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Vertrauen ist gut, Medien sind besser?
Der Medientag 2025 widmet sich in diesem Jahr den komplexen Beziehungen zwischen Medien und Vertrauen. Diese Fragen stehen dabei im Zentrum: Warum ist Vertrauen in Medien so wichtig für unsere Gesellschaft? Was beeinflusst unser Vertrauen – und was bringt es ins Wanken? Wie wirken sich digitale Technologien, Social Media und neue Medienformate auf diese Vertrauensverhältnisse aus? Und wie steht es aktuell um das Vertrauen in Medien in Österreich?
Vertrauen wird dabei nicht als Gefühl, sondern als soziale Praxis, die sich zwischen Menschen, Institutionen – und zunehmend auch gegenüber Technologien und Algorithmen – entfaltet. In digitalen Räumen haben sich neue Vertrauensformen entwickelt: Empfehlungen durch Likes, affektgeladene Kommunikation oder personalisierte Inhalte prägen, wem wir Glauben schenken. Und wird nur noch mit: „Quelle? Vertrau mir, Bro!“ kommentiert.
Der Medientag inspiriert alle Interessierten – ob aus der Wissenschaft, dem Studium oder der Gesellschaft – gemeinsam über Medienvertrauen nachzudenken, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.
Alle Vorträge und die abschließende Podiumsdiskussion gibt es auch heuer wieder bei FREIRAD zum Nachhören. Details zur Ausstrahlung findet ihr weiter unten.
TEIL 1
Eröffnung
Auftakt: Fragen und Antworten zu Medienvertrauen heute
Impulsvortrag 1
Impulsvortrag 2
TEIL 2
Impulsvortrag 3
Podiumsdiskussion
Angesichts der jüngsten Zuspitzung der Angriffe auf Demokratie und Menschenrechte, der zunehmenden Normalisierung von autoritären Politiken und der globalen Wahlsiege von Parteien mit unverhohlen rechter und rechtsextremer Programmatik setzen sich die Innsbrucker Gender Lectures im Studienjahr 2025/26 mit der Frage auseinander, wie diese aktuellen Entwicklungen analytisch zu fassen sind: Handelt es sich um eine neue Form des Faschismus? Oder um eine Faschisierung von Politik, Gesellschaft und Alltag? Wie viel Demokratie trägt die liberale Demokratie (noch) in sich? Welche Rolle spielen Geschlechter- und sexuelle Politiken in diesen aktuellen Transformationsprozessen? Wie lässt sich die „Obsession“ mit Gender, Sexualität, Identität und geschlechtersensibler Sprache erklären, die von rechten Kräften global vorangetrieben wird? Welche Affekte werden in Politiken hervorgebracht, die sich gegen feministische Errungenschaften und gegen queere und trans Lebensweisen richten? Wie wirken antidemokratische Gender- und Sexualitätspolitiken mit der Normalisierung von autoritärem und (neo-)faschistischem Denken und Handeln zusammen?
Simon Strick ist Medien- und Geschlechterforscher, sowie Autor und Mitbegründer des Berliner Theaterkollektivs Panzerkreuzer Rotkäppchen (PKRK). 2014 promovierte er mit der Arbeit American Dolorologies: Pain Biopolitics Sentimentalism. 2021 erschien sein ausgezeichnetes Buch Rechte Gefühle: Affekte und Strategien des digitalen Faschismus im Transcript Verlag. Strick erforscht digitale Kulturen, Faschisierungsprozesse und ihre Wechselverhältnisse, derzeit im Forschungsprojekt „Digital Blackface“ am Institut für Künste und Medien Potsdam
Kommentar: Mareike Gebhardt, Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck, Universität Innsbruck
Im Beitrag von Stephanie Parth-Lara sind Univ.-Prof.in Dr.*in Sabine Ludwig und Christoph Glötzner im Studiogespräch. Beide wirken an der Ringvorlesung „Geschlecht und Diversität in der Medizin: Gesundheit von Menschen mit Behinderung“ mit. Sabine Ludwig erläutert globale Public-Health-Perspektiven, gesundheitliche Ungleichheiten und strukturelle Barrieren im Gesundheitssystem. Christoph Glötzner berichtet aus seiner persönlichen Erfahrung über die Vereinbarkeit von Medizinstudium und paralympischem Leistungssport und beleuchtet die spezifischen Herausforderungen von Studierenden mit Behinderung.
Musik: Piano loops 106 efect 4 octave long loop 120 bpm von Josef Pres.
