260830PC Nicht mehr zu retten Reisetagebuch Tag 20
Mensch Mahler am 30.08.2026
Ich bin jetzt am letzten Tag auf dem Schiff. Ich sitze auf Deck 7 in einem Luxussessel mit phänomenaler Sicht auf Inseln und Fjorde. Ich spreche den Podcast hier ein – daher auch die Nebengeräusche. Ich wollte es ja nicht wahrhaben – aber Hurtigruten ist eben doch eine Kreuzfahrt. Ich habe Kreuzfahrten immer abgelehnt. Unnötig, umweltschädlich. Luxus für wenige, die es sich leisten können, die ganze Welt, all ihre Schönheit und all ihr Elend, von einem Luxusdampfer anzustarren. Jetzt habe ich knapp zwei Wochen hinter mir – und die Menschen, die mich hier umgeben, öden mich an. Ich weiß, ich gehöre dazu. Deshalb nehme ich mich ausdrücklich rein in den Song von Clara Louise.
Wie ein Haufen Vollidioten lauft ihr durch die Welt
Was für andere Menschen Liebe ist, das ist für euch das Geld
Ihr kauft euch Glück mit Alkohol, mit Parties und mit Koks
Doch diese Leere in euch drin, die werdet ihr nicht los
Ihr verpestet die Welt mit euren schwarzen Seelen
Und es liegt auf der Hand das Weichgehirn zu empfehlen
Ich sag's euch gern, da gibt es nichts mehr zu retten
Es fällt euch schwer zu verstehen, doch ihr seid nicht mehr zu retten
Es war von Anfang an klar, bei euch gibt's nicht mehr zu retten
Und es bleibt alles wie es war, es gibt ja nichts mehr zu retten
Wie ein Haufen Besserwisser lauft ihr durch die Welt
Und ohne jene Ahnung glaubt ihr, dass nur eure Meinung zählt
Nach außen seid ihr ja so stark, abends schlaft ihr bei Mama ein
So viele Menschen überall und trotzdem seid ihr ganz allein
Oh, ihr verpestet die Welt mit euren schwarzen Seelen
Und es liegt auf der Hand das Weichgehirn zu empfehlen
Ich sag's euch gern, da gibt es nichts mehr zu retten
Es fällt euch schwer zu verstehen, doch ihr seid nicht mehr zu retten
Es war von Anfang an klar, bei euch gibt's nicht mehr zu retten
Und es bleibt alles wie es war, es gibt ja nichts mehr zu retten
Ihr verpestet die Welt mit euren schwarzen Seelen
Und es liegt auf der Hand das Weichgehirn zu empfehlen
Ich sag's euch gern, da gibt es nichts mehr zu retten
Es fällt euch schwer zu verstehen, doch ihr seid nicht mehr zu retten
Es war von Anfang an klar, bei euch gibt's nicht mehr zu retten
Und es bleibt alles wie es war, es gibt ja nichts mehr zu retten
Ja, wenn wir, wenn ich so weiter mache, dann gibt es nichts mehr zu retten. Für mich nicht und für die Welt nicht. Haben oder sein – der Klassiker von Erich Fried sagt es schon lange. Wenn wir endlich dem Sein mehr Wert geben würden und uns nicht von Haben blenden lassen würden …
Wie ein Haufen Besserwisser lauft ihr durch die Welt
Und ohne jene Ahnung glaubt ihr, dass nur eure Meinung zählt
Nach außen seid ihr ja so stark, abends schlaft ihr bei Mama ein
So viele Menschen überall und trotzdem seid ihr ganz allein
Oh, ihr verpestet die Welt mit euren schwarzen Seelen
Und es liegt auf der Hand das Weichgehirn zu empfehlen
Ich sag's euch gern, da gibt es nichts mehr zu retten
Es fällt euch schwer zu verstehen, doch ihr seid nicht mehr zu retten
Es war von Anfang an klar, bei euch gibt's nicht mehr zu retten
Und es bleibt alles wie es war, es gibt ja nichts mehr zu retten
Ihr verpestet die Welt mit euren schwarzen Seelen
Und es liegt auf der Hand das Weichgehirn zu empfehlen
Ich sag's euch gern, da gibt es nichts mehr zu retten
Es fällt euch schwer zu verstehen, doch ihr seid nicht mehr zu retten
Es war von Anfang an klar, bei euch gibt's nicht mehr zu retten
Und es bleibt alles wie es war, es gibt ja nichts mehr zu retten
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.