Ricky Wong, Ben Grounds, Dave Naylor and Sandeep Mohinani
Wie werden im Museum Objekte auf ihre Originalität überprüft? Wie erkennt man Fälschungen – und was hat das alles mit journalistischem Arbeiten gemeinsam?
Anlässlich des Journalismusfests am 8. Mai suchten die Tiroler Landesmuseen in der Veranstaltungsreihe ”Museum im Werden” nach Gemeinsamkeiten zwischen der Arbeit von Journalist:innen und Museumsmitarbeiter:innen. Dazu kam Gerlinde Tamerl-Lugger, Leiterin der Kommunikationsabteilung der Tiroler Landesmuseen, mit Sonia Buchroithner, Leiterin des Tirol Panoramas und der Provenienzforschung, ins Gespräch.
Redaktion: Hannah Rosenhammer.
Musik:
Jonas Blakewood – Background Music
Vadym Kuznietsov – Quiz Time
Redebeiträge vom Tag der Kulturarbeit 2026
Dieses Jahr rief das Bündnis „Tag der Kulturarbeit“ bereits zum dritten Mal zur Großdemonstration auf. Gemeinsam ging das Bündnis am 02. Mai 2026 solidarisch auf die Straßen und setzte sich lautstark und großer Beteiligung für Kultur, die Kulturszene und Kulturschaffende ein.
Nun könnt ihr die Redebeiträge der Großdemonstration auch auf FREIRAD nachhören.
Hintergrundinformationen:
Das Bündnis Tag der Kulturarbeit formuliert in ihrer Presseaussendung folgendes: “Das dritte Jahr in Folge sehen wir uns gezwungen, auf die Straßen zu gehen und auf das Versagen der Innsbrucker Kulturpolitik aufmerksam zu machen. Zunehmend erleben wir Repression und autokratische Herrschaftsverhältnisse in Innsbruck. Was uns letztlich vor die Frage stellt, wer in dieser Stadt sprechen darf – und wer zum Schweigen ‘verwaltet’ wird.”
Die Forderungen richten sich an die politischen Entscheidungsträger*innen mit Forderungen nach einer angemessenen Finanzierung für freie Kulturarbeit, transparenten Entscheidungen im Rahmen der Kulturpolitik und Absicherung bestehender Kulturorte wie St. Bartlmä.
Als Freies Radio in Tirol, als lokales Bürger*innenmedium und demokratiepolitische Plattform, sieht FREIRAD es als Auftrag zivilgesellschaftlichen Protest hörbar zu machen. Als regionales Medium steht die Übertragung von demokratiepolitischem Engagement im Vordergrund. Die Großedemonstration wird vom Bündnis Tag der Kulturarbeit getragen und unterschiedlichen unterschiedlichen Organisationen, Initiativen und Personen mitorganisiert und umgesetzt.
“Die freie Szene organisiert sich selbst – sichtbar, hörbar und unübersehbar.” PA Bündnis Tag der Kulturarbeit vom 25.04.2026
Nachhör-Tipp: Liveübertragung vom Tag der Kulturarbeit
Radiomacherin Käthe war beim Tag der Kulturarbeit auch live vor Ort und hat mit dem mobilen Außenstudio von der Großdemo übertragen. Interviews, Redebeiträge und Musik sind Teil der Sendung zur Kulturpolitik und den kulturpolitischen Forderungen aus der freien Kulturszene in Innsbruck. An der Technik unterstützte sie Radiomacherin Carmen.
Polka na zagraniczu: Paja się szlaja
Polnisch im Ausland: Paja läuft herum
Sendungsgestaltung: Martyna Ostrowska
Sondersendung zum 5.Mai: Tag der Inklusion
Aktionstag zum europäischen Protesttag für die Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen, organisiert vom Behindertenbeirat Innsbruck: Sigrid Moser – Radiomacher*in auf Freirad – machte sich auf den Weg in die Stadtbibliothek Innsbrucks und berichtete dort vom 1. Tag der Inklusion.
Der Behindertenbeirat Innsbruck, ist ein weisungsungebundenes Beratungsorgan der Stadt. Dieses Gremium ist besetzt von Menschen mit und ohne Behinderung und Dienstleistungsunternehmen der Behindertenhilfe. Diese Mitglieder arbeiten daran, die Themen Gleichstellung, Inklusion und Barrierefreiheit in der Stadt Innsbruck weiterzuentwickeln.
Der Behindertenbeirat Innsbruck hat seine Mitgliederorganisationen, also die Vereine, die Teil des Behindertenbeirates sind, in die Stadtbibliothek eingeladen.
Die Vereine, die die Interessen dieser Menschen mit Behinderungen vertreten, sowie auch in der Versorgung dieser Personen tätig sind, stellten sich am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, vor.
Eine sog. Living Library – Gruppengespräche mit Personen mit Behinderungen, die sich bereit erklärt haben, als lebendige Bücher zu fungieren – fand parallel dazu am selben Tag in der Stadtbibliothek statt. Lebendige Bücher sind Personen, die von sich erzählen, von ihren Erfahrungen als Menschen mit Behinderungen und wie u.a. ihr Weg war, mit einer Erkrankung und ihrer Bewältigung umzugehen. Auch sprachen die betroffenen Personen darüber, wie es ist, mit einer Erkrankung oder einer dauerhaften Behinderung zu leben. All das wurde von den sog. “lebendigen Büchern” erzählt.
