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FREIRAD episodes

  • Medientag 2025

     

    Ver­trauen ist gut, Medien sind bes­ser?

    Der Medientag 2025 widmet sich in diesem Jahr den komplexen Beziehungen zwischen Medien und Vertrauen. Diese Fragen stehen dabei im Zentrum: Warum ist Vertrauen in Medien so wichtig für unsere Gesellschaft? Was beeinflusst unser Vertrauen – und was bringt es ins Wanken? Wie wirken sich digitale Technologien, Social Media  und neue Medienformate auf diese Vertrauensverhältnisse aus? Und wie steht es aktuell um das Vertrauen in Medien in Österreich?

    Vertrauen wird dabei nicht als Gefühl, sondern als soziale Praxis, die sich zwischen Menschen, Institutionen – und zunehmend auch gegenüber Technologien und Algorithmen – entfaltet. In digitalen Räumen haben sich neue Vertrauensformen entwickelt: Empfehlungen durch Likes, affektgeladene Kommunikation oder personalisierte Inhalte prägen, wem wir Glauben schenken. Und wird nur noch mit: „Quelle? Vertrau mir, Bro!“ kommentiert.

    Der Medientag inspiriert alle Interessierten – ob aus der Wissenschaft, dem Studium oder der Gesellschaft – gemeinsam über Medienvertrauen nachzudenken, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

    Alle Vorträge und die abschließende Podiumsdiskussion gibt es auch heuer wieder bei FREIRAD zum Nachhören. Details zur Ausstrahlung findet ihr weiter unten.

     

    TEIL 1

    Eröffnung

    – Janette Walde, Vizerektorin für Lehre und Studierende der Universität Innsbruck
    – Petra Missomelius, Sprecherin des Forschungszentrums Innsbruck Media Studies
    – Silvia Lieb, CEO Moser Holding
    – Maria Scholl, Chefredakteurin APA

    Auftakt: Fragen und Antworten zu Medienvertrauen heute

    mit Stefan Gadringer, Stefan Apfl, Ilka Jakobs,
    Matthias Krapf (Chefredakteur TT) und Maria Scholl (Chefredakteurin, APA)
    Moderation: Pauline Unterleitner

    Impulsvortrag 1

    Stefan Gadringer, Paris Lodron Universität Salzburg
    Digitale Autoritäten: Wem wir vertrauen, wenn alle sprechen können.

    Impulsvortrag 2

    Stefan Apfl, Digitalverlag hashtag.jetzt
    Trojanischer Journalismus!? Über neue alte Werte und Formen von Social Media-Journalismus

     

    TEIL 2

    Impulsvortrag 3

    Ilka Jakobs, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    Doch nicht alles Lügenpresse? Entstehung von und Einflussfaktoren auf Medienvertrauen

    Podiumsdiskussion

    Teilnehmer*innen: Stefan Gadringer, Stefan Apfl, Ilka Jakobs, Matthias Krapf, Maria Scholl
    Moderation: Pauline Unterleitner

    1 hr 45 min
  • Simon Strick: „Begriffs- und andere Schä­den: Vor­schläge zur Faschi­sie­rung“

    Angesichts der jüngsten Zuspitzung der Angriffe auf Demokratie und Menschenrechte, der zunehmenden Normalisierung von autoritären Politiken und der globalen Wahlsiege von Parteien mit unverhohlen rechter und rechtsextremer Programmatik setzen sich die Innsbrucker Gender Lectures im Studienjahr 2025/26 mit der Frage auseinander, wie diese aktuellen Entwicklungen analytisch zu fassen sind: Handelt es sich um eine neue Form des Faschismus? Oder um eine Faschisierung von Politik, Gesellschaft und Alltag? Wie viel Demokratie trägt die liberale Demokratie (noch) in sich? Welche Rolle spielen Geschlechter- und sexuelle Politiken in diesen aktuellen Transformationsprozessen? Wie lässt sich die „Obsession“ mit Gender, Sexualität, Identität und geschlechtersensibler Sprache erklären, die von rechten Kräften global vorangetrieben wird? Welche Affekte werden in Politiken hervorgebracht, die sich gegen feministische Errungenschaften und gegen queere und trans Lebensweisen richten? Wie wirken antidemokratische Gender- und Sexualitätspolitiken mit der Normalisierung von autoritärem und (neo-)faschistischem Denken und Handeln zusammen?

