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260323PC Freunde, dass der Mandelzweig
Mensch Mahler am 23.3.2026
Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,
Ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?
Shalom Ben Chorin hat diesen Text 1942 geschrieben. Der jüdische Religionsphilosoph hat es gewagt, mitten im Krieg die aufspringenden Knospen zu bewundern.
Dass das Leben nicht verging, soviel Blut auch schreit,
Achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.
Heute leben wir wieder in einer trüben Zeit. Krieg ist eigentlich immer – aber jetzt kommt es knüppeldick. Die Welt gerät wieder einmal aus den Fugen.
Tausende zerstampft der Krieg. Eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.
Ich sehe es, wenn ich durch unseren Garten gehe. Die Knospen springen auf. Das Leben kämpft sich aus der Winterstarre heraus. Ich möchte das nicht gering achten. Ich sehe, dass das Leben sich ans Licht kämpft. Unaufhaltsam. Durch Asphalt und Beton. Durch Tod und Starre.
Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt,
Bleibe uns ein Fingerzeig wie das Leben siegt.
Meine Frau hat am Tag des Frühlingsanfangs Geburtstag. Das Wasser im Pool ist warm genug zum Schwimmen. Gestern waren Kinder, Enkel und ein Urenkel da. Unsere Töchter haben Kuchen mitgebracht, der Papa unseres Urenkels Pasquale aus Palermo Tiramisu. Die ganze Bande ist durch den Garten getobt. Ja, ich glaube daran, trotz allem: Das Leben siegt. Die aufbrechenden Blüten sind der Beweis. Der Tod hat nicht das letzte Wort.
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By Günter Mahler- PODCAST EINS260323PC Freunde, dass der Mandelzweig
Mensch Mahler am 23.3.2026
Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,
Ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?
Shalom Ben Chorin hat diesen Text 1942 geschrieben. Der jüdische Religionsphilosoph hat es gewagt, mitten im Krieg die aufspringenden Knospen zu bewundern.
Dass das Leben nicht verging, soviel Blut auch schreit,
Achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.
Heute leben wir wieder in einer trüben Zeit. Krieg ist eigentlich immer – aber jetzt kommt es knüppeldick. Die Welt gerät wieder einmal aus den Fugen.
Tausende zerstampft der Krieg. Eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.
Ich sehe es, wenn ich durch unseren Garten gehe. Die Knospen springen auf. Das Leben kämpft sich aus der Winterstarre heraus. Ich möchte das nicht gering achten. Ich sehe, dass das Leben sich ans Licht kämpft. Unaufhaltsam. Durch Asphalt und Beton. Durch Tod und Starre.
Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt,
Bleibe uns ein Fingerzeig wie das Leben siegt.
Meine Frau hat am Tag des Frühlingsanfangs Geburtstag. Das Wasser im Pool ist warm genug zum Schwimmen. Gestern waren Kinder, Enkel und ein Urenkel da. Unsere Töchter haben Kuchen mitgebracht, der Papa unseres Urenkels Pasquale aus Palermo Tiramisu. Die ganze Bande ist durch den Garten getobt. Ja, ich glaube daran, trotz allem: Das Leben siegt. Die aufbrechenden Blüten sind der Beweis. Der Tod hat nicht das letzte Wort.
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