Sendungsgestaltung: Stephanie Parth-Lara
One of the things we love about doing live shows is that we never know what technology will throw at us when we are about to kick off. We also cannot control situations where Ben got himself locked out of his house, and Dave joined late despite trying his hardest to come back on time from work. A bit of a triple whammy this time round, but when live (pun-intended) gives you lemon, make sure to have Jonny nearby! It was a stroke of luck that he agreed to take part, so that he was here to carry the show together with Ricky until the rest of them team is back. Imagine listening to a Ricky monologue…we will leave this to your imagination…
It feels like a permeant segment over the past few episodes to talk about Liverpool’s woeful form. Another game, another loss, Dave has had enough. He made his wildest prediction yet: Liverpool to get one point in the next three games, Slot to go, Klopp comes back and manages the club until he kicks the bucket….This alone is worth a listen!
The opening intro is added in post-production. We could have edited it out, but what is the fun in that? Also, just to pre-warn you, the TEAMS ringing tone that came on during the show was from us, not your boss calling!
Hosted by Ricky Wong, Ben Grounds, Dave Naylor and Jonny Ollerenshaw
In dieser Ausgabe des UniKonkretMagazins im KulturTon könnt ihr euch wieder auf vielfältige Beiträge und spannende Gästinnen freuen.
Im Studiogespräch begrüßen wir die Kuratorin Helga Madera und Gerhard Kerschbaumer, die Organisator*innen hinter dem Projekts KG 17 ultra, das im denkmalgeschützen Wasserkraftwerk im Mühlau diesen Sommer stattfand. Sie sprechen über den Ort und das Projekt, zwischen historischen Räumen und Gedenken an Froscherin Marietta Blau. Außerdem hören wir einen Beitrag zu „hunger.macht.profite – Filmtage zum Recht auf Nahrung„, ein Interview von Elisa Fabich mit Isabella Lang vom Organisationsteam der Filmtage die an veschiedenen Stopps in Österreich stattfinden.
Durch die Sendung führt euch Peter Rittinger.
Die Friends of MSF Innsbruck, eine Gruppe an motivierten Freiwilligen, veranstalten regelmäßig Events wie Interviews, Filmscreenings und ähnliches, um über die Arbeit von „Ärzte ohne Grenzen“ zu informieren.
Im Oktober hatten sie die Chance, Lisa Macheiner zu interviewen. Lisa arbeitet seit 8 Jahren in der Humanitären Hilfe und ist seit 5 Jahren bei „Ärzte ohne Grenzen“. Als Projektkoordinatorin war sie zuletzt 13 Monate im Gazastreifen.
Lisa berichtet im Vortrag über ihre Zeit vor Ort. Sie erklärt, wie sich dieser Einsatz von den Vorherigen unterschieden hat, welche Herausforderungen ihr und ihrem Team begegnet sind und vieles mehr. In der anschließenden Fragerunde kam das Publikum mit eigenen Fragen zu Wort.
Lisas Erzählungen und Antworten skizzieren ein lebhaftes Bild von dem, was sich im Gazastreifen zugetragen hat und weiterhin zuträgt.
Aufgenommen wurde das Event am 23.10.2025 im Stadtteiltreff Wilten.
Moderation: Hiltrud Cordes, Husejin Civic, Katharina Tröscher
Thema der Aktuellen Stunde
„Innsbruck verarmt!“ (Themenauswahl durch FPÖ)
Jeden zweiten Dienstag im Monat sprechen wir mit politischen Entscheidungsträger*innen von Stadt, Land und Bund sowie mit politischen Aktivist*innen und Interessensvertreter*innen oder Expert*innen. Dabei haben sie die Chance, gesellschaftspolitisch wichtige Themen ausführlich – und nicht wie üblich in drei Sätzen – darzulegen.
Im politischen Gespräch im November 2025 sprechen wir mit Leonhard Dobusch, Wirtschaftswissenschaftler, Mitbegründer der Denkfabrik Momentum Institut und im ORF-Stiftungsrat.
Im politischen Gespräch mit Leonhard Dobusch geht es um die Medienlandschaft in Österreich. Wo genau liegen hier die Herausforderungen und auch die Chancen? Leonhard ist nicht nur Mitbegründer des Momentum Instituts, sondern auch seit 2025 Mitglied des ORF-Stiftungsrates. Was macht der ORF-Stiftungsrat eigentlich und welche Gremien sowie Entscheidungskompetenzen gibt es? Wo unterscheidet sich die Struktur von öffentlich-rechtlichen Sendern in Österreich zu Deutschland? Mit seiner Expertise werfen wir einen Blick auf die Struktur der österreichischen Medien – von öffentlich-rechtlichen über privatkommerziellen bis hin zu nichtkommerziellen Medien und Plattformen. Leonhard spricht über Zusammenhänge zwischen Politik und Medien und wie verschiedene Verlage zusammenhängen. Außerdem geht er darauf ein, wo Gefahren für eine demokratische Gesellschaft liegen bei Mangel an freien und unabhängigen Medien und was es von politischer und gesellschaftlicher Seite braucht für eine diverse Medienlandschaft.
Sendungsgestaltung: Carmen Herrmann
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