    Simon Strick ist Medien- und Geschlechterforscher, sowie Autor und Mitbegründer des Berliner Theaterkollektivs Panzer­kreuzer Rotkäppchen (PKRK). 2014 promovierte er mit der Arbeit American Dolorologies: Pain Biopolitics Sentimentalism. 2021 erschien sein ausgezeichnetes Buch Rechte Gefühle: Affekte und Strategien des digitalen Faschismus im Transcript Verlag. Strick erforscht digitale Kulturen, Faschisierungsprozesse und ihre Wechselverhältnisse, derzeit im Forschungsprojekt „Digital Blackface“ am Institut für Künste und Medien Potsdam

    Kommentar: Mareike Gebhardt, Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck, Universität Innsbruck

    Moderation:  Marion Näser-Lather, Institut für Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaft, Universität Innsbruck

    1 hr 13 min
  • Geschlecht und Diversität in der Medizin: Gesundheit von Menschen mit Behinderung

    Im Beitrag von Stephanie Parth-Lara sind Univ.-Prof.in Dr.*in Sabine Ludwig und Christoph Glötzner im Studiogespräch. Beide wirken an der Ringvorlesung „Geschlecht und Diversität in der Medizin: Gesundheit von Menschen mit Behinderung“ mit. Sabine Ludwig erläutert globale Public-Health-Perspektiven, gesundheitliche Ungleichheiten und strukturelle Barrieren im Gesundheitssystem. Christoph Glötzner berichtet aus seiner persönlichen Erfahrung über die Vereinbarkeit von Medizinstudium und paralympischem Leistungssport und beleuchtet die spezifischen Herausforderungen von Studierenden mit Behinderung.

    Musik: Piano loops 106 efect 4 octave long loop 120 bpm von Josef Pres.

    Sendungsgestaltung: Stephanie Parth-Lara

    30 min
  • That Evening Football Show – Episode 51

    One of the things we love about doing live shows is that we never know what technology will throw at us when we are about to kick off. We also cannot control situations where Ben got himself locked out of his house, and Dave joined late despite trying his hardest to come back on time from work. A bit of a triple whammy this time round, but when live (pun-intended) gives you lemon, make sure to have Jonny nearby! It was a stroke of luck that he agreed to take part, so that he was here to carry the show together with Ricky until the rest of them team is back. Imagine listening to a Ricky monologue…we will leave this to your imagination…

    We were to supposed to start the show with the aftermath of the Manchester United vs Everton game, but instead, we talked about the weather and the November international break first.

    It feels like a permeant segment over the past few episodes to talk about Liverpool’s woeful form. Another game, another loss, Dave has had enough. He made his wildest prediction yet: Liverpool to get one point in the next three games, Slot to go, Klopp comes back and manages the club until he kicks the bucket….This alone is worth a listen!

    The opening intro is added in post-production. We could have edited it out, but what is the fun in that? Also, just to pre-warn you, the TEAMS ringing tone that came on during the show was from us, not your boss calling!

    Now that you are aware of the chain of (unfortunate) events in the making of this episode, you can sit back, relax and enjoy the show!

    Hosted by Ricky Wong, Ben Grounds, Dave Naylor and Jonny Ollerenshaw

    1 hr
  • Das UniKonkretMagazin am 17.11.2025

    In dieser Ausgabe des UniKonkretMagazins im KulturTon könnt ihr euch wieder auf vielfältige Beiträge und spannende Gästinnen freuen.

    Im Studiogespräch begrüßen wir die Kuratorin Helga Madera und Gerhard Kerschbaumer, die  Organisator*innen hinter dem Projekts KG 17 ultra, das im denkmalgeschützen Wasserkraftwerk im Mühlau diesen Sommer stattfand. Sie sprechen über den Ort und das Projekt, zwischen historischen Räumen und Gedenken an Froscherin Marietta Blau. Außerdem hören wir einen Beitrag zu „hunger.macht.profite – Filmtage zum Recht auf Nahrung„, ein Interview von Elisa Fabich mit Isabella Lang vom Organisationsteam der Filmtage die an veschiedenen Stopps in Österreich stattfinden.

    Durch die Sendung führt euch Peter Rittinger.