Julia Golser, Sprecherin des Behindertenbeirates, gab einführende Worte und erklärte uns, wie der Protesttag entstanden ist. Sie ging auch auf die Umsetzung der UN – Konvention der Vereinten Nationen – kurz UNBRK für Menschen mit Behinderungen ein. Außerdem schickte Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayer Grußworte.
Diese Ausgabe des UniKonkretMagazin bietet euch wiederinmal Berichterstattung über spannende und aktuelle Themen. Wir hören eine Beitrag von Sigrid Moser, die euch über die Arbeit des Innsbrucker Behindertenbeirates informiert. Sie war beim Tag der Inklusion vor Ort und hat für euch einige Stimmen eingefangen.
Danach hört ihr eine wissenschaftliche Perspektive aufs Zu-Fuß-Gehen. Eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf das Zu-Fuß-Gehen nimmt Konrad Kuhn vom Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie ein. Das mag zunächst etwas ungewöhnlich klingen, ist es aber ganz und gar nicht, wie der Ethnologe ausführlich erzählt: Der Blick auf alltägliche Praktiken kann neue Perspektiven auf gesellschaftliche Strukturen eröffnen. Kuhn war zu Gast im Podcast der Uni Innsbruck, Zeit für Wissenschaft. Wir hören nun einen Ausschnitt aus dem ausführlichen Gespräch mit Melanie Bartos.
Außerdem begrüßen wir einige Mitglieder des Street Noise Orchestra live im Studio. Sie berichten uns von der diesjährigen Ausgabe des Strafiato Festivals, das Anfang Mai die Innsbrucker Innenstadt aufmischte.
Durch die Sendung führt euch Elisa Fabich.
Am 04. Mai 2026 eröffnete die Kunstbrücke im neu gebauten RAIQA der Raiffeisen Landesbank Tirol in Innsbruck. Nach sechs Jahren Pause – bedingt durch den Neubau des Gebäudes – hat die Kunstbrücke nicht nur einen neuen Raum bekommen, sondern einen, der selbst ein Kunstwerk ist: Die Wiener Künstlerin Dorit Margreiter Choy hat den Ausstellungsraum von Grund auf als künstlerische Arbeit konzipiert – ein flexibles System aus Metallstelen, mobilen Tafeln und Vorhängen, das sich mit jeder Ausstellung neu erfinden kann.
Als erste Ausstellung zeigt die Kunstbrücke Prototyp – Arbeiten von Dorit Margreiter Choy, die sich allesamt mit dem Thema Raum auseinandersetzen: vom Silberbergwerk in Schwaz über ein Spiegelkabinett im Wiener Prater bis zu einem isländischen Gletscher. Darüber hinaus haben die Künstlerin Anna-Maria Bogner und der Künstler Christoph Hinterhuber zwei Beratungsräume im Gebäude gestaltet, und Julia Bornefeld bespielt die Außenfassade mit einer Lichtinstallation aus 2000 Aluminiumröhren.
Weitere Infos finden Sie unter https://kunstbruecke.at/.
Redaktion: Elisa Fabich
In diesem Vortrag wird Lucía Cavallero ihr jüngstes Buch vorstellen, in dem sie analysiert, wie im Namen der Freiheit die Finanzmärkte das Leben der Mehrheit regieren. Die Autorin zeigt, dass der Begriff der Freiheit im zeitgenössischen Finanzkapitalismus eine zentrale Rolle spielt – angetrieben von den neuen Rechten und gelenkt von Konzernen, die Reichtum in algorithmischen und extraktiven Formen konzentrieren.
Ausgehend von ihren jüngsten Forschungen im argentinischen und lateinamerikanischen Kontext untersucht Cavallero die Verflechtungen von Neoliberalismus, Autoritarismus und Antifeminismus, die in der sogenannten „finanziellen Freiheit“ ihr Fetischkonzept, ihre großspurige, aber zugleich perverse Hülle finden – angesichts der beschleunigten Verarmung und sozialen Grausamkeit. Abschließend wird sie die Kämpfe der argentinischen transfeministischen Bewegung gegen den Vormarsch der extremen Rechten beleuchten sowie deren Widerstand zur Verteidigung anderer Formen von Leben, Gemeinschaft und Freiheit.
Lucía Cavallero ist Soziolog*in und Forscher*in an der Universität Buenos Aires. Ihre Forschung konzentriert sich u.a. auf Schulden und Geschlecht. Sie ist Aktivistin bei Ni Una Menos, einer feministischen Bewegung, die sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt einsetzt. Sie ist Mitautorin von „A Feminist Reading of Debt“ und „The Home as Laboratory: Finance, Housing, and Feminist Struggle“.
Der Vortrag wird auf Spanisch gehalten und vor Ort auf Deutsch übersetzt.
From the publisher's feed