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Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 23. November 2025, Zen-Tag im Akazienzendo, Berlin
Dōgen Zenji schrieb, „Zazen bedeutet nicht Meditation. Es ist das Tor der Freude und Leichtigkeit.“ In seinem Vortrag setzt Bernd diesen überraschenden Satz in Dialog mit einer anderen Aussage Dōgens, in der er seinen Wunsch für alle Praktizierenden formuliert, sie mögen „lernen, im Feld des Geistes zu ruhen.“ Bernd führt aus, wie wir das Feld des Geistes erfahren und inwiefern das „Tor der Freude und Leichtigkeit“ als eben jenes Feld des Geistes verstanden werden kann. Zazen ist kein Mittel, einen bestimmten meditativen Zustand oder ein anderes unserer vielen Ziele zu erreichen. Zugleich wird Zazen nicht durch bestimmte Methoden erreicht. Zazen ruht in der unmittelbaren Lebendigkeit dieses Moments, an dem wir nichts verändern müssen. In diesem Sinn ist Zazen Ausdruck der Freiheit nicht von etwas, sondern der Freiheit in genau dem, was ist.
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By AkazienzendoBernd Bender, Dharma-Vortrag am 23. November 2025, Zen-Tag im Akazienzendo, Berlin
Dōgen Zenji schrieb, „Zazen bedeutet nicht Meditation. Es ist das Tor der Freude und Leichtigkeit.“ In seinem Vortrag setzt Bernd diesen überraschenden Satz in Dialog mit einer anderen Aussage Dōgens, in der er seinen Wunsch für alle Praktizierenden formuliert, sie mögen „lernen, im Feld des Geistes zu ruhen.“ Bernd führt aus, wie wir das Feld des Geistes erfahren und inwiefern das „Tor der Freude und Leichtigkeit“ als eben jenes Feld des Geistes verstanden werden kann. Zazen ist kein Mittel, einen bestimmten meditativen Zustand oder ein anderes unserer vielen Ziele zu erreichen. Zugleich wird Zazen nicht durch bestimmte Methoden erreicht. Zazen ruht in der unmittelbaren Lebendigkeit dieses Moments, an dem wir nichts verändern müssen. In diesem Sinn ist Zazen Ausdruck der Freiheit nicht von etwas, sondern der Freiheit in genau dem, was ist.
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