    30 min
  • Humanitäre Hilfe im Ausnahmezustand

    Die Friends of MSF Innsbruck, eine Gruppe an motivierten Freiwilligen, veranstalten regelmäßig Events wie Interviews, Filmscreenings und ähnliches, um über die Arbeit von „Ärzte ohne Grenzen“ zu informieren.

    Im Oktober hatten sie die Chance, Lisa Macheiner zu interviewen. Lisa arbeitet seit 8 Jahren in der Humanitären Hilfe und ist seit 5 Jahren bei „Ärzte ohne Grenzen“. Als Projektkoordinatorin war sie zuletzt 13 Monate im Gazastreifen.

    Lisa berichtet im Vortrag über ihre Zeit vor Ort. Sie erklärt, wie sich dieser Einsatz von den Vorherigen unterschieden hat, welche Herausforderungen ihr und ihrem Team begegnet sind und vieles mehr. In der anschließenden Fragerunde kam das Publikum mit eigenen Fragen zu Wort.

    Lisas Erzählungen und Antworten skizzieren ein lebhaftes Bild von dem, was sich im Gazastreifen zugetragen hat und weiterhin zuträgt.

    Aufgenommen wurde das Event am 23.10.2025 im Stadtteiltreff Wilten.

    Moderation: Hiltrud Cordes, Husejin Civic, Katharina Tröscher

    Aufnahme und Schnitt: Patrick Herzog

    0 min
  • Warum heißt es Hungerburg, wenn es keine Burg dort gibt?
    Schon um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert stand die Hungerburg erstmals im Blickfeld mutiger Stadtplaner und beherzter Tourismuspioniere.
    Matthias Egger vom Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck und Johannes Holzner sind der wechselvollen Geschichte des ungewöhnlichen Innsbrucker Stadtteils nachgegangen. Zusammen blicken sie mit KulturTon-Redakteurin Marion Umgeher auf die Anfänge als Ausflugs- und Sommerfrische-Ziel rund um 1900 und die weitere Entwicklung bis heute – denn seit den 1990ern gilt die Hungerburg als sehr begehrter Bauplatz oberhalb von Innsbruck. Die früheren Hotels und Gasthäuser sind mittlerweile fast alle verschwunden. So manches wurde hier auch begonnen, dann über Jahrzehnte pausiert und dann wieder neu aufgenommen: Wie etwa die Feuerwehr oder die Busverbindung. Und der damals noch wenig bekannte Maler Max Weiler hat mit seinen neuen Fresken in der Kirche dort für einen großen Skandal damals gesorgt.
    Eine Sendung von Marion Umgeher.
    29 min
  • Das politische Gespräch mit Leonhard Dobusch

    Jeden zweiten Dienstag im Monat sprechen wir mit politischen Entscheidungsträger*innen von Stadt, Land und Bund sowie mit politischen Aktivist*innen und Interessensvertreter*innen oder Expert*innen. Dabei haben sie die Chance, gesellschaftspolitisch wichtige Themen ausführlich – und nicht wie üblich in drei Sätzen – darzulegen.

    Im politischen Gespräch im November 2025 sprechen wir mit Leonhard Dobusch, Wirtschaftswissenschaftler, Mitbegründer der Denkfabrik Momentum Institut und im ORF-Stiftungsrat.

    Im politischen Gespräch mit Leonhard Dobusch geht es um die Medienlandschaft in Österreich. Wo genau liegen hier die Herausforderungen und auch die Chancen? Leonhard ist nicht nur Mitbegründer des Momentum Instituts, sondern auch seit 2025 Mitglied des ORF-Stiftungsrates. Was macht der ORF-Stiftungsrat eigentlich und welche Gremien sowie Entscheidungskompetenzen gibt es? Wo unterscheidet sich die Struktur von öffentlich-rechtlichen Sendern in Österreich zu Deutschland? Mit seiner Expertise werfen wir einen Blick auf die Struktur der österreichischen Medien – von öffentlich-rechtlichen über privatkommerziellen bis hin zu nichtkommerziellen Medien und Plattformen. Leonhard spricht über Zusammenhänge zwischen Politik und Medien und wie verschiedene Verlage zusammenhängen. Außerdem geht er darauf ein, wo Gefahren für eine demokratische Gesellschaft liegen bei Mangel an freien und unabhängigen Medien und was es von politischer und gesellschaftlicher Seite braucht für eine diverse Medienlandschaft.

    Sendungsgestaltung: Carmen Herrmann

    59 min

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